Kürbis-Linsen-Curry mit Erdnüssen

Ich dachte eigentlich immer, ich wäre gar kein großer Fan von Curry. Das Gewürz mag ich an sich sehr gerne, aber das Gericht? Irgendwie war ich abgeneigt (warum auch immer). Vor ein paar Tagen wagte ich mich dann doch mal ran, mit Kürbis, Linsen und Erdnussbutter. “In der Kombi muss das doch eigentlich schmecken?!” – so meine Gedanken. Und so war es auch! Ich habe mir einige Rezepte im Internet angeschaut, um letztendlich mein eigenes zu kreieren. Und ich war mehr als überrascht wie lecker es war! Kürbis geht ja sowieso immer und dazu die Aromenkombi von Zimt, Ingwer und Erdnüssen. Mmmhh.. <3

Statt Erdnussmus und Erdnüssen, könnt ihr übrigens auch crunchy Erdnussbutter nehmen, falls ihr die eher zuhause habt. Und was der Majoran da auf dem Curry zu suchen hat? Eigentlich nichts, sah mit etwas Grün nur irgendwie hübscher aus – an sich ist so ein Curry ja nicht wirklich schön anzusehen… Typisch Foodblogger eben! :>

Als nächstes möchte ich unbedingt ein reines Erdnusscurry ausprobieren. Habt ihr ein leckeres Rezept für mich? :)

Zutaten

(für 3 – 4 Portionen)
1 mittelgroßer Hokkaido
3 Karotten
250 g rote Linsen
daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
2 EL Rapsöl
Zimt
Currypulver
Gemüsebrühe
3-4 TL rote Currypaste
1 EL Erdnussmus
1 Handvoll Erdnüsse, ungesalzen, gehackt
Salz, Pfeffer

1. Den Hokkaido waschen (die Schale kann man mitessen!), einmal halbieren und die Kerne und das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen. Den Kürbis erst in Spalten und dann in etwa 2×2 cm große Stücke schneiden. Die Karotten schälen, halbieren und ebenfalls in Stücke schneiden. Beides beiseite stellen.

2. Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in einem großen Topf in dem Öl (auf mittlerer Hitze) anbraten. Nun etwas Zimt und Currypulver dazugeben und leicht mitrösten, sodass sich die Aromen schön entfalten (wirklich nur leicht anrösten, sodass nichts anbrennt!).

3. Kürbis und Linsen dazugeben, kurz mitbraten und dann mit Gemüsebrühe auffüllen, sodass der Kürbis geradeso bedeckt ist. Mit der Currypaste und weiterem Currypulver würzen. Aufkochen lassen und nach ein paar Minuten die Karottenstücke dazugeben.

4. Nun das Curry bei weiterhin mittlerer Hitze köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Sollte euch das Curry zu fest sein, gebt ihr einfach zwischendurch etwas Wasser dazu (ich mag es aber leicht eintopfartig). Mögt ihr es richtig sämig, könnt ihr am Ende auch noch ein paar Kürbisstücke mit der Gabel zerdrücken.

5. Zum Schluss das Erdnussmus und die gehackten Erdnüsse unterrühren, mit Salz und Pfeffer, und gegebenenfalls noch mit weiterem Curry würzen. Mit Naturjoghurt oder Reis servieren.

Tipp: Wenn ihr es richtig scharf mögt, könnt ihr zu Beginn auch noch 1 – 2 gehackte Chilischoten dazugeben.

Death by Chocolate Cake

Ups, so schnell ist es passiert. Ich habe meinen dritten Blog-Geburtstag vergessen! Anfang August dachte ich noch daran, aber das wars dann auch.. Ich war viel zu beschäftigt mit anderen tollen Dingen. Ich hatte drei Wochen frei, die ich wunderbar genutzt habe. Nicht um viel zu erledigen, sondern eher für die gemütlichen und schönen Dinge im Leben. Ausschlafen, Serien schauen, auf der Luftmatratze im See rumdümpeln, ganz viel Eis essen und kochen ohne es danach schön in Szene zu setzen und zu fotografieren. Höchstens das Handy wurde mal gezückt und eine Hand voll Fotos wurden geknipst. Mehr nicht. Das Leben genießen, einfach anders genießen als sonst.

Diese Blogpause hat mir mir wirklich gut getan. Und aktuell bekomme ich wieder richtig Lust mich dem Blog zu widmen, und genau deshalb war diese Pause vielleicht mal angebracht. Versteht mich nicht falsch, meinen Blog mit Rezepten zu füllen hat mir schon immer viel Spaß gemacht. Aber bei Sonnenschein, über 30 Grad und Urlaub hatte ich dann doch anderes zu tun als vor dem Laptop zu sitzen.

Also, lieber Blog: Nachträglich alles Liebe zum dritten Geburtstag! <3

Zutaten:

Teig
75 g Kakao
25 g Butter
190 g Mehl
2 TL Backpulver
230 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Pr. Salz
1 Ei
60 g Joghurt
Füllung
3 TL Kirschmarmelade
150 g Frischkäse
50 g Zartbitterschokolade
2 TL Kakao
1 TL Puderzucker
+ Süßigkeiten

1. Kakao und Butter mit 240 ml kochendem Wasser glatt rühren. Die restlichen trockenen Zutaten miteinander vermengen. Ei und Joghurt mit dem Handrührgerät glatt rühren, danach die restlichen Zutaten zugeben und verrühren.

