Ofenkürbis mit Süßkartoffeln, Kurkuma und Bulgur in einem Honig-Dressing und Spinat

Aktuell bin ich dabei mich durch so gut wie alle Gerichte von Deliciously Ella durchzuprobieren, die sie in ihren ersten beiden Büchern veröffentlicht hat. Eigentlich sind es mindestens zwei Gerichte in der Woche, die ich von ihr nachkoche. Einfach weil sie so lecker sind, und gleichzeitig noch so gesund. Dieses hier ist nicht exakt von ihr, aber die Ursprungsidee mit dem Kurkuma und dem Honigdressing schon. Nur der Rest ist verändert und meinem Geschmack angepasst :)

Statt Bulgur könnt ihr übrigens auch wunderbar Quinoa oder Buchweizen nehmen! Und mit diesen zwei Alternativen wäre das ganze Rezept sogar noch glutenfrei.

Zutaten:

(für 2 Portionen)
120 g Bulgur
300 g Hokkaido (1/2 kleiner Kürbis)
1/2 Süßkartoffel
2 Karotten
2 TL Kurkuma
1/2 TL Koriander
2 Knoblauchzehen
1 Chili
150 g Spinat
15 (braune) Champignons
2 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
2 TL Honig
Pfeffer

1. Den Bulgur nach Packungsanweisung zubereiten.

2. Währenddessen Hokkaido, Süßkartoffel und Karotten würfeln (die Kürbisstücke sollen ruhig etwas größer sein als der Rest). Das Gemüse mit 1 EL Olivenöl und 1 TL Kurkuma vermengen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) etwa 20 Minuten garen.

3. Champignons in Scheiben schneiden und in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen bis sie etwas zusammenfallen (bei diesem Schritt benötigt man kein Öl). Knoblauch und Chili hacken, zusammen mit dem zweiten TL Kurkuma, dem Koriander und Spinat zu den Pilzen geben und mitbraten.

4. Das Dressing aus 1 EL Olivenöl, Weißweinessig, Honig und Pfeffer anrühren. Bulgur mit dem Gemüse aus dem Ofen und dem Dressing vermischen, und mit dem Champignon-Spinat anrichten.

Asia-Pasta mit Gemüse und scharfer Erdnusssauce

Dieses Gericht war reine Resteverwertung und eigentlich überhaupt nicht für den Blog gedacht. Da es dann aber doch recht hübsch aussah und vor allem richtig lecker geschmeckt hat, hab ich es schnell fotografiert und gleich das Rezept für euch abgetippt :)

Ich habe für das Gericht glutenfreie Pasta genommen, das mache ich ab und an ganz gerne (gibt es übrigens seit kurzer Zeit bei Aldi Süd dauerhaft im Sortiment!). Man kann natürlich auch ganz normale Nudeln nehmen oder noch besser: Reisnudeln!

Zutaten:

(zwei Portionen)
200 – 250 g Nudeln
daumengroßes Stück Ingwer, fein gehackt
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Paprika, in Stücke
1 Zucchini, in Stücke
8 braune Champignons, in Scheiben
8-10 Pak Choi, in Stücke gerissen (alternativ: frische Spinatblätter oder Mangold)
2 EL Erdnussbutter
3-4 EL Sojasauce
1-2 EL Ajvar (scharf)
3 Frühlingszwiebeln, in dünne Scheiben
frischer Koriander, gehackt
1 EL Sesamöl

1. Die Nudeln kochen. Währenddessen das Sesamöl in einem Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen, Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Das restliche Gemüse (bis auf den Pak Choi) hinzugeben und ein paar Minuten mitbraten. Danach auf mittlere Hitze runterstellen.

2. Erdnussbutter, Sojasauce, Ajvar und etwas Wasser vermengen und zum Gemüse geben. Etwas einköcheln lassen.

3. Ganz zum Schluss den Pak Choi, Frühlingszwiebeln und die Hälfte des Korianders untermischen und nur kurz mitbraten, sodass der Pak Choi leicht zusammenfällt.

4. Die Nudeln mit der Sauce servieren und mit dem restlichen Koriander bestreuen.

Wenn es mal schnell gehen muss – Gemüse-Nudel-Pfanne

Das kennen wir doch alle oder nicht? Man kommt von der Arbeit, Uni oder Schule nach Hause, fällt sofort auf die Couch und hat einfach keine Lust einkaufen zu gehen oder noch ein großartig aufwendiges Gericht zu zaubern. Es soll aber möglichst ein warmes Abendessen und schnell zubereitet sein. Am besten mit Zutaten, die sich im Vorratsschrank oder im Kühlschrank befinden. All die Produkte, die man für die Gemüse-Pfanne braucht, habe ich so gut wie immer vorrätig. Und da das Rezept so variabel ist, kann man wunderbar ab- und zugeben und auch andere Gemüsesorten verwenden. Eben das was ihr gerade da habt.

