Möhren-Walnuss-Mini-Gugl mit Sahne-Tuff

Möhre und Walnuss – was ein passendes Duo! Ich stehe ja wirklich total auf Karottenkuchen, der wird einfach immer saftig und noch dazu versteckt sich neben Zucker & Co. etwas Gesundes darin. Und dann noch zusammen mit Walnuss? Mhh! Ich glaube, all meine zukünftigen Karottenkuchen bekommen von nun an eine Handvoll Walnüsse mit in den Teig! :>

Statt dem Sahne-Tuff könnt ihr die Mini-Gugl (oder Muffins, oder Kuchen, je nachdem wie ihr euch entscheidet) auch einfach mit etwas Zartbitter-Schokolade verzieren, wie zum Beispiel hier. Schmeckt mindestens genauso gut!

Am Wochenende gehts übrigens zusammen mit meiner liebsten Bloggerdame Anne nach München. Habt ihr vielleicht Tipps für nette Cafés, Restaurants oder Bars? :)

Zutaten:

(für etwa 10 Mini-Gugl)
125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
75 Weizenmehl
50 g Weizenvollkornmehl
70 g Walnusskerne
200 g Möhren
1,5 TL Backpulver
130 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
1 Pr. Zimt
1 Pr. Muskatnuss (optional)
2 Eier
Schlagsahne, Physalis und Schokoraspeln oder geschmolzene Schokolade zur Verzierung

1. Die Walnüsse hacken, und die Möhren schälen und raspeln. Beide Mehlsorten mit dem Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz, Zimt und wenn ihr mögt Muskatnuss vermischen.

2. Das Öl unterrühren, danach die Eier dazugeben und unterrühren. Zum Schluss die gehackten Nüsse und die Möhren unterheben.

3. Den Teig in gefettete Gugl-Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 170 Grad) 30 – 35 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit einem Sahnetuff, den Physalis und Schokoraspeln verzieren.

Tipp: Für eine Ø 20 cm Springform einfach die Zutaten verdoppeln.

Herbstliche Knaller-Kombi: Flammkuchen mit rote Bete, Ziegenkäse, Honig und Rosmarin

Gestern hatte ich eigentlich vor, ein oder zwei Kürbis-Rezepte zu kochen, einen Teil einzutuppern für die Mittagspausen in dieser Woche und den Rest direkt aufzufuttern. Natürlich nicht bevor ich noch ein paar Fotos für euch geschossen hätte. Aber irgendwie hatte ich viel lieber Lust auf die Rote Bete, die tags zuvor in meinen Einkaufswagen gewandert ist. Sowieso war ich von der lieben Küchenchaotin Mia mehr als inspiriert, eines ihrer zuletzt geposteten Rezepte mit dem roten Gemüse auszuprobieren. Besonders die Pasta mit roter Bete (allein diese Farbe!) und die Pizza haben es mir angetan. Bei diesen Fotos kann man doch direkt verstehen, warum Mia so verschossen in diese rote Knolle ist – sieht farblich wahnsinnig toll aus, da läuft einem direkt das Wasser im Munde zusammen! Findet ihr nicht auch?

Gezaubert habe ich letztendlich einen Flammkuchen mit rote Bete, Ziegenkäse, Honig und Rosmarin. Der Quark-Öl-Teig ist noch ein altes Rezept meiner Mama, und ich liebe ihn für Flammkuchen jeder Art. Ob ganz klassisch mit Schinkenwürfeln und Zwiebeln, meine zweitliebste Variante mit Schafskäse oder doch eben etwas außergewöhnlicher wie hier mit Rote Bete. Selbstgemachter Flammkuchen zählt sowieso zu einem meiner tausend Lieblingsessen. <3 Mag ich sogar noch ein bisschen lieber als Pizza.

Wie seht ihr das? Seid ihr eher Team Pizza oder Team Flammkuchen? Und wie steht ihr zur roten Bete? Alles in allem ist die Kombination mit dem Ziegenkäse und dem Honig wirklich der Knaller. Müsst ihr ausprobieren! :>

Zutaten:

(für 2 – 3 Bleche)
Teig:
150 g Magerquark
5 EL Milch
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
300 g Mehl
3 TL Backpulver
Belag:
150 g Magerquark
150 g Schmand
Milch
Salz, Pfeffer
1 rote Bete
100 g Ziegenkäse, z.B. von Aldi
Honig
ein paar Zweige Rosmarin

1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten. Beiseite stellen.

2. Aus dem Magerquark, dem Schwand, etwas Milch, Salz und Pfeffer die Masse für den Belag herstellen – so viel Milch hinzugeben bis es die gewünschte Konsistenz hat.

3. Die rote Bete (am besten mit Einweghandschuhen) schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ziegenkäse ebenfalls in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Den Rosmarin hacken.

4. Den Teig in zwei oder drei Portionen teilen, jeweils sehr dünn ausrollen und mit der Quark-Schmand-Masse bestreichen. Die rote Bete und den Ziegenkäse darauf verteilen, mit Honig beträufeln und den Rosmarin darüberstreuen.

5. Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 220 Grad) etwa 10 bis zur gewünschten Bräune backen.

Wenn es mal schnell gehen muss – Gemüse-Nudel-Pfanne

Das kennen wir doch alle oder nicht? Man kommt von der Arbeit, Uni oder Schule nach Hause, fällt sofort auf die Couch und hat einfach keine Lust einkaufen zu gehen oder noch ein großartig aufwendiges Gericht zu zaubern. Es soll aber möglichst ein warmes Abendessen und schnell zubereitet sein. Am besten mit Zutaten, die sich im Vorratsschrank oder im Kühlschrank befinden. All die Produkte, die man für die Gemüse-Pfanne braucht, habe ich so gut wie immer vorrätig. Und da das Rezept so variabel ist, kann man wunderbar ab- und zugeben und auch andere Gemüsesorten verwenden. Eben das was ihr gerade da habt.

In den letzten Tagen bin ich glücklicherweise gar nicht lustlos und habe schon feine Sachen gekocht. Hauptsächlich mit Kürbis – der kommt mir im Moment nahezu täglich, manchmal sogar mehrmals täglich auf den Tisch. Und wenn ich am Wochenende dazu komme ein paar Gerichte zu knipsen, lasse ich euch an meiner Kürbisliebe auch noch teilhaben. Der Herbst hat ja schließlich erst angefangen :>

Habt ihr Standard-Rezepte, die ihr immer dann zubereitet, wenn euch die Lust zum großartigen Kochen verlässt? Immer her damit! :)

Zutaten:

ca. 350 g Nudeln, z.B. Penne
1 kleine Zwiebel
2 – 3 Möhren
6 – 8 Champignons
1 – 2 Handvoll TK-Erbsen
Olivenöl
Salz, Pfeffer
versch. Kräuter, z.B. Rosmarin, Thymian, Petersilie, Majoran,..

1. Die Nudeln bissfest kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln, die Möhren in Würfel oder Scheiben schneiden/raspeln und die Champignons in Viertel schneiden.

2. Etwas Öl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen und zuerst die Zwiebel und die Möhren hineingeben und ein paar Minuten anbraten. Danach die Champignons und die Erbsen zugeben und weiter anbraten.

3. Nun die Nudeln untermischen, mit den Kräutern würzen und nochmal gut anbraten, das sorgt zusätzlich für Geschmack (wichtig: gut rühren, dass nichts anbrennt). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Traumkombi: Käsekuchen mit Schokoboden, Schokostreuseln und Kirschen

Die Fotos von diesem Käsekuchen habe ich nun seit Monaten auf meinem Laptop gespeichert. Ich muss gestehen, so richtig zufrieden bin ich mit ihnen irgendwie nicht. Ich habe einige Anläufe gebraucht, um sie letztendlich hochzuladen und das Rezept aufzuschreiben. Aber online musste es – einfach, weil es so lecker war! Freunde und Kollegen bekamen einige Stücke ab, ein ganzes Blech kann ich schließlich nicht alleine aufessen, und ausnahmslos alle waren begeistert. Damit möchte ich auch gar nicht meine Backkünste loben, sondern euch einfach das Rezept wärmstens empfehlen :) Dieser Schokoboden in Kombination mit dem Käsekuchen-Inneren und den Schoko-Streuseln, und dann noch etwas Frische durch die Kirschen, mwah! So lecker! <3 Nachbacken ist hier also Pflicht!

Das tolle Rezept habe ich von E&T – Link findet ihr unter dem Rezept – ich habe nur die gewaltigen Zuckermengen etwas verringert und statt frischen Kirschen welche aus dem Glas genommen. Könnt ihr ja anpassen wie ihr wollt.

Ich wünsche euch allen ein schönes verlängertes Wochenende bei hoffentlich guten spätsommerlichen Temperaturen!

Zutaten:

Streusel
570 g Mehl
30 g Kakao
250 g Zucker
400 g Butter
40 g Zartbitter-Schokoladenraspeln
Quarkcreme
5 Eier
125 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Pck. Vanillezucker
500 g Magerquark
500 g Mascarpone
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
100 ml Orangensaft
2 große Gläser Sauerkirschen

1. Die Butter schmelzen. Für die Streusel das Mehl mit dem Kakao vermischen, Zucker und die geschmolzene Butter zugeben und mit den Händen zu Streuseln verarbeiten.

2. 2/3 der Streuselmasse in ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech drücken. Im unten Ofendrittel bei 200 Grad (Heißluft: 180 Grad) etwa 10 Minuten backen.

3. In der Zwischenzeit die Quarkcreme herstellen. Zuerst die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker mit dem Handrührgerät für mehrere Minuten cremig rühren. Quark, Mascarpone und Puddingpulver einrühren. Nun den Orangensaft dazugeben und unterrühren.

4. Die Quarkmasse auf dem vorgebackenen Boden verstreichen. Die Kirschen abtropfen lassen und gleichmäßig darauf verteilen. Schokoladenraspeln unter die restlichen Streusel mischen und diese ebenfalls auf dem Kuchen verteilen. Auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen.

Quelle: essen-und-trinken.de