Vegane Sommerrollen mit Tofu und Erdnusssauce

Kaum ist Weihnachten und Silvester vorbei hat mich der Winterblues wieder erfasst. Wenig Sonne, Kälte, dicke Klamotten – ätzend! Was tut man am besten dagegen? Man isst Sommerrollen! Normalerweise mache ich die wirklich nur im Sommer, weil sie einfach so frisch und leicht sind. Kein typisches Winteressen.. Aber ich hatte dieses Wochenende so Lust drauf! Und wenn wir ehrlich sind, Sommerrollen gehen einfach immer <3

Durch das Garam Masala bringe ich zwar die indische mit der vietnamesischen Küche zusammen, aber ich mag den Geschmack von dem Tofu in Kombi mit Garam Masala. Müsst ihr ausprobieren! Natürlich könnt ihr den Tofu aber auch anders würzen :)

Zutaten:

(für zwei bis drei Portionen)
marinierter Tofu
1 Pck./200 g Tofu
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
1 TL Garam Masala
1 TL Ahornsirup/Agavendicksaft
3 EL Sojasauce
1 TL Samba Oelek
Erdnuss- oder Sesamöl
Erdnusssauce
2 – 3 EL Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
kleines Stück Ingwer
etwas Wasser
restliche Zutaten
100 g Glasnudeln
1/2 Eisbergsalat oder Salatherzen
1/2 Gurke
1 Karotte
frischer Koriander
ein paar Blätter frische Minze
1 Limette
8 – 12 Reispapier-Blätter (quadratisch oder rund)

1. Für den marinierten Tofu den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und mit (mehreren) Küchentüchern vorsichtig ausdrücken. Knoblauchzehen und das Stück Ingwer klein hacken. Zusammen mit den restlichen Zutaten (bis auf das Öl) zu den Tofuwürfeln geben und gut vermischen. Beiseite stellen, sodass er gut durchziehen kann.

2. Für die Erdnusssauce den Ingwer fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Soviel Wasser dazugeben, dass es schon recht flüssig ist. Wenn ihr alles erhitzt, löst sich die Erdnussbutter etwas besser auf. Ich verrühre es aber meistens einfach so!

3. Nun die Glasnudeln nach Packungsanweisung kochen und zum Abkühlen beiseite stellen. Salat, Karotte und Gurke in dünne Streifen schneiden (das Innere der Gurke nehme ich meistens nicht, da es wässrig und nicht sehr knackig ist). Koriander und Minze hacken.

4. Den Tofu in dem Erdnussöl knusprig braten.

5. Alle Zutaten könnt ihr euch in kleinen Schüsselchen und Tellern um euren „Arbeitsplatz“ stellen, sodass ihr alles griffbereit habt. Für das Rollen verwende ich immer ein Holzbrett, was ich vorher leicht befeuchte.

6. Ein Reispapier-Blatt für etwa 20 Sekunden in lauwarmes Wasser legen, herausnehmen und auf dem Holzbrett auslegen. Nun alle Zutaten länglich darauf verteilen (siehe Bild – ich beginne meist mit den Nudeln, verteile darauf die Erdnusssauce, dann den Tofu, Koriander, Minze und das Gemüse, und zum Schluss etwas Limettensaft). Oben und unten etwas Platz lassen und diese Seiten dann einschlagen. Nun von rechts oder links beginnend einrollen und die Rolle schließen.

7. Mit den Reispapier-Blättern so weiterverfahren bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die Sommerrollen mit einem scharfen Messer halbieren und servieren!

Die Erdnusssauce müsst ihr nicht direkt in die Rollen geben, ihr könnt sie auch zum Reintunken während dem Essen benutzen, siehe unteres Bild :)

Asia-Pasta mit Gemüse und scharfer Erdnusssauce

Dieses Gericht war reine Resteverwertung und eigentlich überhaupt nicht für den Blog gedacht. Da es dann aber doch recht hübsch aussah und vor allem richtig lecker geschmeckt hat, hab ich es schnell fotografiert und gleich das Rezept für euch abgetippt :)

Ich habe für das Gericht glutenfreie Pasta genommen, das mache ich ab und an ganz gerne (gibt es übrigens seit kurzer Zeit bei Aldi Süd dauerhaft im Sortiment!). Man kann natürlich auch ganz normale Nudeln nehmen oder noch besser: Reisnudeln!

Zutaten:

(zwei Portionen)
200 – 250 g Nudeln
daumengroßes Stück Ingwer, fein gehackt
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Paprika, in Stücke
1 Zucchini, in Stücke
8 braune Champignons, in Scheiben
8-10 Pak Choi, in Stücke gerissen (alternativ: frische Spinatblätter oder Mangold)
2 EL Erdnussbutter
3-4 EL Sojasauce
1-2 EL Ajvar (scharf)
3 Frühlingszwiebeln, in dünne Scheiben
frischer Koriander, gehackt
1 EL Sesamöl

1. Die Nudeln kochen. Währenddessen das Sesamöl in einem Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen, Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Das restliche Gemüse (bis auf den Pak Choi) hinzugeben und ein paar Minuten mitbraten. Danach auf mittlere Hitze runterstellen.

2. Erdnussbutter, Sojasauce, Ajvar und etwas Wasser vermengen und zum Gemüse geben. Etwas einköcheln lassen.

3. Ganz zum Schluss den Pak Choi, Frühlingszwiebeln und die Hälfte des Korianders untermischen und nur kurz mitbraten, sodass der Pak Choi leicht zusammenfällt.

