Herbstliche Knaller-Kombi: Flammkuchen mit rote Bete, Ziegenkäse, Honig und Rosmarin

Gestern hatte ich eigentlich vor, ein oder zwei Kürbis-Rezepte zu kochen, einen Teil einzutuppern für die Mittagspausen in dieser Woche und den Rest direkt aufzufuttern. Natürlich nicht bevor ich noch ein paar Fotos für euch geschossen hätte. Aber irgendwie hatte ich viel lieber Lust auf die Rote Bete, die tags zuvor in meinen Einkaufswagen gewandert ist. Sowieso war ich von der lieben Küchenchaotin Mia mehr als inspiriert, eines ihrer zuletzt geposteten Rezepte mit dem roten Gemüse auszuprobieren. Besonders die Pasta mit roter Bete (allein diese Farbe!) und die Pizza haben es mir angetan. Bei diesen Fotos kann man doch direkt verstehen, warum Mia so verschossen in diese rote Knolle ist – sieht farblich wahnsinnig toll aus, da läuft einem direkt das Wasser im Munde zusammen! Findet ihr nicht auch?

Gezaubert habe ich letztendlich einen Flammkuchen mit rote Bete, Ziegenkäse, Honig und Rosmarin. Der Quark-Öl-Teig ist noch ein altes Rezept meiner Mama, und ich liebe ihn für Flammkuchen jeder Art. Ob ganz klassisch mit Schinkenwürfeln und Zwiebeln, meine zweitliebste Variante mit Schafskäse oder doch eben etwas außergewöhnlicher wie hier mit Rote Bete. Selbstgemachter Flammkuchen zählt sowieso zu einem meiner tausend Lieblingsessen. <3 Mag ich sogar noch ein bisschen lieber als Pizza.

Wie seht ihr das? Seid ihr eher Team Pizza oder Team Flammkuchen? Und wie steht ihr zur roten Bete? Alles in allem ist die Kombination mit dem Ziegenkäse und dem Honig wirklich der Knaller. Müsst ihr ausprobieren! :>

Zutaten:

(für 2 – 3 Bleche)
Teig:
150 g Magerquark
5 EL Milch
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
300 g Mehl
3 TL Backpulver
Belag:
150 g Magerquark
150 g Schmand
Milch
Salz, Pfeffer
1 rote Bete
100 g Ziegenkäse, z.B. von Aldi
Honig
ein paar Zweige Rosmarin

1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten. Beiseite stellen.

2. Aus dem Magerquark, dem Schwand, etwas Milch, Salz und Pfeffer die Masse für den Belag herstellen – so viel Milch hinzugeben bis es die gewünschte Konsistenz hat.

3. Die rote Bete (am besten mit Einweghandschuhen) schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ziegenkäse ebenfalls in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Den Rosmarin hacken.

4. Den Teig in zwei oder drei Portionen teilen, jeweils sehr dünn ausrollen und mit der Quark-Schmand-Masse bestreichen. Die rote Bete und den Ziegenkäse darauf verteilen, mit Honig beträufeln und den Rosmarin darüberstreuen.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 220 Grad) etwa 10 bis zur gewünschten Bräune backen.

Zitronen-Pasta mit Rosmarin

Ich liebe Pasta! Morgens, mittags, abends Pasta – damit hätte ich null Probleme. Am liebsten esse ich entweder selbstgemachte Macaroni oder ganz klassisch Linguine, dazu die beste Tomatensauce der Welt oder Pesto. Falls der Vorratsschrank aber nicht mehr so viel hergibt, serviere ich sie mit aglio e olio oder dieser Zitronensauce. Das Rezept ist übrigens ziemlich variabel, am Ende des Rezeptes habe ich euch noch ein paar Alternativen aufgeschrieben :)

Zutaten:

(für zwei Portionen)
Pasta, zum Beispiel Linguine
1 Handvoll Pinienkerne
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 Zitrone
1-2 Zweige Rosmarin
frischer Parmesan
Salz, Pfeffer

1. Die Pasta kochen. In der Zwischenzeit die Pinienkerne (ohne Fett) in einer Pfanne goldbraun rösten und den Rosmarin hacken.

