Lauwarme Schokoküchlein mit flüssigem Kern – der Dessert-Traum schlechthin!


Diese Schokokuchen wollte ich euch schon ziemlich lange zeigen. Doch irgendwie kam ich nie dazu sie zu fotografieren und online zu stellen. Als mir die liebe Laura von himbeermarmelade.de vor ein paar Wochen eine Mail schrieb, ob ich bei der Valentinstags-Aktion «Be mine Bloggingtine» dabei wäre, sagte ich direkt zu. Diese Küchlein poppten sofort in mein Gedächtnis und ich wusste, die passen perfekt zum Thema. Ich meine – Schokokuchen! Lauwarm direkt aus dem Ofen, und dann auch noch mit flüssigem Kern. Ein Traum! Ähnliche Gedanken zum Thema Schoki hatte wohl auch Mara und verbloggte anlässlich der Aktion gestern diesen herrlich saftigen Baileys-Schokoladen-Kuchen. Morgen geht es dann weiter bei Isy. Die restlichen Teilnehmer dieser Bloggerparade findet ihr am Ende des Beitrags.

Ich muss ja gestehen, der Valentinstag ist für mich ein Tag wie jeder andere auch. In diesem Jahr gibt es zwar etwas mehr zu feiern, aber das liegt daran, dass Fasching genau auf diesen Tag fällt :D Im romantischen Sinne habe ich ihn noch nie wirklich zelebriert. Wie man sieht kann man seinem Liebsten auch zwei Wochen davor eine Freude machen. Und keine Sorge, die bunten Zuckerherzchen verstreute ich natürlich nur für die Fotos auf dem Tisch, und die 2 Euro teuren Tulpen von Aldi schenkte ich mir selbst. Hachja, Romantik pur!

Die Küchlein mit dem flüssigen Kern sind dennoch verdammt gut angekommen. Und schnell zubereitet sind sie auch noch. Was will man also mehr?

Zutaten:

(für 2 Stück)
50 g Zartbitterschokolade
50 g Zucker
50 g Margarine
1 Ei
1 Eigelb
22 g Mehl
Puderzucker

1. Die Schokolade zusammen mit der Butter schmelzen und beiseite stellen.

2. Zucker, Ei und Eigelb schaumig rühren. Zuerst die Schokoladenbutter unterrühren, danach das Mehl unterheben.

3. Den Teig in kleine ofenfeste Förmchen geben und für ca. 10 Minuten im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) backen und mit Puderzucker bestreut warm servieren.

Das Besondere an diesem Kuchen ist der noch flüssige Kern. Unbedingt aufpassen, dass sie nicht zu lange im Ofen sind (die Zeit variiert je nach Leistung eures Backofens).

Michi von Love Notes | Renate von Titatoni | Laura von Himbeermarmelade
Sophie von sophiekunterbunt | Charlotte von Charlotten Marotten | Ronja von Von Honig und Vanille
Mara von Cakes&Colors | Ich | Isy von Gefühlsfreak | Sarah von Twenty-Second of May

Oreo-Kürbis-Dessert – Oh du schöne Kürbis-Zeit!

Die Kürbis-Saison hat nun auch endlich bei mir begonnen! Eingeleitet habe ich sie mit einem Dessert. Was, ein Dessert mit Kürbis? Klingt zwar zuerst etwas seltsam, aber da ich schon auf mehreren Blogs davon gelesen habe, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Ich habe ein paar Dinge verändert und herausgekommen ist das untenstehende Rezept. Ein Boden aus Oreo-Keksen, darauf eine Kürbis-Creme und ein Klecks Sahne. Klingt nach einer wilden Kombi, schmeckt aber wirklich gut! :)

Kleiner Tipp: Gefriert euch übrig gebliebenes Kürbismus einfach ein, dann könnt ihr auch nach der Saison noch etwas Kürbis genießen. Und dunkel gelagert halten sich Kürbisse sowieso mindestens ein, zwei Monate!