In den letzten Tagen bin ich glücklicherweise gar nicht lustlos und habe schon feine Sachen gekocht. Hauptsächlich mit Kürbis – der kommt mir im Moment nahezu täglich, manchmal sogar mehrmals täglich auf den Tisch. Und wenn ich am Wochenende dazu komme ein paar Gerichte zu knipsen, lasse ich euch an meiner Kürbisliebe auch noch teilhaben. Der Herbst hat ja schließlich erst angefangen :>

Habt ihr Standard-Rezepte, die ihr immer dann zubereitet, wenn euch die Lust zum großartigen Kochen verlässt? Immer her damit! :)

Zutaten:

ca. 350 g Nudeln, z.B. Penne
1 kleine Zwiebel
2 – 3 Möhren
6 – 8 Champignons
1 – 2 Handvoll TK-Erbsen
Olivenöl
Salz, Pfeffer
versch. Kräuter, z.B. Rosmarin, Thymian, Petersilie, Majoran,..

1. Die Nudeln bissfest kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln, die Möhren in Würfel oder Scheiben schneiden/raspeln und die Champignons in Viertel schneiden.

2. Etwas Öl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen und zuerst die Zwiebel und die Möhren hineingeben und ein paar Minuten anbraten. Danach die Champignons und die Erbsen zugeben und weiter anbraten.

3. Nun die Nudeln untermischen, mit den Kräutern würzen und nochmal gut anbraten, das sorgt zusätzlich für Geschmack (wichtig: gut rühren, dass nichts anbrennt). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nudelauflauf mit Rucola-Bacon-Salat on top

Im Internet gibt es so tolle Rezepte! Fast täglich stoße ich auf neue Leckereien, meistens drucke ich mir sie aus und sie wandern zu meiner Kochbuchsammlung im Küchenregal. So war es auch bei diesem hier, Quelle habe ich mir leider nicht notiert. Aber da das Rezept so lecker war, muss ich es unbedingt mit euch teilen.

Ich liebe Maccaroni im Nudelauflauf. Die saugen sich durch das Loch so wunderbar voll mit der Sauce, und in Kombination mit dem Gemüse, dem Hackfleisch und dem wunderbar knusprigen Käse, mhhh! Ich liebe Nudelauflauf! Und dann noch in Kombination mit dem Rucola-Bacon-Topping, das gab dem Auflauf noch die nötige Frische. Ich kann euch das Nachkochen nur ans Herz legen! :)

Zutaten

(für etwa 6 Personen)
500 g Nudeln, z.B. Maccaroni
1 Zwiebel
3 Karotten
2 Zucchini
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
500 g gemischtes Hackfleisch
2 TL Tomatenmark
6 Tomaten Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Kugel Mozzarella
100 g Käse, z.B. Gouda
1 Pck. Speck in Scheiben
1 Bund Rucola
Salz, Pfeffer
Olivenöl
weißer Balsamico-Essig

1. Die Nudeln bissfest kochen und beiseite stellen.

2. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Tomaten waschen und würfeln. Die Karotten ebenfalls schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden.

3. Das Hackfleisch in einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Die Zwiebelwürfel und das Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten. Danach die Tomaten hinzugeben und köcheln lassen bis sich alles etwas eindickt. Danach die Brühe hinzugeben und 15 Minuten leicht köcheln lassen.

4. Die Hackmasse in einen großen Topf oder in eine große Schüssel geben. In der Pfanne wieder etwas Olivenöl erhitzen und die Zucchinistücke goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu der Hack-Tomaten-Masse geben.

5. Die Möhren ebenfalls in etwas Öl in der Pfanne anbraten. Die Frühlingszwiebeln am Schluss hinzufügen und nochmal kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu den anderen Zutaten in den Topf/die Schüssel geben.

6. Die Nudeln ebenfalls hinzugeben und alles gründlich vermengen. Eine große Auflaufform (oder zwei mittelgroße) mit Butter einfetten und die Nudel-Gemüse-Mischung hineingeben.

7. Den Käse reiben, den Mozzarella in kleine Stücke schneiden und beides gleichmäßig über den Auflauf streuen. Den Auflauf im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 20 Minuten backen bis der Käse goldbraun ist.

8. Währenddessen den Speck in einer Pfanne ohne Fett kross anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und in kleine Stücke brechen. Den Rucola waschen, etwas klein schneiden und mit dem Speck, 1 EL Olivenöl und 1 EL Balsamico-Essig vermischen.

9. Den Rucola-Speck-Salat auf dem fertigen Auflauf verteilen und servieren.