Vollkornreis mit Spinat, Bohnen und Koriander-Guacamole

Dieses Gericht ist für mich ein typisches Herbstgericht. Letztes Jahr hatte ich es einige Mal gekocht und als sich der Herbst vor ein paar Wochen mit kühleren Temperaturen ankündigte, bekam ich auch wieder richtig Lust darauf. Und nachdem ich es dann auch wirklich gekocht hatte, habe ich ganz spontan sogar ein paar Bilder geknipst, um das Rezept online stellen zu können.

Das Rezept ist echt einfach und als frische Zutaten braucht man nur die Champignons und die Avocado, also perfekt für einen Sonntag, wenn man nicht weiß, was man kochen soll :)

Zutaten:

(für zwei Portionen)
1 Tasse (Vollkorn-)Reis
8 – 10 Champignons, in Scheiben
zwei Handvoll (TK-)Spinat
1 Dose Kidneybohnen
1-2 Knoblauchzehen, gehackt
1 TL Tahini (Sesampaste)
1/2 Bund Koriander, gehackt (Petersilie als Alternative funktioniert bestimmt auch gut!)
1 Avocado, gewürfelt
1/2 Zitrone
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

1. Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

2. Währenddessen die Champignons in einer Pfanne (ohne Öl) bei mittlerer Stufe anbraten bis sie etwas zusammenfallen. Dann den Knoblauch und den Spinat dazugeben und weiterbraten. Am Schluss die Kidneybohnen unterheben und mit Tahini, die Hälfte des Korianders, Salz und Pfeffer würzen.

3. Die gewürfelte Avocado mit dem Saft der halben Zitrone, die zweite Hälfte Koriander, Pfeffer und ein paar Chiliflocken vermischen.

4. Zusammen anrichten und servieren!

Vegane Sommerrollen mit Tofu und Erdnusssauce

Kaum ist Weihnachten und Silvester vorbei hat mich der Winterblues wieder erfasst. Wenig Sonne, Kälte, dicke Klamotten – ätzend! Was tut man am besten dagegen? Man isst Sommerrollen! Normalerweise mache ich die wirklich nur im Sommer, weil sie einfach so frisch und leicht sind. Kein typisches Winteressen.. Aber ich hatte dieses Wochenende so Lust drauf! Und wenn wir ehrlich sind, Sommerrollen gehen einfach immer <3

Durch das Garam Masala bringe ich zwar die indische mit der vietnamesischen Küche zusammen, aber ich mag den Geschmack von dem Tofu in Kombi mit Garam Masala. Müsst ihr ausprobieren! Natürlich könnt ihr den Tofu aber auch anders würzen :)

Zutaten:

(für zwei bis drei Portionen)
marinierter Tofu
1 Pck./200 g Tofu
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
1 TL Garam Masala
1 TL Ahornsirup/Agavendicksaft
3 EL Sojasauce
1 TL Samba Oelek
Erdnuss- oder Sesamöl
Erdnusssauce
2 – 3 EL Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
kleines Stück Ingwer
etwas Wasser
restliche Zutaten
100 g Glasnudeln
1/2 Eisbergsalat oder Salatherzen
1/2 Gurke
1 Karotte
frischer Koriander
ein paar Blätter frische Minze
1 Limette
8 – 12 Reispapier-Blätter (quadratisch oder rund)

1. Für den marinierten Tofu den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und mit (mehreren) Küchentüchern vorsichtig ausdrücken. Knoblauchzehen und das Stück Ingwer klein hacken. Zusammen mit den restlichen Zutaten (bis auf das Öl) zu den Tofuwürfeln geben und gut vermischen. Beiseite stellen, sodass er gut durchziehen kann.

2. Für die Erdnusssauce den Ingwer fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Soviel Wasser dazugeben, dass es schon recht flüssig ist. Wenn ihr alles erhitzt, löst sich die Erdnussbutter etwas besser auf. Ich verrühre es aber meistens einfach so!

3. Nun die Glasnudeln nach Packungsanweisung kochen und zum Abkühlen beiseite stellen. Salat, Karotte und Gurke in dünne Streifen schneiden (das Innere der Gurke nehme ich meistens nicht, da es wässrig und nicht sehr knackig ist). Koriander und Minze hacken.

4. Den Tofu in dem Erdnussöl knusprig braten.

5. Alle Zutaten könnt ihr euch in kleinen Schüsselchen und Tellern um euren „Arbeitsplatz“ stellen, sodass ihr alles griffbereit habt. Für das Rollen verwende ich immer ein Holzbrett, was ich vorher leicht befeuchte.

6. Ein Reispapier-Blatt für etwa 20 Sekunden in lauwarmes Wasser legen, herausnehmen und auf dem Holzbrett auslegen. Nun alle Zutaten länglich darauf verteilen (siehe Bild – ich beginne meist mit den Nudeln, verteile darauf die Erdnusssauce, dann den Tofu, Koriander, Minze und das Gemüse, und zum Schluss etwas Limettensaft). Oben und unten etwas Platz lassen und diese Seiten dann einschlagen. Nun von rechts oder links beginnend einrollen und die Rolle schließen.

7. Mit den Reispapier-Blättern so weiterverfahren bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die Sommerrollen mit einem scharfen Messer halbieren und servieren!

