Bunte One-Pan-Pasta mit Merguez-Hackbällchen / Werbung

Diejenigen unter euch, die meinen Blog schon länger verfolgen, werden wissen, dass ich Pasta in jeglicher Form liebe. Damit bekommt man mich einfach immer! :>

Daher hatte ich auch direkt eine Idee im Kopf, als ich von Hilcona gefragt wurde, ob ich mir nicht ein Rezept mit einer ihrer drei neuen „Pasta Classica“ ausdenken möchte. Die Merguez-Hackbällchen standen von Anfang an fest, der Rest war mehr oder weniger Spontaneinkauf im Supermarkt! Bei den Nudeln hatte ich mich zuerst für die Tortelloni mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen entschieden, am Schluss habe ich bei der Kühltheke aber doch zu 4 Formaggi mit schwarzem Pfeffer gegriffen. Und die getrockneten Tomaten habe ich dann einfach noch spontan mit ins Rezept aufgenommen :)

Hier könnt ihr übrigens bei der Produkttester-Challenge zur Hilcona Pasta mitmachen!

Zutaten:

(für zwei sehr große oder vier kleinere Portionen)
3 Merguez (oder Bratwürste)
2 Paprika, in Würfel
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
3 Zweige Rosmarin, gehackt
1 Packung Hilcona Tortelloni 4 Formaggi (500 g) 3 EL Tomatenmark
250 g Cocktailtomaten, geviertelt
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

1. Die Merguez aus dem Darm drücken (oder seitlich mit dem Messer aufschneiden und den Darm abziehen) und daraus kleine Bällchen formen. Ohne Öl in einer großen Pfanne rundherum anbraten. Herausnehmen, das überschüssige Fett (auch das in der Pfanne) mit einem Küchentuch aufsaugen und die Bällchen beiseite stellen.

2. In der gleichen Pfanne nun die Paprika, die getrocknete Tomaten und den Knoblauch anbraten. Nach ein paar Minuten die Tortelloni zusammen mit einem halben Glas Wasser und dem Tomatenmark dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten mitbraten, ab und an umrühren (die Tortellini werden durch den Wasserdampf schonend gegart).

3. Zum Schluss die Cocktailtomaten sowie den Rosmarin, Chiliflocken und natürlich die Merguez-Hackbällchen unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und nochmal für ein, zwei Minuten garen. Fertig! :)

Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit Hilcona und tracdelight.

Koriander-Ingwer-Ofenkürbis mit Rucola, Kichererbsen und Avocado

Letzte Woche feierte eatbakelove.de seinen vierten Geburtstag, seit fast einem Jahr habe ich nicht mehr gebloggt und jetzt, als ich wieder Lust bekomme, zerschieße ich direkt meine WordPress-Datenbank. Na klasse! Panische 30 Minuten, in denen ich schon um meinen Blog trauere und denke, es sei ALLES weg (man nimmt es ja bekanntlich auch nicht so genau mit diesen Backups.. ehem..). Da bekomme ich aber schon direkt Hilfe bei Twitter (großes Danke an Philipp!) und tada, geht wieder. Und vor lauter Dankbarkeit und Erleichterung hab ich mich direkt danach an diesen Blogeintrag gesetzt :)

Und ich dachte schon, ich wüsste nicht was ich neben dem Rezept noch so erzählen könnte… :D

Nun aber zum Rezept: Mein erster Kürbis dieses Jahr, und dann gleich in meiner Lieblingskombi mit Koriander, Ingwer, Knoblauch und Honig. Sonst esse ich ihn genau in dieser Kombination mit Quinoa und ganz viel Zitronensaft. Heute aber mal etwas anders als Salat mit Rucola, Pilzen, Tomaten und Avocado. Nomnomnom!

Zutaten

(zwei Portionen)
1/2 mittelgroßer Hokkaido, in mundgerechte Stücke
2 Handvoll Kichererbsen
1 daumengroßes Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Chilischote, gehackt
1 TL Honig
1 – 2 EL Olivenöl
frischer Koriander, gehackt
2 Handvoll Champignons, in Scheiben
2 Handvoll Cocktailtomaten, geviertelt
1 Avocado, in Würfel
1 Schale Rucola
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Kürbis mit den Kichererbsen, dem Ingwer, Knoblauch, Chili, Honig, Olivenöl und der Hälfte des Korianders vermischen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) 20 – 30 Minuten garen.

2. Nach etwa 20 Minuten die Champignons hinzugeben, vermischen und wieder ab damit in den Backofen.

3. Wenn der Kürbis weich ist, alles herausnehmen und mit den restlichen Zutaten vermengen und nach Geschmack salzen und pfeffern.

