Vegetarisches Pad Thai

Asiatische Gerichte mit Koriander – gibt es aktuell bei mir fast täglich! Und dieses vegetarische Pad Thai habe ich innerhalb von zwei Wochen sogar drei Mal gekocht, weil es einfach so lecker ist. Das Gericht ist so simpel, sorgt aber für reine Geschmacksexplosionen. Und ich übertreibe nicht!! Die asiatische Küche hat es mir aber sowieso angetan. Wird Zeit, dass ich endlich mal Urlaub in Thailand mache! <3

Übrigens kam mir die Nudelmenge anfangs auch etwas wenig vor, aber mit insgesamt 120 g für zwei Portionen wird man wirklich gut satt!! Und das sagt die, die sonst so 200 g normale Nudeln alleine verschlingt :D

Falls ihr keinen Tofu mögt, könnt ihr ihn natürlich weglassen.. oder auch durch Fleisch, zum Beispiel Hühnchen, ersetzen.

Zutaten:

(für zwei Portionen)
100 – 120 g breite Reisnudeln
1 Pck. Tofu
1 Knoblauchzehe
1 Paprika
2 Karotten
1 Knoblauchzehe
100 g Zuckerschoten
2 – 3 Handvoll (frische) Sojasprossen
3 Eier
1 TL Kurkuma
Sojasauce
Erdnuss- oder Sesamöl
Fischsauce (optional für alle Nichtvegetarier)
1 TL brauner Zucker
1 Limette
etwas Koriander
1 Handvoll Erdnüsse

1. Den Tofu in Würfel schneiden und mit einem Zewa ausdrücken, sodass die Flüssigkeit gut aufgesaugt wird. Die Würfel mit etwas Sojasauce und dem Kurkuma vermengen und beiseite stellen.

2. Nun das Gemüse vorbereiten, sodass alles bereit steht, wenn es ans Anbraten geht: Den Knoblauch hacken. Paprika und Karotten in dünne Streifen schneiden. Die Enden der Zuckerschoten abtrennen und evtl. halbieren. Koriander und Erdnüsse hacken.

3. Die Nudeln könnt ihr ebenfalls schon kochen und auf die Seite stellen (Reisnudeln benötigen meist nur wenige Minuten, also aufpassen, dass sie nicht zu lange im Wasser sind :)).

4. Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin anbraten. Mit dem Öl braucht ihr nicht zu sparen, die Würfel sollen fast schon frittiert werden. Nach ein paar Minuten den Knoblauch dazugeben und mitbraten.

5. Den angebratenen Tofu aus dem Wok nehmen und grob das überschüssige Öl mit einem Zewa aufwischen (sodass nicht mehr allzuviel Öl im Wok ist). Nun das Gemüse (bis auf die Sojasprossen) in den Wok geben und für wenige Minuten anbraten.

6. Das Gemüse auf die Seite schieben und die Eier hineinschlagen. Verquirlen und weiterbraten bis die Eier gar sind.

7. Mit Sojasauce, wenig Fischsauce (wirklich nur ein, zwei Tropfen!!) und dem Zucker abschmecken. Die Nudeln, Tofu, Sojasprossen und die Hälfte des Korianders hinzugeben und nochmals für zwei, drei Minuten weiterbraten.

8. Den Saft der Limette dazugeben und mit Koriander und Erdnüssen bestreut servieren.

Falls ihr keinen Koriander mögt, könnt ihr ihn auch ganz einfach weglassen – genauso wie die Fischsauce :)

Pumpkin Chicken Thai Curry Pasta

Aktuell kommt bei mir mindestens ein Mal pro Woche ein Curry auf den Tisch. Und besonders in Kombination mit Kürbis mag ich es einfach total! Normalerweise esse ich immer Reis dazu, diesmal habe ich mich aber für Vollkornnudeln entschieden. Passt wunderbar zu der cremigen Kokossauce und dem Kürbis, hätte ich gar nicht gedacht :)

Zutaten:

(für zwei Portionen)
2 Hühnchenbrüste, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 TL Kokosöl
1/2 mittelgroßer Hokkaido, in Würfel geschnitten
1 daumengroßes Stück Ingwer, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Dose Kokosmilch
1 TL rote Currypaste
1 EL Erdnussbutter
1 Schuss Fischsauce
1 Schuss Sojasauce
1 TL Currypulver
1 TL Honig
1 Pr. Zimt
1/2 Bund Koriander, gehackt
1 Handvoll Erdnüsse, gehackt
1/4 Zitrone
200 g Vollkornnudeln (alternativ Reis)

1. Das Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hühnchenstücke rundherum für einige Minuten anbraten. Kürbis, Ingwer und Knoblauch hinzugeben und weiterbraten.

2. Nach einigen Minuten die Kokosmilch, Currypaste, Erdnussbutter, Fisch- und Sojasauce, Currypulver, Honig und Zimt einrühren und für ungefähr 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

3. In der Zwischenzeit die Nudeln bissfest abkochen.

4. Nach ungefähr 15 Minuten sollte der Kürbis weich sein, dann könnt ihr die Nudeln, 2/3 des Korianders und den Saft der Zitrone dazugeben und für 1 – 2 Minuten mitköcheln lassen.

