Das perfekte Dessert für den Sommer: Erdbeertiramisu

Ich muss ja gestehen, mit den Bildern bin ich so gar nicht zufrieden, und auch das Tiramisu an sich sieht etwas zerstört aus. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht doch eher in Gläsern anrichten sollen. Doch heute kommt es auf die inneren Werte an! Und die sind bei diesem leichten Erdbeertiramisu, so ganz ohne Mascarpone, der Knaller. Und genau weil es so lecker war, kommt dieses Rezept eben auch mal mit nicht ganz perfekten Bildern online. Seht es mir nach :)

Und warum mir dieses Tiramisu so viel besser schmeckt als das Original? Cantuccini sind für mich die knusprigere Alternative zu Löffelbiskuits, Erdbeeren passen viel mehr zum Sommer als Kaffee und Amaretto (und sowieso, Erdbeeren halt!), und zur leichteren Quark-Joghurt-Sahne-Mischung muss ich doch erst gar nichts sagen oder?

Was haltet ihr von den Tiramisu-„Alternativen“ oder steht ihr doch eher auf das Original? :)

Zutaten

(für eine kleine Auflaufform)
125 g Quark
100 g Joghurt
200 ml Sahne
1/2 Zitrone
1 Vanilleschote
1 EL Zucker
300 g Cantuccini
etwas Orangensaft
400 g Erdbeeren
75 g Zartbitterschokolade

1. Den Quark mit dem Joghurt verrühren. Die Sahne steif schlagen, währenddessen den Zucker einrieseln lassen und anschließend unterheben. Die halbe Zitrone auspressen, das Mark der Vanilleschote herauskratzen und beides ebenfalls unter die Quarkmasse rühren.

2. Die Cantuccini halbieren und mit etwas Orangensaft beträufeln (nicht ertränken). Die Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Zartbitterschokolade hacken.

3. Die Hälfte aller Zutaten in folgender Reihenfolge schichten: Erst mit den Cantuccini die Form auslegen, dann die Quark-Joghurt-Masse, zum Schluss die Erdbeeren und Zartbitterschokolade. Mit der zweiten Hälfte der Zutaten weiterschichten.

Weitere Rezepte mit Cantuccini findet ihr übrigens hier: Apfel-Mandel-Törtchen und im Nektarinen-Trifle.

Marmorierter Joghurtkuchen

Manchmal muss es etwas Einfaches sein. So sehr ich ausgefallene Rezepte mag, wie zum Beispiel der Peanut Butter Cheesecake von letzter Woche – ein einfacher Rührkuchen lässt mein Foodherz aber genauso höher schlagen. Er muss nur fluffig und saftig sein. Und wenn dann noch Schokolade drin, und vor allem als Glasur außenrum ist, wunderbar!

Andere einfache, aber köstliche Rührkuchen findet ihr hier:
Eierlikör-Gugl (mein Lieblingskuchen!), glutenfreier Nusskuchen und dieser Kirschkuchen.

Zutaten:

5 Eier
225 g Naturjoghurt
240 ml Sonnenblumenöl
350 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
360 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Zitrone
3 EL Kakao-Pulver
1 EL Milch

1. Die Eier trennen. Das Eiweiß beseite stellen.

2. Mit dem Handrührgerät die Eigelbe mit dem Naturjoghurt, Öl, Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach unterrühren.

3. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben.

4. Die Masse halbieren. In die eine Hälfte die abgeriebene Schale der Zitrone unterrühren. In die andere das Kakao-Pulver und die Milch.

5. Zuerst die helle, dann die dunkle Masse in eine große Springform füllen. Mit einer Gabel marmorieren und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 180 Grad) etwa 50 Minuten backen. Evtl. in den letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird.

6. Noch warm aus der Form holen, abkühlen lassen und mit einer Schokoladenglasur überziehen. Oder alternativ mit Puderzucker servieren.