Der perfekte Sommersalat: Bulgur mit Feta, Plattpfirsichen, Koriander und Minze

Überall sehe ich Salat mit Früchten! Gut, passt halt auch perfekt zur Jahreszeit und den jetzigen Temperaturen. Die liebe Anne verbloggte erst vor ein paar Tagen einen feinen Sommersalat mit Kirschen und Aprikosen (den ich auch noch definitiv nachmachen muss) und heute bin dann mal ich dran. Und warum nicht einen Bulgursalat mit Feta, Koriander und Minze, und für die schlussendlich perfekte Geschmacksexplosion mit Pfirsichen kombinieren? Salate sind so vielseitig und viel mehr als nur Blattsalat mit Tomaten & Co. :>

Ein paar Tage später musste(!) ich die Kombi Bulgur, Pfirsich, Koriander und Minze sogar direkt nochmal ausprobieren. Statt Feta und Kichererbsen diesmal mit Rucola und angebratenem Mandel-Nuss-Tofu. Genauso lecker!

Übrigens richte ich natürlich meine Salate nicht immer so an – aber ich glaube, das hattet ihr auch nicht erwartet oder? :)

Zutaten:

(2 große Portionen)
1 Tasse Bulgur (grob)
4 Plattpfirsiche
150 g Feta
1/2 Gurke
4 Frühlingszwiebeln
2 Handvoll Kichererbsen
15 Cocktailtomaten
1/4-1/2 Bund Koriander
ein paar Blätter Minze
Olivenöl
Weißweinessig
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Bulgur in einem Topf mit etwas Öl unter Rühren (kurz) anrösten. Mit 1,5 – 2 Tassen Gemüsebrühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel etwa 6 Minuten kochen lassen. Danach die Herdplatte ausstellen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Pfirsiche entkernen und würfeln, den Feta und Gurke ebenfalls würfeln. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Cocktailtomaten vierteln oder achteln. Alles zusammen mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Koriander (Menge je nach Belieben) und Minze fein hacken und dazugeben.

3. Sobald der Bulgur gar ist, diesen mit einer Gabel auflockern und noch lauwarm unter die restlichen Zutaten mischen. Etwas Olivenöl, Weißweinessig und Zitronensaft dazugeben, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das perfekte Dessert für den Sommer: Erdbeertiramisu

Ich muss ja gestehen, mit den Bildern bin ich so gar nicht zufrieden, und auch das Tiramisu an sich sieht etwas zerstört aus. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht doch eher in Gläsern anrichten sollen. Doch heute kommt es auf die inneren Werte an! Und die sind bei diesem leichten Erdbeertiramisu, so ganz ohne Mascarpone, der Knaller. Und genau weil es so lecker war, kommt dieses Rezept eben auch mal mit nicht ganz perfekten Bildern online. Seht es mir nach :)

Und warum mir dieses Tiramisu so viel besser schmeckt als das Original? Cantuccini sind für mich die knusprigere Alternative zu Löffelbiskuits, Erdbeeren passen viel mehr zum Sommer als Kaffee und Amaretto (und sowieso, Erdbeeren halt!), und zur leichteren Quark-Joghurt-Sahne-Mischung muss ich doch erst gar nichts sagen oder?

Was haltet ihr von den Tiramisu-”Alternativen” oder steht ihr doch eher auf das Original? :)

Zutaten

(für eine kleine Auflaufform)
125 g Quark
100 g Joghurt
200 ml Sahne
1/2 Zitrone
1 Vanilleschote
1 EL Zucker
300 g Cantuccini
etwas Orangensaft
400 g Erdbeeren
75 g Zartbitterschokolade

1. Den Quark mit dem Joghurt verrühren. Die Sahne steif schlagen, währenddessen den Zucker einrieseln lassen und anschließend unterheben. Die halbe Zitrone auspressen, das Mark der Vanilleschote herauskratzen und beides ebenfalls unter die Quarkmasse rühren.

2. Die Cantuccini halbieren und mit etwas Orangensaft beträufeln (nicht ertränken). Die Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Zartbitterschokolade hacken.

3. Die Hälfte aller Zutaten in folgender Reihenfolge schichten: Erst mit den Cantuccini die Form auslegen, dann die Quark-Joghurt-Masse, zum Schluss die Erdbeeren und Zartbitterschokolade. Mit der zweiten Hälfte der Zutaten weiterschichten.

Weitere Rezepte mit Cantuccini findet ihr übrigens hier: Apfel-Mandel-Törtchen und im Nektarinen-Trifle.

Zitronentarte mit Baiser-Tupfen

Komplimente hört man gerne! Vor allem zu den eigenen Koch- und Backkünsten. Da kam nach der Zitronen-Tarte ein “Ach du scheiße! Ich hätte gerne jeden Tag so nen Kuchen <3″ genau richtig. Selbst eine Freundin, die Zitrone gar nicht so sehr mag, war begeistert. Und auch ich fand ihn verdammt lecker! Mit Mürbeteig bekommt man mich sowieso fast immer, dazu dann eine quietschsaure Zitronen-Zuckermasse und Baiser-Tupfen. Besser kann es doch eigentlich nicht sein oder? Und vor allem im Sommer erfrischender als eine mächtige Torte! Dass man bei 30 Grad aber trotzdem eine ziemlich mächtige Schokoladen-Nougat-Tarte verdrücken kann, habe ich an meinem Geburtstag vor einer Woche bewiesen! :D Hier und hier könnt ihr sie bestaunen, zum Rezept geht es hier :)

