Happy Nikolaus! & all meine weihnachtlichen Rezepte auf einen Blick

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, ich weiß.. Aus verschiedenen Gründen komme ich derzeit einfach nicht zum Bloggen. Die wenigen Sonnenstunden (wenn die Sonne überhaupt mal rauskommt), nehmen mir irgendwie das letzte Fünkchen Lust. Aber ich möchte keinen Trübsal blasen und mich beschweren, einfach das Beste daraus machen! :) Es werden auch wieder andere Zeiten kommen – geplant habe ich da zumindest schon etwas :> Derzeit genieße ich einfach die vorweihnachtliche Zeit mit Freunden und Familie, mindestens zwei Mal wöchentlich bin ich auf dem Weihnachtsmarkt anzutreffen, nächste Woche wird mein erster eigener Weihnachtsbaum aufgestellt (thihi <3) und morgen gehts zum Plätzchen-back-Marathon bei Freunden. So mag ich das!

Passend zum heutigen Nikolaus-Tag möchte ich euch meine liebsten weihnachtlichen Rezepte aus den letzten zwei Jahren vorstellen. Darunter mein Lieblingsgebäck, was meine Oma jedes Jahr immer und immer wieder backt (das Schokoladenbrot!). Aber auch eigene Kreationen. Besonders der weihnachtliche Apfelkuchen hat es mir ja angetan und vielleicht schaffe ich es noch, ihn auch wieder in diesem Jahr genießen zu können!

>> Omas Schokoladenbrot

>> Weihnachtlicher Apfelkuchen

>> Pistazien-Schoko-Plätzchen

>> Mürbeteig-Taschen mit Marzipan-Mandel-Füllung

>> Kleine feine Linzerplätzchen

>> Spritzgebäck

Spritzgebäck

Genau heute wäre meine Uroma 100 Jahre alt geworden, würde sie noch unter uns weilen. Am 11.12.1913 wurde sie geboren – schönes Datum oder? Wenn auch einfach soo weit weg, muss ich zugeben.

Warum ich euch das jetzt erzähle? Das Rezept für das Spritzgebäck ist nämlich von ihr. Weitervererbt an meine Oma, und diese gab es auch an mich weiter. Es ist zwar eigentlich nur einfacher Mürbeteig, doch irgendwie bekommt es durch so eine Geschichte gleich eine ganz andere Bedeutung, findet ihr nicht auch? Habt ihr auch besondere Rezepte, die an euch weitervererbt wurden? :)

Zutaten:

500 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
310 g Butter
125 g gemahlene Mandeln
1 Ei
Kuvertüre

1. Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten rasch zu einem Teig verkneten und für mind. 30 Minuten kühl stellen.

2. Den Teig in einen Spritzbeutel mit gezackter Tülle geben und verschiedene Teigkringel oder –schlangen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.

3. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 165 Grad) 10 – 15 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.

4. Die Plätzchen auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen, danach zur Hälfte in Kuvertüre tauchen und wieder trocknen lassen.

Omas Schokoladenbrot

Ich erzählte schon hier von meinen Lieblingsplätzchen von Oma, unter anderem dem Schokoladenbrot. Dies ist aber kein einzelnes großes Brot, so wie der Name vielleicht vermuten lässt, sondern vielmehr kleine rechteckige Brötlein. Dieses Gebäck gibt es zur Weihnachtszeit schon seit ich denken kann. Selbst gebacken habe ich es noch nie – warum auch, wenn mir meine Oma jedes Jahr eine ganze Box voll damit vorbeibringt? :)

Zutaten:

(für ein Blech)
250 g Butter
250 g Zucker
6 Eier
250 g geriebene Vollmilch-Schokolade
250 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
1 EL Rum
Kuvertüre
gehackte Mandeln

1. Die zimmerwarme(!) Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine schaumig rühren. Nacheinander die zimmerwarmen(!) Eier hinzugeben und weiter rühren.

2. Die Schokolade mit den Mandeln vermischen und zusammen mit dem Mehl und Rum unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.

3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, dieses noch mit etwas Margarine oder Butter einpinseln und die Masse daraufgeben. Glatt streichen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 160 Grad) etwa 20 Minuten backen.

4. Den noch warmen Teig in 2 x 5 cm große Stücke schneiden. Abkühlen lassen.

5. Die Kuvertüre über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen, die Schokoladenbrot-Rechtecke bepinseln und mit den gehackten Mandeln bestreuen.

Kleine feine Linzerplätzchen

In den letzten zwei Wochen war es sehr still hier auf eatbakelove.de. Nach fast dreiwöchigem Lernurlaub für meine Abschlussprüfung mit intensiver Back- und Kochaction hat mich die Arbeit wieder voll und ganz wieder, die freien Abende und Wochenenden wurden anderweitig verplant – und so blieb wenig Zeit, und ich muss gestehen, auch etwas weniger Lust für meinen Blog.

Doch das darf auch mal sein! So kurz vor Weihnachten werde ich euch noch ein paar Plätzchen-Rezepte zeigen, in letzter Minute sozusagen. Heute dürft ihr leckere Linzerplätzchen bestaunen – und die kann man auch nach Weihnachten noch wunderbar genießen :> Statt den Preiselbeeren könnt ihr auch jede beliebige Marmelade verwenden. Ich habe noch ein paar der Plätzchen mit Kiwi-Stachelbeer-Marmelade bestrichen und die waren ebenfalls sehr sehr lecker!

Zutaten:

225 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
ein kleines Glas Wild-Preiselbeeren
2 Eigelb

1. Das Mehl mit den Mandeln, Zucker, Zimt und Salz vermischen. Die kalte Butter in Stückchen und ein Ei hinzugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen verkneten. In Klarsichtfolie eingepackt eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Mit dem Teigrädchen (oder notfalls einfach mit einem Messer) ungefähr 60 5 x 5 cm große Quadrate ausschneiden.
3. Etwa 40 Stück auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Die restlichen Quadrate in 4 Streifen schneiden. Die Quadrate mit den Preiselbeeren bestreichen und jeweils mit 2 oder 3 Streifen belegen.
4. Die Eigelbe mit einem Esslöffel Wasser vermischen und die Streifen damit bestreichen. Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 15 Minuten backen. Abkühlen lassen und wenn ihr mögt, mit Puderzucker bestreichen.