4. Die Nudeln mit der Sauce servieren und mit dem restlichen Koriander bestreuen.

Kürbis-Linsen-Curry mit Erdnüssen

Ich dachte eigentlich immer, ich wäre gar kein großer Fan von Curry. Das Gewürz mag ich an sich sehr gerne, aber das Gericht? Irgendwie war ich abgeneigt (warum auch immer). Vor ein paar Tagen wagte ich mich dann doch mal ran, mit Kürbis, Linsen und Erdnussbutter. „In der Kombi muss das doch eigentlich schmecken?!“ – so meine Gedanken. Und so war es auch! Ich habe mir einige Rezepte im Internet angeschaut, um letztendlich mein eigenes zu kreieren. Und ich war mehr als überrascht wie lecker es war! Kürbis geht ja sowieso immer und dazu die Aromenkombi von Zimt, Ingwer und Erdnüssen. Mmmhh.. <3

Statt Erdnussmus und Erdnüssen, könnt ihr übrigens auch crunchy Erdnussbutter nehmen, falls ihr die eher zuhause habt. Und was der Majoran da auf dem Curry zu suchen hat? Eigentlich nichts, sah mit etwas Grün nur irgendwie hübscher aus – an sich ist so ein Curry ja nicht wirklich schön anzusehen… Typisch Foodblogger eben! :>

Als nächstes möchte ich unbedingt ein reines Erdnusscurry ausprobieren. Habt ihr ein leckeres Rezept für mich? :)

Zutaten

(für 3 – 4 Portionen)
1 mittelgroßer Hokkaido
3 Karotten
250 g rote Linsen
daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
2 EL Rapsöl
Zimt
Currypulver
Gemüsebrühe
3-4 TL rote Currypaste
1 EL Erdnussmus
1 Handvoll Erdnüsse, ungesalzen, gehackt
Salz, Pfeffer

1. Den Hokkaido waschen (die Schale kann man mitessen!), einmal halbieren und die Kerne und das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen. Den Kürbis erst in Spalten und dann in etwa 2×2 cm große Stücke schneiden. Die Karotten schälen, halbieren und ebenfalls in Stücke schneiden. Beides beiseite stellen.

2. Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in einem großen Topf in dem Öl (auf mittlerer Hitze) anbraten. Nun etwas Zimt und Currypulver dazugeben und leicht mitrösten, sodass sich die Aromen schön entfalten (wirklich nur leicht anrösten, sodass nichts anbrennt!).

3. Kürbis und Linsen dazugeben, kurz mitbraten und dann mit Gemüsebrühe auffüllen, sodass der Kürbis geradeso bedeckt ist. Mit der Currypaste und weiterem Currypulver würzen. Aufkochen lassen und nach ein paar Minuten die Karottenstücke dazugeben.

4. Nun das Curry bei weiterhin mittlerer Hitze köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Sollte euch das Curry zu fest sein, gebt ihr einfach zwischendurch etwas Wasser dazu (ich mag es aber leicht eintopfartig). Mögt ihr es richtig sämig, könnt ihr am Ende auch noch ein paar Kürbisstücke mit der Gabel zerdrücken.

5. Zum Schluss das Erdnussmus und die gehackten Erdnüsse unterrühren, mit Salz und Pfeffer, und gegebenenfalls noch mit weiterem Curry würzen. Mit Naturjoghurt oder Reis servieren.

Tipp: Wenn ihr es richtig scharf mögt, könnt ihr zu Beginn auch noch 1 – 2 gehackte Chilischoten dazugeben.

Quinoa mit karamellisierten Möhren und Avocado

Diese Rezeptidee hatte ich tagelang im Kopf und ich wusste einfach schon vorher, dass es einfach schmecken MUSS. Dazu inspiriert wurde ich von Elbmadame Jasmin – sie hatte ein paar Tage zuvor ein Bild bei Instagram von Quinoa mit karamellisierten Möhren und Avocado hochgeladen. Sofort fügte ich im Kopf noch ein paar Erbsen, Tahin und Koriander dazu, und fertig war das Gericht, das ihr jetzt heut hier begutachten dürft! Mit Geling- und Geschmacksgarantie!

Kocht ihr auch so gerne mit Quinoa wie ich? Eines meiner Lieblingsrezepte – der cremige Avocado-Quinoa-Salat mit Kokosöl findet ihr hier :)

Zutaten:

(für eine große Portion)
100 g Quinoa (tricolore)
3 Möhren
1-2 EL Olivenöl
1-2 EL Honig (oder Agavendicksaft)
1 Handvoll (TK-)Erbsen
1 TL Tahin (Sesampaste)
1/2 Avocado
ein paar Blätter (vietnamesischer) Koriander
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone

1. Die Möhren schälen, in Scheiben schneiden und mit dem Olivenöl und Honig vermischen. Auf einem Backblech verteilen und im Backofen (Umluft: 200 Grad) etwa 20 Minuten karamellisieren.

2. In der Zwischenzeit den Quinoa heiß abwaschen und nach Packungsanweisung zubereiten. Kurz vor Ende der Garzeit Erbsen und Tahin untermischen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die halbe Avocado in kleine Würfel schneiden und den Koriander hacken. Den fertigen Quinoa mit den Möhren vermengen, mit der Avocado und dem Koriander anrichten und mit Zitronensaft beträufeln.

Tipp: Grüner Spargel passt auch ganz wunderbar dazu (klick)!