2. Die Knoblauchzehen fein hacken und im Olivenöl anbraten. Das Knoblauchöl in eine Schüssel geben. Achtung, der Knoblauch wird sehr schnell (dunkel)braun-schwarz ;)

3. Die Zitrone auspressen und mit dem Öl vermischen. Zusammen mit dem Rosmarin und den Pinienkernen unter die Pasta mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

TIPP: Statt der Zitrone könnt ihr auch eine Limette benutzen, und statt dem Rosmarin frischen Basilikum. Ich habe auch schon gehackte Erdnüsse anstelle der Pinienkerne dazu gegessen. Yummy!

Gemüse-Auflauf mit Gnocchi und Feta

Mein Allround-Rezept, wenn ich mal nicht weiß was kochen. Zucchini und Aubergine sind immer am Start, Feta und Rosmarin sowieso, das Hackfleisch kann man gerne weglassen, und Gnocchi ersetze ich gerne auch mal durch Nudeln oder Reis, oder lasse die kohlenhydratige Beilage komplett weg (für alle, die auf Low Carb schwören). Das Rezept gibt es ganz ohne Mengenangaben – einfach weil ich es selbst immer nach Gefühl und eigenem Geschmack koche. Und heute möchte ich auch keine großen Reden schwingen – raus mit euch und genießt das schöne Wetter :)

Zutaten:

Zucchini
Aubergine
Tomaten
Hackfleisch
Feta
Rosmarin
Knoblauch
Salz, Pfeffer
Olivenöl

1. Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und in etwas Olivenöl anbraten. Beiseite stellen.

2. Das Hackfleisch ebenfalls in Olivenöl anbraten. Die gewürfelten Tomaten hinzugeben, köcheln lassen und mit gehacktem Rosmarin, Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Gnocchi kochen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln. Den Feta würfeln und den Knoblauch fein hacken.

4. Nacheinander alles in der Auflaufform schichten: Zucchini- und Auberginen-Scheiben, Tomaten-Hackfleisch-Masse, Gnocchi, Feta, Knoblauch und Rosmarin – und so weiter.

5. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 180 Grad) 20 – 30 Minuten backen.

Rosmarinöl

Hallo meine Lieben. Heute geht es hier ganz simpel zu – ein einfaches Rezept für ein Rosmarinöl. Ich persönlich benutze Olivenöl am allerliebsten, egal ob im Salat, zum Anbraten oder zu was man Öl eben noch so braucht. Außerdem lege ich Wert auf eine bestimmte Qualität. Kaltgepresst, voll mit Omega-xyz-Fettsäuren und Vitaminen, und am besten noch Bio? Das sind Fragen, die man sich beim Ölkauf stellen könnte, und die muss jeder für sich selbst beantworten.

Das Olivenöl, was man auf den Bildern sieht, habe ich von MeineÖle.de zur Verfügung gestellt bekommen. Dieses Öl erfüllt oben genannte Kriterien. Aber seht selbst, auf jeder Unterseite der verschiedenen Öle, die es im Shop gibt, ist eine detaillierte Beschreibung zu finden. Falls ihr nun auf den Geschmack gekommen seid und etwas aus dem Shop testen wollt, habe ich einen 15%-Gutschein für euch – einfach den Gutscheincode MEINEÖLE13 auf dem Weg zur Kasse eingeben (gültig bis Ende März) :)

Zutaten:

Olivenöl
1 – 2 Zweige Rosmarin
evtl. Zitronenschale

1. Je nachdem wieviel Öl man benutzen möchte, 1 – 2 Rosmarinzweige in eine verschließbare Flasche geben und das Öl hinzugeben.

2. Wenn ihr noch einen Hauch Zitrone in eurem Öl möchtet, schneidet ein Stück Zitronenschale ab und gebt es ebenso hinzu.

3. Die Flasche nun gut verschließen und an einem dunklen Ort etwa 2 Wochen ziehen lassen. Danach könnt ihr den Rosmarin und die Zitronenschale entfernen.

Was stellt man nun mit dem Öl an? Als erstes sind mir rosmarinierte Potatoe Wedges in den Sinn gekommen. Ganz einfach Kartoffeln vierteln oder achteln, mit dem Öl übergießen, noch etwas Knoblauch und Salz und 20 – 30 Minuten im Ofen backen – et voilà.