Nutella-Eierlikör-Schnecken

Zwischen den Jahren hatte ich Lust auf etwas Hefiges mit Eierlikör. Bei den Mädels von A Beautiful Mess habe ich von den Eggnog Cinnamon Rolls gelesen. Eggnog, also Eierpunsch, ist zwar nochmal etwas anderes als den Eierlikör, den wir kennen, aber für das Rezept hat das ja nichts ausgemacht. Die Schnecken bekamen bei mir noch eine schokoladige Note, daher Nutella! Ihr könnt aber auch einfach ein paar Stückchen (schnittfester) Nougat auf dem Teig verteilen.

Lust auf was Hefiges, aber ohne Eierlikör? Wie wärs mit einem Chocolate Swirl Bread (ein Traum!) oder Mohnschnecken? :)

Zutaten:

Teig
110 g Butter
120 ml Milch
120 ml Eierlikör
4 EL Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
1 Eigelb
gr. Pr. Salz
450 – 500 g Mehl
Füllung
2 EL Butter
2 – 3 EL Nutella
4 EL Eierlikör

1. Die Butter schmelzen. Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe unterrühren. Die Butter (darf nicht mehr zu heiß sein, ansonsten geht die Hefe kaputt) sowie den Eierlikör und den Zucker unterrühren.

2. Das Ei und Eigelb unterrühren. Das Mehl mit dem Salz vermengen und in drei Portionen untermischen bis ein glatter, knetbarer Teig entsteht.

3. Den Teig in einer zugedeckten Schüssel an einem warmen Ort ungefähr zwei Stunden gehen lassen.

4. Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (etwa 30 x 40 cm) ausrollen. Zuerst die Butter schmelzen und auf dem Teig verteilen. Danach den Eierlikör mit dem Nutella vermischen und ebenfalls auf dem Teig verteilen.

5. Von der längeren Seite aus aufrollen und in 4 cm dicke Schnecken schneiden. Auf einem Backblech oder in einer Auflaufform nebeneinanderlegen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) 25 – 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

6. Wer mag kann noch einen Zuckerguss aus Milch und Puderzucker auf die Schnecken träufeln.

Mein 2013 – Jahresrückblick

Hi 2014! Bevor ich mit neuen Rezepten starte, gibt es auch von mir noch einen mehr oder weniger kleinen Jahresrückblick. Ich muss sagen, 2013 war ein verdammt gutes Jahr – wenn nicht sogar eins der schönsten bisher! Und genau deshalb will ich mich gar nicht kurz fassen :)

Den Rückblick gibt es anhand meiner instagram-Bilder. Dort findet ihr mich übrigens unter eatbakelove.de. Ganze 228 Stück waren es in 2013, die ihr im Titelbild oben auch alle sehen könnt! Der Übersicht halber habe ich sie thematisch noch einmal kleiner zusammengefasst.

Ein ganz großes Thema war natürlich das Essen. Ich kochte und backte im letzten Jahr so viel wie noch nie! Besondere Highlights waren meine erste selbstgemachte Pasta mit meiner neuen KitchenAid (hier mit Tomatensauce), die Mojito Jello Shots und selbstgemachtes Sushi. Ich stand aber nicht nur in der Küche, sondern ließ mich auch gerne bekochen und genoss zahlreiche Essen in diversen Restaurants und Bars.

Was ich 2013 ganz oft ablichtete war mein Frühstück. Viel frisches Obst ist im Sommer ein Muss für mich und so landete davon einiges in meiner Müslischale. Erdbeeren und Himbeeren aus dem eigenen Garten, gibt es etwas Besseres? <3

2013 war ich viel unterwegs! In Frankreich, Italien, England und diversten Städten in Deutschland.

Zuerst zog es mich ins Disneyland Paris. Damit wurde ein kleiner Kindheitstraum zum wiederholten Male wahr – und es war wirklich wunderschön! Wenn man schon mal in der Nähe ist, kann man auch der Hauptstadt Frankreichs einen Besuch abstatten, besonders dann, wenn eine Freundin gerade ihr Auslandssemester dort verbringt. So genoss ich im April auch noch Paris, und das bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein!

Bilder vom Disneyland könnt ihr euch nochmal hier und hier anschauen.

Zusammen mit Anne ging es als Frosta Food Scouts nach einem Zwischenstopp in München für fast eine Woche nach Italien! Emilia Romagna stand auf dem Programm! Wir hatten traumhaftes Wetter, schlugen uns die Bäuche randvoll und genossen die tollen Reiseziele rund um Reggio Emilia, Bologna & Co. Dass wir im Finale den ersten Platz belegten, rundete die ganze Sache perfekt ab und machte alles zu einem wirklich unvergesslichem Erlebnis!

Vom Casting könnt ihr hier lesen, von der Reise hier, hier und hier.

Als hätte ich noch nicht genug gesehen – auf, weiter nach London! Ebenfalls traumhaftes Wetter mit keinem einzigen Tropfen Regen – der Wettergott war 2013 definitiv auf meiner Seite. Die typischen Touripunkte wurden abgeklappert und natürlich wieder viel gegessen. Foodlover bleibt Foodlover :)

Meinen Mini-Reisebericht könnt ihr hier nochmal lesen, und der Foodguide, den ich euch versprochen habe, folgt hoffentlich auch bald.