Die Erdnusssauce müsst ihr nicht direkt in die Rollen geben, ihr könnt sie auch zum Reintunken während dem Essen benutzen, siehe unteres Bild :)

Schoko-Haselnuss-Kuchen mit Amarena-Kirschen / Werbung

Beim letzten Lieblingsitaliener-Besuch habe ich meine Begeisterung für Amaretto entdeckt. Komisch eigentlich.. Mandeln und Marzipan mag ich nämlich super gerne. Warum ich da noch nie auf die Idee gekommen bin Amaretto zu probieren? Weiß ich auch nicht..

Passend zu dieser Erkenntnis flatterte eine Anfrage von Amarena Fabbri in mein Postfach, ob ich denn nicht Lust hätte, mir ein Rezept mit ihren Amarena-Kirschen auszudenken. Gleichzeitig hatte ich auf einer Weihnachtsfeier noch diesen Kuchen probiert – da war mir sofort klar, was ich mit den in Sirup eingelegten Kirschen backen werde. Schokokuchen mit Haselnüssen und viel Zartbitterschokolade <3 Optisch ist er nicht ganz so geworden wie geplant, aber geschmacklich, mhh so lecker! :)

Zutaten:

(für eine 22er oder 24er Springform)
5 Eier
200 g Zucker
220 g Margarine
120 g Mehl
200 g gemahlene Haselnüsse
150 g + 100 g Zartbitterschokolade
2 Gläser à 230 g Amarena-Kirschen (z.B. von Fabbri)
1 Pck. Vanillepuddingpulver

1. Die Eier in der Küchenmaschine (oder mit dem Handrührgerät) schaumig schlagen. Nacheinander Zucker, Margarine (am besten leicht erwärmt/geschmolzen), Mehl und Haselnüsse dazugeben und verrühren. 150 g der Schokolade hacken und unterheben.

2. Den Teig in eine Springform (Ø 24 cm) geben und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 175 Grad) etwa 30 bis 35 Minuten backen.

3. Herausnehmen und abkühlen lassen. Die restliche Schokolade schmelzen und auf dem Kuchen verteilen (den Rand nicht vergessen!).

4. Die Amarena-Kirschen abtropfen lassen und dabei den Sirup auffangen. Diesen mit einem halben Glas Wasser vermischen und aufkochen lassen. Das Puddingpulver unterrühren und eindicken lassen. Die Masse etwas abkühlen lassen, die Kirschen unterheben und auf dem Kuchen verteilen (den Tortenring für um den Kuchen nicht vergessen!).

5. Für ein paar Stunden kühl stellen, den Tortenring dann vorsichtig entfernen und servieren.

Tipp: Durch den Sirup der Amarena-Kirschen in Kombi mit dem Puddingpulver wird der Kuchen wirklich sehr süß. Ihr könnt auch weniger von dem Sirup nehmen und dafür etwas mehr Wasser, das funktioniert auch wunderbar :)

Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit Amarena Fabbri und tracdelight.

Süße Schneebällchen mit Kokos

Gestern auf der Weihnachtsfeier gab es wieder Kokos-Schneebällchen! Was mich sofort daran erinnerte, dass ich die süßen Teilchen während meiner Blogpause im letzten Jahr gebacken und sogar für euch fotografiert hatte. Auf den Blog kamen sie aber nie. In den Sommer (als ich wieder motiviert war zu bloggen) passten sie nicht wirklich, daher bekommt ihr das Rezept einfach jetzt! :)

Als ich sie zum ersten Mal auf einem Geburtstag probierte, erwartete ich extrem mächtige, süße Teigteile. Dabei sind sie eigentlich recht leicht und einfach so schön fluffig, trotz Creme Fraiche und Sahne! Und da gestern aufgrund eines riesigen Kuchenbuffets noch ein paar übrig waren, stehen zu meiner Freude aktuell drei Stück in meinem Kühlschrank (die nur darauf warten von mir verputzt zu werden :D).

Euch allen einen schönen zweiten Advent!

Zutaten:

(für etwa 20 Stück)
4 Eier
1 Pr. Salz
1 Pck. Vanillezucker
100 + 25 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
125 g Magerquark
75 g Creme Fraiche
50 ml Spekulatius-Likör (oder Amaretto)
200 g Schlagsahne
100 g Kokosraspeln

1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und 2 EL Wasser steif schlagen. Gegen Ende die Hälfte des Vanillezuckers und 100 g Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln darunterschlagen.

2. Mehl und Backpulver vermischen und auf die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, verstreichen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 Grad) 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen, auf ein angefeuchtetes Tuch stürzen und das Backpapier abziehen.

3. Während der Biskuitteig abkühlt, könnt ihr die Quark-Creme zubereiten: Dazu Quark, Creme Fraiche, Likör, 25 g Zucker und den Rest des Vanillezuckers gut verrühren. Die Sahne gut steif schlagen und unter die Masse heben.

4. Den Biskuitteig mit den Händen in kleine Stücken zupfen und zur Quark-Creme geben. Mit einem Teigschaber unterheben bzw. gut vermischen.

5. Mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen und in den Kokosraspeln wälzen. In Muffinsförmchen setzen und bis zum Servieren kaltstellen.