Aber zurück zur Zitronen-Tarte: An dem Tag musste es schnell gehen, weil ich abends noch verabredet war. Daher tüftelte ich ewig am Rezept herum, um lange Back- und Wartezeiten zu vermeiden. Den Mürbeteig lagerte ich beispielsweise überhaupt nicht im Kühlschrank, klappte wunderbar. Die Zitronenmasse kann man fix zusammenrühren, während der Tarteboden im Ofen backt. Nur für den Baiser müsst ihr etwas warten bis die Tarte abgekühlt ist. Dass es länger dauert als bei einem gewöhnlichen Rührkuchen, ist sowieso klar. Geschmacklich werdet ihr auf alle Fälle entlohnt, und auch optisch sieht sie toll aus, wie ich finde <3

Zutaten:

Mürbeteigboden
125 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Pr. Salz
1 Ei
250 g Mehl
Zitronenfüllung
4 – 5 Zitronen
1 geh. EL Speisestärke
1/2 TL Backpulver
150 g Zucker
3 Eier
Baiser
2 Eiweiße
100 g Zucker

1. Für den Mürbeteig Butter, Puderzucker und Salz verkneten. Ei und Mehl hinzugeben und alles gut durchkneten. In eine gefettete Tarteform drücken und einen Rand formen. Mehrmals mit einer Gabel in den Boden stechen, die Tarte mit Backpapier auslegen, Hülsenfrüchte oder Nudeln zum Blindbacken darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 180 Grad) auf der unteren Schiene insgesamt 40 Minuten backen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 130 Grad senken und ohne Backpapier und Hülsenfrüchte weiterbacken.

2. In der Zwischenzeit für die Zitronenfüllung 2 der Zitronen nehmen und die Schale abreiben (vorher heiß abwaschen). Alle Zitronen auspressen, sodass ihr etwa 225 ml Saft herausbekommt. Schale, Saft, Zucker, Speisestärke und Backpulver in einem Topf schwach erhitzen. Eier schaumig schlagen und zur Zitronenmasse geben. Unter Rühren erhitzen (nicht kochen!) bis die Masse andickt. Kurz abkühlen lassen, auf den Mürbeteigboden streichen und die Tarte nochmal weitere 15 Minuten backen.

3. Für den Baiser die Eiweiße steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen bis die Masse glänzt. Mit einer Spritztülle Tupfen auf die abgekühlte Tarte geben und mit einem Gasbrenner leicht bräunen. Alternativ könnt ihr sie auch mit der Grillfunktion eures Backofens bräunen, oder auch die Masse komplett auf dem Boden verstreichen (ähnlich zu meinem Rhabarber-Kuchen).

Zitroniger Couscous mit grünem Spargel, Erdbeeren und Basilikum-Tofu

Schnell, schnell, beeilt euch – die Spargelsaison ist fast vorbei! Aber diese, zugegebenermaßen etwas ungewöhnlichere Kombination, hat es mir so angetan, dass ich sie noch unbedingt mit euch teilen wollte. Grüner Spargel mit Erdbeeren, dazu zitroniger Couscous mit Petersilie und einem Hauch Frische von der Minze, und wer mag noch etwas knusprig angebratenen Tofu dazu. Bei mir gab es Basilikum-Tofu – der schmeckt wahnsinnig lecker und gehört zusammen mit der Mandel-Nuss-Variante zu meinen liebsten Sorten! Besonders der mit Basilikum hat so einen guten Eigengeschmack (nach Basilikum, logisch :D), dass man ihn nicht mal würzen muss.

Die Minze gibt dem ganzen Gericht eine frische Note – aber Vorsicht, wirklich nur wenige Blätter benutzen, ansonsten schmeckt man sie zu sehr heraus.

Zutaten:

(für 2 Portionen)
100 g Couscous
1/2 Bio-Zitronen
Chiliflocken
1/2 Bund Petersilie
ein paar Blätter Minze
300 g grüner Spargel
2 Handvoll Erdbeeren
1/2 Pck. (Basilikum-)Tofu
30 g Pistazien, ungesalzen
Weißer Balsamico-Essig
Olivenöl
Sesamöl
Salz, Pfeffer

1. Den Spargel waschen, die holzigen Enden (etwa 2 – 3 cm) abschneiden und in etwas Olivenöl (am besten in einer Grillpfanne) anbraten.

2. Währenddessen etwas Zitronenschale abreiben, zusammen mit dem Couscous, etwas Salz und ein paar Chiliflocken vermischen. Mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und ein paar Minuten quellen lassen.

3. Die Petersilie und die Minze fein hacken, und die Zitrone auspressen. Den Couscous mit einer Gabel auflockern, und die Petersilie, Minze und den Zitronensaft untermischen.

4. Den Tofu in Würfel schneiden und in etwas Sesamöl rundherum knusprig anbraten.

5. Die Erdbeeren putzen, Strunk entfernen und klein schneiden. Etwas Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren (wer mag kann auch noch ein paar Erdbeeren pürieren und unter das Dressing geben). Die Pistazien hacken.

6. Den Couscous mit dem Spargel, den Erdbeeren und dem Tofu anrichten, mit dem Dressing beträufeln und den Pistazien garnieren.