5. Mit dem restlichen Koriander und den Erdnüssen bestreut servieren.

Natürlich könnt ihr auch Reis dazu essen, so wie bei einem „richtigen“ Thai Curry :) Ich finde die Variante mit (Vollkorn)Nudeln aber auch richtig gut, ist einfach mal was anderes!

Bunte One-Pan-Pasta mit Merguez-Hackbällchen / Werbung

Diejenigen unter euch, die meinen Blog schon länger verfolgen, werden wissen, dass ich Pasta in jeglicher Form liebe. Damit bekommt man mich einfach immer! :>

Daher hatte ich auch direkt eine Idee im Kopf, als ich von Hilcona gefragt wurde, ob ich mir nicht ein Rezept mit einer ihrer drei neuen „Pasta Classica“ ausdenken möchte. Die Merguez-Hackbällchen standen von Anfang an fest, der Rest war mehr oder weniger Spontaneinkauf im Supermarkt! Bei den Nudeln hatte ich mich zuerst für die Tortelloni mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen entschieden, am Schluss habe ich bei der Kühltheke aber doch zu 4 Formaggi mit schwarzem Pfeffer gegriffen. Und die getrockneten Tomaten habe ich dann einfach noch spontan mit ins Rezept aufgenommen :)

Hier könnt ihr übrigens bei der Produkttester-Challenge zur Hilcona Pasta mitmachen!

Zutaten:

(für zwei sehr große oder vier kleinere Portionen)
3 Merguez (oder Bratwürste)
2 Paprika, in Würfel
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
3 Zweige Rosmarin, gehackt
1 Packung Hilcona Tortelloni 4 Formaggi (500 g) 3 EL Tomatenmark
250 g Cocktailtomaten, geviertelt
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

1. Die Merguez aus dem Darm drücken (oder seitlich mit dem Messer aufschneiden und den Darm abziehen) und daraus kleine Bällchen formen. Ohne Öl in einer großen Pfanne rundherum anbraten. Herausnehmen, das überschüssige Fett (auch das in der Pfanne) mit einem Küchentuch aufsaugen und die Bällchen beiseite stellen.

2. In der gleichen Pfanne nun die Paprika, die getrocknete Tomaten und den Knoblauch anbraten. Nach ein paar Minuten die Tortelloni zusammen mit einem halben Glas Wasser und dem Tomatenmark dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten mitbraten, ab und an umrühren (die Tortellini werden durch den Wasserdampf schonend gegart).

3. Zum Schluss die Cocktailtomaten sowie den Rosmarin, Chiliflocken und natürlich die Merguez-Hackbällchen unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und nochmal für ein, zwei Minuten garen. Fertig! :)

Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit Hilcona und tracdelight.

Ofenkürbis mit Süßkartoffeln, Kurkuma und Bulgur in einem Honig-Dressing und Spinat

Aktuell bin ich dabei mich durch so gut wie alle Gerichte von Deliciously Ella durchzuprobieren, die sie in ihren ersten beiden Büchern veröffentlicht hat. Eigentlich sind es mindestens zwei Gerichte in der Woche, die ich von ihr nachkoche. Einfach weil sie so lecker sind, und gleichzeitig noch so gesund. Dieses hier ist nicht exakt von ihr, aber die Ursprungsidee mit dem Kurkuma und dem Honigdressing schon. Nur der Rest ist verändert und meinem Geschmack angepasst :)

Statt Bulgur könnt ihr übrigens auch wunderbar Quinoa oder Buchweizen nehmen! Und mit diesen zwei Alternativen wäre das ganze Rezept sogar noch glutenfrei.

Zutaten:

(für 2 Portionen)
120 g Bulgur
300 g Hokkaido (1/2 kleiner Kürbis)
1/2 Süßkartoffel
2 Karotten
2 TL Kurkuma
1/2 TL Koriander
2 Knoblauchzehen
1 Chili
150 g Spinat
15 (braune) Champignons
2 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
2 TL Honig
Pfeffer

1. Den Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten.

2. Währenddessen Hokkaido, Süßkartoffel und Karotten würfeln (die Kürbisstücke sollen ruhig etwas größer sein als der Rest). Das Gemüse mit 1 EL Olivenöl und 1 TL Kurkuma vermengen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) etwa 20 Minuten garen.

3. Champignons in Scheiben schneiden und in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen bis sie etwas zusammenfallen (bei diesem Schritt benötigt man kein Öl). Knoblauch und Chili hacken, zusammen mit dem zweiten TL Kurkuma, dem Koriander und Spinat zu den Pilzen geben und mitbraten.

4. Das Dressing aus 1 EL Olivenöl, Weißweinessig, Honig und Pfeffer anrühren. Bulgur mit dem Gemüse aus dem Ofen und dem Dressing vermischen, und mit dem Champignon-Spinat anrichten.