Der perfekte Sommersalat: Bulgur mit Feta, Plattpfirsichen, Koriander und Minze

Überall sehe ich Salat mit Früchten! Gut, passt halt auch perfekt zur Jahreszeit und den jetzigen Temperaturen. Die liebe Anne verbloggte erst vor ein paar Tagen einen feinen Sommersalat mit Kirschen und Aprikosen (den ich auch noch definitiv nachmachen muss) und heute bin dann mal ich dran. Und warum nicht einen Bulgursalat mit Feta, Koriander und Minze, und für die schlussendlich perfekte Geschmacksexplosion mit Pfirsichen kombinieren? Salate sind so vielseitig und viel mehr als nur Blattsalat mit Tomaten & Co. :>

Ein paar Tage später musste(!) ich die Kombi Bulgur, Pfirsich, Koriander und Minze sogar direkt nochmal ausprobieren. Statt Feta und Kichererbsen diesmal mit Rucola und angebratenem Mandel-Nuss-Tofu. Genauso lecker!

Übrigens richte ich natürlich meine Salate nicht immer so an – aber ich glaube, das hattet ihr auch nicht erwartet oder? :)

Zutaten:

(2 große Portionen)
1 Tasse Bulgur (grob)
4 Plattpfirsiche
150 g Feta
1/2 Gurke
4 Frühlingszwiebeln
2 Handvoll Kichererbsen
15 Cocktailtomaten
1/4-1/2 Bund Koriander
ein paar Blätter Minze
Olivenöl
Weißweinessig
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Bulgur in einem Topf mit etwas Öl unter Rühren (kurz) anrösten. Mit 1,5 – 2 Tassen Gemüsebrühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel etwa 6 Minuten kochen lassen. Danach die Herdplatte ausstellen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Pfirsiche entkernen und würfeln, den Feta und Gurke ebenfalls würfeln. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Cocktailtomaten vierteln oder achteln. Alles zusammen mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Koriander (Menge je nach Belieben) und Minze fein hacken und dazugeben.

3. Sobald der Bulgur gar ist, diesen mit einer Gabel auflockern und noch lauwarm unter die restlichen Zutaten mischen. Etwas Olivenöl, Weißweinessig und Zitronensaft dazugeben, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pimp up your (Bärlauch-)Pesto!

Die aufmerksamen Leser unter euch werden wissen, dass ich ein riesiger Pasta-Fan bin. Morgens, mittags, abends – immer könnte es Pasta geben! Mal mit einer stundenlang geköchelten Bolognese (seit Neuestem ist diese hier mein Favorit – und sie trägt nicht ganz umsonst den Titel „Weltbeste Spaghetti Bolognese“!), mit meiner liebsten Tomatensauce oder auch einfach mal mit Pesto. Und ich muss gestehen, auch als Foodblogger greife ich da manchmal auf Fertigpesto zurück :>

Heute gibt es aber kein Fertigpesto, sondern ein Rezept für Bärlauchpesto. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich diesem überhaupt einen eigenen Beitrag widmen sollte (vor allem weil sich die Bärlauch-Saison fast dem Ende neigt). Und so ein Pesto-Rezept hat man schließlich schon 100x im Internet gelesen. Doch dann habe ich mich spontan entschieden dieses noch aufzumotzen, und genau diese Schritte findet ihr weiter unten im zweiten Rezept! Btw benutze ich im Pesto auch meist keine Pinienkerne, sondern Walnüsse. Müsst ihr mal ausprobieren! ;)

Nun aber zum aufgepimpten Pesto: Ihr braucht gar nicht viel weitere Zutaten: Nur Tomaten, Honig und Walnüsse! Und die befinden sich bei mir sowieso immer im Haus! Und geschmacklich passt die süßliche Säure der mit Honig karamellisierten Tomaten perfekt zum Bärlauch-Pesto!

Bärlauchpesto:

1 Bund Bärlauch
1 Handvoll Walnüsse
1 Handvoll frisch geriebener Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer

1. Den Bärlauch grob hacken und zusammen mit den Walnüssen und dem Parmesan zerkleinern (am besten im Food Processor oder mit dem Pürierstab).

2. Nun nach und nach Olivenöl zugeben bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Pimp your Pesto:

(für eine Portion)
1 Handvoll Cocktailtomaten
Olivenöl
etwas Honig
ein paar Walnüsse
frisch geriebener Parmesan
150 – 200 g (Vollkorn-)Spaghetti
2-3 TL Pesto

1. Die Spaghetti kochen und beiseite stellen. Die Walnüsse grob hacken und die Cocktailtomaten vierteln oder halbieren.

2. Die Tomaten in wenig Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze dünsten. Nach ein paar Minuten etwas Honig hinzugeben und unter Rühren weiter dünsten.

3. Nun die Spaghetti und das Pesto dazu geben und alles gut vermischen. Mit den Walnüssen und frisch geriebenem Parmesan servieren.

Tipp: Wer mag kann statt Parmesan auch etwas Feta über die Nudeln streuen. Passt wunderbar zu den Tomaten und den Walnüssen! :)