Der Sommer startete zwar spät, aber als er endlich da war, wurde er noch richtig schön! Für mich könnte es übrigens das ganze Jahr über 25 Grad und mehr haben. Sonnenbrille auf und ab in die schöne Natur! Omas Gemüsegarten wurde auch regelmäßig von mir geplündert und ich pflanzte sogar meinen eigenen Kohlrabi an.

Wenn ich den Sommer 2013 Revue passieren lasse, bekomme ich wirklich Fernweh. Das gute Wetter, besonders während meines Urlaubs, das viele Eis, viel Grillerei und schöne Weinfestabende. Hachjaa <3

Was im Sommer auch nicht fehlen darf? Festivals! 2013 zog es mich zuerst auf Das Fest nach Karlsruhe und dann im August noch aufs Rockenheim auf den Hockenheimring. Auf Letzterem wurde ein kleiner Jugendtraum von mir wahr – System of a Down live! <3

Ein weiteres Highlight war der Fernsehdreh mit SWR über den Blog und mich. Neben den ersten Kameraerfahrungen bei der Food Scout Sache ging es hier nochmal ganz anders zu. Man steht auf einmal eineinhalb Tage im Mittelpunkt, wird dauerhaft gefilmt und interviewt. Es war zwar teilweise sehr anstrengend, ich würde es aber immer wieder machen. So eine Erfahrung sollte man sich nicht entgehen lassen. Und der Moment, wenn man sich selbst im Fernsehen sieht, unbeschreiblich :D

Zum Ende des Jahres wurde es etwas ruhiger. Zu einer Halloween-Party ging es zwar nochmal für einen Kurztrip nach Hamburg (mal wieder mit schönem Wetter), doch schneller als gedacht kam und ging dann auch schon die Weihnachtszeit vorbei. Das neue Jahr hat begonnen und ich habe auch in diesem Jahr wieder tolle Reisen geplant. Und wenn 2014 nur halb so gut wie 2013 wird, habe ich alles richtig gemacht! :>

Respekt, wenn ihr bis zum Ende durchgehalten habt :) und einen schönen Start ins neue Jahr wünsche ich euch!

Karotten-Mini-Gugls

Der Nikolaus brachte mir letzte Woche sechs süße Silikon-Gugl-Förmchen. Was liegt da also nicht näher, als ein paar leckere Mini-Gugls als heutiges Sonntagssüß? :) Dieses Mal komplett ohne Butter oder Öl, sie werden ganz allein durch die Karotte schön fluffig weich.

Aiaiai, wir haben schon den dritten Advent. So richtig durchgedrungen ist die Weihnachtsstimmung noch nicht bei mir. Wenige Plätzchen und erst zwei Weihnachtsmarkt-Besuche. Das Einzige – ich habe schon fast alle Weihnachtsgeschenke besorgt. Aber vielleicht kommt das alles noch, wenn der Weihnachtsbaum steht. Und spätestens wenn ich mit den ersten Vorbereitungen für das Heiligabend-Menü beginne, wird die Weihnachtsstimmung kommen. Hoffe ich jetzt einfach mal :)

Zutaten:

(für sechs Mini-Gugl- oder Muffin-Formen)
1/2 Zitrone
1 Karotte
1 Ei
1 Eiweiß
60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
1 Pr. Zimt
75 g gemahlene Haselnüsse
35 g Mehl
1,5 TL Backpulver
Zartbitterkuvertüre

1. Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Die Karotte schälen, fein raspeln und mit etwas Saft der Zitrone beträufeln.

2. Das Ei trennen. Die beiden Eiweiße steif schlagen. Das Eigelb mit der Zitronenschale, dem Zucker, dem Vanillezucker, der Prise Salz und Zimt schaumig rühren. Die Karotte und Nüsse unterrühren.

3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, auf die Karotte-Nuss-Mischung sieben und untermengen. Danach das Eiweiß unterheben.

4. Den Teig in die gefetteten Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 200 Grad) etwa 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz in den Förmchen abkühlen lassen und dann herausnehmen.

5. Nachdem sie komplett abgekühlt sind noch mit Schokolade verzieren. (Solche dünne Linien bekommt ihr ganz einfach hin, indem ihr die Schokolade auf einem Löffel langsam herunterlaufen lässt und diesen hin und her bewegt).

Spritzgebäck

Genau heute wäre meine Uroma 100 Jahre alt geworden, würde sie noch unter uns weilen. Am 11.12.1913 wurde sie geboren – schönes Datum oder? Wenn auch einfach soo weit weg, muss ich zugeben.

Warum ich euch das jetzt erzähle? Das Rezept für das Spritzgebäck ist nämlich von ihr. Weitervererbt an meine Oma, und diese gab es auch an mich weiter. Es ist zwar eigentlich nur einfacher Mürbeteig, doch irgendwie bekommt es durch so eine Geschichte gleich eine ganz andere Bedeutung, findet ihr nicht auch? Habt ihr auch besondere Rezepte, die an euch weitervererbt wurden? :)

Zutaten:

500 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
310 g Butter
125 g gemahlene Mandeln
1 Ei
Kuvertüre

1. Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten rasch zu einem Teig verkneten und für mind. 30 Minuten kühl stellen.

2. Den Teig in einen Spritzbeutel mit gezackter Tülle geben und verschiedene Teigkringel oder –schlangen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.

3. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 165 Grad) 10 – 15 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.

4. Die Plätzchen auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen, danach zur Hälfte in Kuvertüre tauchen und wieder trocknen lassen.