2. Die Springform (Ø 21 cm) mit etwas Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Teigmasse hineingeben und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 160 Grad) etwa 45 Minuten backen.

3. In der Zwischenzeit die Schokolade schmelzen und mit dem Frischkäse, Kakao und Puderzucker zu einem Frosting verrühren. Mindestens eine halbe Stunden in den Kühlschrank stellen.

4. Den fertig gebackenen Kuchen etwa 10 Minuten in der Form lassen, dann erst herauslösen. Komplett auskühlen lassen.

5. Den Kuchen mit einem langem Messer quer halbieren. Auf eine Hälfte die Kirschmarmelade und ein Klecks des Schokoladen-Frostings geben und gleichmäßig verstreichen. Die zweite Hälfte daraufsetzen und den Kuchen mit dem restlichen Frosting komplett einstreichen.

6. Mit beliebigen Süßigkeiten (oder Früchten) verzieren und bis zum Verzehr kalt stellen.

Der perfekte Sommersalat: Bulgur mit Feta, Plattpfirsichen, Koriander und Minze

Überall sehe ich Salat mit Früchten! Gut, passt halt auch perfekt zur Jahreszeit und den jetzigen Temperaturen. Die liebe Anne verbloggte erst vor ein paar Tagen einen feinen Sommersalat mit Kirschen und Aprikosen (den ich auch noch definitiv nachmachen muss) und heute bin dann mal ich dran. Und warum nicht einen Bulgursalat mit Feta, Koriander und Minze, und für die schlussendlich perfekte Geschmacksexplosion mit Pfirsichen kombinieren? Salate sind so vielseitig und viel mehr als nur Blattsalat mit Tomaten & Co. :>

Ein paar Tage später musste(!) ich die Kombi Bulgur, Pfirsich, Koriander und Minze sogar direkt nochmal ausprobieren. Statt Feta und Kichererbsen diesmal mit Rucola und angebratenem Mandel-Nuss-Tofu. Genauso lecker!

Übrigens richte ich natürlich meine Salate nicht immer so an – aber ich glaube, das hattet ihr auch nicht erwartet oder? :)

Zutaten:

(2 große Portionen)
1 Tasse Bulgur (grob)
4 Plattpfirsiche
150 g Feta
1/2 Gurke
4 Frühlingszwiebeln
2 Handvoll Kichererbsen
15 Cocktailtomaten
1/4-1/2 Bund Koriander
ein paar Blätter Minze
Olivenöl
Weißweinessig
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Bulgur in einem Topf mit etwas Öl unter Rühren (kurz) anrösten. Mit 1,5 – 2 Tassen Gemüsebrühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel etwa 6 Minuten kochen lassen. Danach die Herdplatte ausstellen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Pfirsiche entkernen und würfeln, den Feta und Gurke ebenfalls würfeln. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Cocktailtomaten vierteln oder achteln. Alles zusammen mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Koriander (Menge je nach Belieben) und Minze fein hacken und dazugeben.

3. Sobald der Bulgur gar ist, diesen mit einer Gabel auflockern und noch lauwarm unter die restlichen Zutaten mischen. Etwas Olivenöl, Weißweinessig und Zitronensaft dazugeben, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das perfekte Dessert für den Sommer: Erdbeertiramisu

Ich muss ja gestehen, mit den Bildern bin ich so gar nicht zufrieden, und auch das Tiramisu an sich sieht etwas zerstört aus. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht doch eher in Gläsern anrichten sollen. Doch heute kommt es auf die inneren Werte an! Und die sind bei diesem leichten Erdbeertiramisu, so ganz ohne Mascarpone, der Knaller. Und genau weil es so lecker war, kommt dieses Rezept eben auch mal mit nicht ganz perfekten Bildern online. Seht es mir nach :)

Und warum mir dieses Tiramisu so viel besser schmeckt als das Original? Cantuccini sind für mich die knusprigere Alternative zu Löffelbiskuits, Erdbeeren passen viel mehr zum Sommer als Kaffee und Amaretto (und sowieso, Erdbeeren halt!), und zur leichteren Quark-Joghurt-Sahne-Mischung muss ich doch erst gar nichts sagen oder?

Was haltet ihr von den Tiramisu-”Alternativen” oder steht ihr doch eher auf das Original? :)

Zutaten

(für eine kleine Auflaufform)
125 g Quark
100 g Joghurt
200 ml Sahne
1/2 Zitrone
1 Vanilleschote
1 EL Zucker
300 g Cantuccini
etwas Orangensaft
400 g Erdbeeren
75 g Zartbitterschokolade

1. Den Quark mit dem Joghurt verrühren. Die Sahne steif schlagen, währenddessen den Zucker einrieseln lassen und anschließend unterheben. Die halbe Zitrone auspressen, das Mark der Vanilleschote herauskratzen und beides ebenfalls unter die Quarkmasse rühren.

2. Die Cantuccini halbieren und mit etwas Orangensaft beträufeln (nicht ertränken). Die Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Zartbitterschokolade hacken.

3. Die Hälfte aller Zutaten in folgender Reihenfolge schichten: Erst mit den Cantuccini die Form auslegen, dann die Quark-Joghurt-Masse, zum Schluss die Erdbeeren und Zartbitterschokolade. Mit der zweiten Hälfte der Zutaten weiterschichten.

Weitere Rezepte mit Cantuccini findet ihr übrigens hier: Apfel-Mandel-Törtchen und im Nektarinen-Trifle.