English Muffins

Heute möchte ich euch ein Rezept der wunderbaren ABM-Mädels Elsie und Emma zeigen – homemade English Muffins. Und da nicht jeder Messbecher für die Cup-Einheiten zuhause hat, habe ich euch das Rezept nochmal mit Gramm-Angaben abgetippt. Statt Trockenhefe habe ich übrigens frische Hefe benutzt, aber das macht letztlich ja keinen Unterschied.

Am besten schmecken mir diese English Muffins direkt aus dem Ofen (da sind sie noch wunderbar knusprig) oder getoastet, entweder mit viel Butter (und Marmelade) oder mit Ei, Speckstreifen und Käse. Diese letzte Kombi macht sich übrigens auch ganz ganz wunderbar auf Bagels, und wichtig: erst nach dem Belegen toasten! <3 Und falls ihr euch fragt, was das Gelbe auf den Fotos ist? Der ultra leckere Mango-Curry-Papaya Aufstrich von Alnatura! Kennt ihr noch nicht? Unbedingt ausprobieren!

Zutaten:

(für acht Stück)
1/3 Würfel Hefe
60 ml warmes Wasser
300 g Mehl, Typ 550 oder 1050
1 TL Zucker
3/4 TL Salz
2 EL weiche Butter
180 ml warme Milch
Rapsöl

1. Die Hefe zerkrümeln und in das lauwarme Wasser einrühren (Achtung: Das Wasser darf nicht zu heiß sein, sonst werden die Hefepilze zerstört).

2. Mehl, Zucker und Salz vermischen. Mit dem Knethaken einer Küchenmaschine die weiche Butter unterrühren. Nun die Mehlmischung und die Milch dazugeben und für mindestens 5 Minuten weiterrühren. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, noch etwas mehr Mehl hinzugeben. Nun in einer mit Öl bepinselten Schüssel zugedeckt 90 Minuten gehen lassen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in acht gleich große Teile teilen und zu Kugeln formen. Mit Mehl bestäuben und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zugedeckt für eine weitere Stunde gehen lassen.

4. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und auf mittlerer Hitze die Teigkugeln auf jeder Seite je 5 Minuten anbraten. Wieder auf das Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 Grad) für etwa 12 Minuten backen.

Nutella-Eierlikör-Schnecken

Zwischen den Jahren hatte ich Lust auf etwas Hefiges mit Eierlikör. Bei den Mädels von A Beautiful Mess habe ich von den Eggnog Cinnamon Rolls gelesen. Eggnog, also Eierpunsch, ist zwar nochmal etwas anderes als den Eierlikör, den wir kennen, aber für das Rezept hat das ja nichts ausgemacht. Die Schnecken bekamen bei mir noch eine schokoladige Note, daher Nutella! Ihr könnt aber auch einfach ein paar Stückchen (schnittfester) Nougat auf dem Teig verteilen.

Lust auf was Hefiges, aber ohne Eierlikör? Wie wärs mit einem Chocolate Swirl Bread (ein Traum!) oder Mohnschnecken? :)

Zutaten:

Teig
110 g Butter
120 ml Milch
120 ml Eierlikör
4 EL Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
1 Eigelb
gr. Pr. Salz
450 – 500 g Mehl
Füllung
2 EL Butter
2 – 3 EL Nutella
4 EL Eierlikör

1. Die Butter schmelzen. Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe unterrühren. Die Butter (darf nicht mehr zu heiß sein, ansonsten geht die Hefe kaputt) sowie den Eierlikör und den Zucker unterrühren.

2. Das Ei und Eigelb unterrühren. Das Mehl mit dem Salz vermengen und in drei Portionen untermischen bis ein glatter, knetbarer Teig entsteht.

3. Den Teig in einer zugedeckten Schüssel an einem warmen Ort ungefähr zwei Stunden gehen lassen.

4. Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (etwa 30 x 40 cm) ausrollen. Zuerst die Butter schmelzen und auf dem Teig verteilen. Danach den Eierlikör mit dem Nutella vermischen und ebenfalls auf dem Teig verteilen.

5. Von der längeren Seite aus aufrollen und in 4 cm dicke Schnecken schneiden. Auf einem Backblech oder in einer Auflaufform nebeneinanderlegen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) 25 – 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

6. Wer mag kann noch einen Zuckerguss aus Milch und Puderzucker auf die Schnecken träufeln.

Hefiger Schokoladen-Nougat-Traum

Hefeteig trifft auf Schokolade und Nougat – mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Dieses leckere Chocolate Swirl Bread versüßte mir den Montag – und das nicht zu wenig. Das Rezept von Anne stand schon lange auf meiner Nachbackliste, und nun war es endlich soweit. Ich habe statt der Trockenhefe nur frische verwendet – die mag ich irgendwie lieber. Noch lauwarm schmeckt dieses schokoladige Brot wirklich wunderbar und man kommt gar nicht mehr aus dem Hmmm’n heraus :) Genug geredet, auf gehts – nachbacken und genießen!

Zutaten:

1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
250 ml lauwarme Milch
1 Ei
50 g weiche Butter
500 g Mehl
40 g Zucker
1/2 TL Salz
1 EL Butter
120 g Nougat
100 g Zartbitterschokolade

1. Die Hefe zerbröseln und in der lauwarmen Milch auflösen. Das Ei und die weiche Butter hinzugeben und verrühren.

2. Das Mehl mit dem Zucker und Salz vermengen, nach und nach hinzugeben und mit dem Knethaken in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig rühren. Mit dem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde aufgehen lassen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 45 x 50 cm großen Rechteck ausrollen.

4. Die Butter und die Schokolade getrennt schmelzen. Den Nougat in kleine Würfel schneiden.

5. Den ausgerollten Teig zuerst mit der Butter, dann mit der Schokolade bestreichen. Danach die Nougatwürfel gleichmäßig darauf verteilen.

6. Von der kürzeren Seite aus aufrollen und die Rolle halbieren. Mit der Naht zueinander in eine Kastenform (Länge 30 cm) legen und nochmal mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 30 Minuten aufgehen lassen.

7. Das Hefebrot im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 Grad) auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten backen. Nach spätestens 10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird.

Sonntagssüß zum ersten Advent

Einen schönen ersten Advent wünsche ich euch! Heute habe ich als kleines Sonntagssüß ein Mini Cinnamon Pull Apart Bread für euch. Das Rezept für die größere Variante dieser hefigen zimtzuckersüßen Leckerheit gibt es hier auf gutentag.info bei der lieben Anne. Ich habe die Zutaten einfach halbiert, das Zupfbrot in eine kleinere Form gegeben und etwas kürzer gebacken. Et voilà, ein kleines Zimt-Zupfbrot für Zwei.

Passend zum ersten Advent gibt es heute den ersten Schnee hier in der Pfalz. Ich werde den heutigen Sonntag wohl nur im Bett oder auf der Couch verbringen, dennoch lassen sich die kalten Temperaturen mit Schnee doch gleich viel besser aushalten, findet ihr nicht auch?