Zutaten:

(für 6 Törtchen)
Boden
18 Oreo Kekse
4 EL Butter
Kürbiscreme
190 g Kürbismus
60 g Frischkäse
60 g Quark
60 g Zucker
Muskatnuss, gerieben
Zimt
Topping
100 g Schlagsahne
2 Oreo Kekse

1. Für das Kürbismus halbiert ihr einen Kürbis (z.B. Hokkaido), kratzt die Kerne heraus und schneidet die Hälften in Spalten. Die Spalten im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 180 Grad) etwa 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und das Fruchtfleisch von der Schale entfernen (beim Hokkaido-Kürbis ist die Schale zwar essbar, ich schneide sie trotzdem immer ab). 190 g abwiegen und mit einem Schuss Orangensaft (oder Wasser) pürieren.

2. Für den Boden die Oreo-Kekse zerkrümeln (ich habe sie einfach mit einem großen Messer klein gehackt). Die Butter schmelzen und mit den Krümeln vermischen. In 6 kleinen Förmchen verteilen, andrücken und kühl stellen.

3. Für die Creme das Kürbismus mit dem Frischkäse, Quark und Zucker verrühren. Mit Muskatnuss und Zimt abschmecken. Die Creme in die Förmchen geben und glatt streichen.

4. Für das Topping die Sahne steif schlagen, auf das Törtchen geben und mit weiteren Oreo-Keksen verzieren.

Nektarinen-Trifle

„Wir grillen, du machst das Dessert!“ – klingt nach einem guten Kompromiss. Und für Spare Ribs, die sechs Stunden auf dem Grill verbrachten (oh mein Gott, die besten, die ich jemals gegessen habe <3) lässt man sich natürlich gerne eine leckere Nachspeise einfallen.

Als großer Trifle-Fan wusste ich sofort, was es geben würde. Da ich Löffelbiskuit oder Amarettini nicht so gerne mag, beinhalten meine Trifles so gut wie immer Cantuccini. Dann eine Quark-Sahne-Zitronen-Mischung, die nicht so schwer im Magen liegt wie Mascarpone oder Ähnliches. Dazu Nektarinen, oder natürlich jegliches anderes Obst, da geht ja wirklich alles. Und verfeinert mit gehackter Schokolade. Mhhh himmlisch lecker und auch optisch macht so ein geschichtetes Dessert in einem hübschen Glas einiges her :)

Zutaten:

(für zwei große oder vier kleine Gläser)
125g Sahne
250g Quark
1/2 Zitrone (mit essbarer Schale)
1 – 2 Nektarinen (oder jede andere Frucht, wie z.B. Himbeeren, Blaubeeren,..)
4 Handvoll Cantuccini
1/2 Tafel Zartbitterschokolade

1. Die Sahne steif schlagen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen.

2. Die Nektarinen klein schneiden, die Cantuccini zerbröseln/hacken und die Schokolade hacken.

3. Den Quark mit der Zitronenschale und Saft (Menge je nach Geschmack) vermischen. Die geschlagene Sahne und die Hälfte der Nektarinenstücke unterheben.

4. Zuerst eine Schicht Cantuccini in ein Glas geben, dann die Sahne-Quark-Mischung, Nektarinen und zum Schluss die Schokolade. So oft schichten bis das Glas voll ist.

Erdbeerzeit

Erdbeerzeit? Ja.. fast! Im Supermarkt kann man die süßen Früchte zwar das ganze Jahr kaufen, im heimischen Garten wachsen sie leider erst Ende Mai. Und wenn man sich das Wetter betrachtet, wird sich die erste Ernte wohl noch etwas herauszögern. Leider! Doch ich glaube, dass sich der ein oder andere von euch schon mindestens eine Schale der roten Beeren gegönnt hat :) Auch wenn sie aus dem eigenen Garten 1000x besser schmecken!

Erdbeeren sind neben den Himbeeren meine liebsten Früchte. Im Sommer esse ich sie meistens pur, so schmecken sie mir am besten! Doch es darf auch gern mal kombiniert werden – im Müsli, zusammen mit anderen Früchte oder natürlich mit Schokolade. Richtig schön wird letzteres dann noch, wenn man eine ganze Erdbeer-Schoko-Tafel zaubert.

Und so gehts:
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Schokolade schmelzen und eine dünne Schicht auf dem Boden der Form verteilen. Die Erdbeeren hineinsetzen und den Rest Schokolade darüberstreichen/-träufeln. Abwarten bis die Schokolade wieder hart geworden ist und genießen!

Wunderbar vorstellen kann ich mir das auch mit Ananas-Dreiecken oder Trauben :)