Rhabarberkuchen mit Marzipan

Juhu, der Frühling hat nun endlich so richtig begonnen und somit wurde auch der erste Rhabarber gesichtet und direkt eingekauft. Ich liebe es, wenn der Winter vorbei ist und die besonders leckeren Gemüse- und Obstsorten endlich wieder Saison haben. Den Anfang macht eben der Rhabarber und der Spargel, und dann geht es eigentlich nur noch schöner weiter!

Übrigens: Der ein oder andere hat es vielleicht schon via instagram gesehen, am Mittwoch geht es für mich in die Staaten – Roadtrip an der Westküste! <3 Ich bin etwas aufgeregt, kann es aber kaum erwarten wieder amerikanischen Boden zu betreten. Aber keine Sorge, ich habe schon ein paar Posts für euch vorbereitet und auch den ein oder anderen Gastbeitrag meiner liebsten Bloggermenschen werdet ihr zu lesen bekommen. Vielleicht schaffe ich es auch ein paar Eindrücke von unterwegs zu bloggen, wer weiß. Aber auf jeden Fall werdet ihr einiges auf meinem instagram-Account sehen können. Dort findet ihr mich übrigens unter eatbakelove.de.

Zutaten:

(für ein Blech)
700 g Rhabarber
200 g Marzipanrohmasse
250 g weiche Butter
175 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
50 g Speisestärke
3 Tl Backpulver
5 El Milch

1. Den Rhabarber schälen, je nach Dicke längs teilen und in längliche Stifte schneiden. Die Marzipanrohmasse hacken.

2. Die Butter mit dem Zucker mit dem Handrührgerät etwa 5 Minuten cremig schlagen. Nach und nach die Eier hinzugeben und weiter rühren. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch unter die Masse rühren.

3. Den Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen. Die Rhabarberstücke darauf verteilen, 1 cm tief in den Teig eindrücken und mit dem gehackten Marzipan bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) etwa 30 Minuten backen.

Weitere Rezepte mit Rhabarber: Himbeer-Rhabarber-Marmelade, ein Rhabarber-Kuchen mit weißer Schokolade und für Anne gab es vor zwei Jahren zum Geburtstag ein paar Rhabarber-Muffins.

Ostertorte für die Liebsten

Einen kleinen Beitrag zu Ostern möchte ich auch noch leisten. Neben den tollen Deko-DIYs auf meinen Lieblingsblogs (die schwarz-weißen Ostereier haben es mir ja besonders angetan, unter anderem hier und hier) darf man natürlich das Wichtigste nicht vergessen – das Essen! Am Ostersonntag wird es bei uns ein groß aufgezogener Osterbrunch geben. Mit frisch gebackenen Brötchen, verschiedenen Dips, natürlich vielen Eiern ;) und anderen Leckereien. Was habt ihr denn so am Osterwochenende geplant? Geht ihr vielleicht sogar Osterkörbchen im Garten suchen? :)

Wer an Ostern auch gerne Kleinigkeiten verschenkt, am besten selbstgemacht (und keine überteuerten Schokohasen von Milka, Lindt & Co.) ist heute hier genau richtig. Im vergangenen Jahr habe ich meiner Mama mit einer Schokoladen-Marzipan-Herzchen-Torte eine kleine Freude bereitet. Ursprünglich war keine Marzipan-Decke, sondern eine aus Fondant geplant. Da ich Letzteres aber in keinem Supermarkt fand und ich alles sowieso wieder viel zu spontan plante (und es somit nicht mehr online bestellen konnte) – nahm ich eben doch Marzipan. Letztendlich eine gute Entscheidung, da die Kombination von Schokolade und Marzipan wunderbar passte und die Torte somit noch besser war als erwartet. Der einzige Kritikpunkt – das Marzipan wollte die Lebensmittelfarbe nicht ganz so toll aufnehmen. Deshalb ist die Torte auch eher schweinchenrosa-kalbsleberwurstfarben als rosarot.

Zutaten:

Teig
150 g Zartbitterschokolade
150 ml Milch
120 g Zucker
100 g weiche Butter
2 Eier
160 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Kakao
Füllung
350 g schnittfester Nussnougat
50 g weiche Butter
Dekoration
Marzipan
evtl. Lebensmittelfarbe

1. Für den Teig die Schokolade mit der Milch und 50 g Zucker über dem Wasserbad schmelzen, beiseite stellen.

2. Die Butter mit den restlichen 70 g Zucker mit dem Schneebesen des Handrührers cremig rühren. Nach und nach die Eier hinzugeben und weiterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren. Zum Schluss die Schokoladenmilch unterheben.

3. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 160 Grad) 10 – 12 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und in 4 gleich große Rechtecke schneiden.

4. Für die Füllung den Nougat im heißen Wasserbad schmelzen, nach und nach den Butter hinzugeben und unterrühren. Abkühlen lassen und sobald die Masse anfängt fest zu werden kann man sie verarbeiten. Ungefähr 2/3 der Masse auf den Böden verteilen und diese aufeinandersetzen. Den Rest um die Torte herum streichen. Etwa 3 – 4 Stunden kaltstellen.

5. Für die Dekoration den Marzipan nach Belieben einfärben (Achtung: Nicht ganz einfach/dauert lange, zudem der Marzipan die Farbe kaum annimmt) und in einem Gefrierbeutel oder zwischen zwei Klarsichtfolien ausrollen. Die Marzipandecke vorsichtig über den Kuchen legen und festdrücken (und etwaige Falten glatt streichen). Mit einem Rest Marzipan noch Herzchen oder andere Dekoelemente formen und den Kuchen damit verzieren.

In der Weihnachtsbäckerei: Mürbeteig-Taschen mit Marzipan-Mandel-Füllung

Man kann einfach nicht früh genug mit der Weihnachtsbäckerei beginnen! Die ersten Lebkuchen wurden von mir sowieso schon vor bestimmt einem Monat vertilgt, und an Weihnachten kann man die süßen Plätzchen doch sowieso nicht mehr sehen, egal wann man damit beginnt. Also warum nicht?

Von meiner Oma gibt es fast jedes Jahr das für mich typische Weihnachtsgebäck – Schokoladenbrot, Ischler Plätzchen (Marmeladen-Türmchen mit Schokoüberzug) und Spritzgebäck. Für das Ausprobieren neuer Dinge bin ich dann zuständig. Am Ende werden die Plätzchen munter getauscht, so hat jeder was davon. und komischerweise merke ich dennoch jedes Jahr, Omas Plätzchen sind die besten! und das, obwohl ich sie seit meiner Kindheit Jahr für Jahr esse.
Was sind eure Lieblingsplätzchen?

Zutaten (für etwa 25 Stück):

225 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
2 EL Puderzucker
2 EL gehackte Mandeln
1 TL Rum
1 Eigelb
1 EL Milch
Zartbitter-Schokolade

1. Mehl, Puderzucker und Salz vermischen. Ei und Butter in kleinen Stücken hinzugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Den Teig in Klarsichtfolie eingeschlagen etwa 1 Stunden kalt stellen.

3. Für die Füllung Marzipan, Puderzucker, Mandeln und Rum mit den Händen verkneten.

4. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünne ausrollen und kleine Quadrate (4-5 cm) ausschneiden.

5. Eigelb und Milch verquirlen und die Hälfte der Quadrate damit bestreichen. Die Marzipanmasse gleichmäßig auf die bestrichenen Quadrate verteilen. Die restlichen Quadrate daraufsetzen und die Ränder andrücken.

6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 15 Minuten backen.

7. Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, mit der geschmolzenen Schokolade verzieren. Für solch dünne Linien wie auf meinen, füllt ihr die geschmolzene Schokolade in einen Gefrierbeutel, schneidet eine kleine(!) Ecke ab und überzieht die Plätzchen mit dünnen Linien.

Weihnachtlicher Apfelkuchen

Marzipan, Zimt, verschiedene Nüsse und Äpfel – das schreit förmlich nach Vorweihnachtszeit. und genau dorthin passt dieser Kuchen perfekt! Saftig, leicht schokoladig und zimtig mit einem Hauch Marzipan – mhhh!

Zutaten:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pck. Backpulver
3 Eier
2 EL Kakaopulver
1 EL Zimt
100 g Marzipan
100 g gehackte Walnüsse
100 g gemahlene Mandeln
4 Äpfel
Puderzucker

1. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine schaumig rühren.

2. Das Mehl, das Backpulver, die Eier, den Kakao und Zimt hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

3. Den Marzipan in kleine Würfel zerschneiden und zusammen mit den Walnüssen und Mandeln unterheben.

4. Die Äpfel schälen, ebenfalls in kleine Würfel zerschneiden und unterheben.

5. Den Teig in eine gefettete Springform (Ø 28 cm) geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) etwa 50 Minuten backen.

6. Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

P.S.: Blogging Friends wurde von Stef ins Leben gerufen, um seine liebsten Blogs so wie früher mit kleinen süßen Buttons zu verlinken. Wunderbare Sache! Von daher gibts nun auch endlich ein paar Buttons für meinen Blog :)