Oreo-Kürbis-Dessert – Oh du schöne Kürbis-Zeit!

Die Kürbis-Saison hat nun auch endlich bei mir begonnen! Eingeleitet habe ich sie mit einem Dessert. Was, ein Dessert mit Kürbis? Klingt zwar zuerst etwas seltsam, aber da ich schon auf mehreren Blogs davon gelesen habe, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Ich habe ein paar Dinge verändert und herausgekommen ist das untenstehende Rezept. Ein Boden aus Oreo-Keksen, darauf eine Kürbis-Creme und ein Klecks Sahne. Klingt nach einer wilden Kombi, schmeckt aber wirklich gut! :)

Kleiner Tipp: Gefriert euch übrig gebliebenes Kürbismus einfach ein, dann könnt ihr auch nach der Saison noch etwas Kürbis genießen. Und dunkel gelagert halten sich Kürbisse sowieso mindestens ein, zwei Monate!

Zutaten:

(für 6 Törtchen)
Boden
18 Oreo Kekse
4 EL Butter
Kürbiscreme
190 g Kürbismus
60 g Frischkäse
60 g Quark
60 g Zucker
Muskatnuss, gerieben
Zimt
Topping
100 g Schlagsahne
2 Oreo Kekse

1. Für das Kürbismus halbiert ihr einen Kürbis (z.B. Hokkaido), kratzt die Kerne heraus und schneidet die Hälften in Spalten. Die Spalten im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 180 Grad) etwa 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und das Fruchtfleisch von der Schale entfernen (beim Hokkaido-Kürbis ist die Schale zwar essbar, ich schneide sie trotzdem immer ab). 190 g abwiegen und mit einem Schuss Orangensaft (oder Wasser) pürieren.

2. Für den Boden die Oreo-Kekse zerkrümeln (ich habe sie einfach mit einem großen Messer klein gehackt). Die Butter schmelzen und mit den Krümeln vermischen. In 6 kleinen Förmchen verteilen, andrücken und kühl stellen.

3. Für die Creme das Kürbismus mit dem Frischkäse, Quark und Zucker verrühren. Mit Muskatnuss und Zimt abschmecken. Die Creme in die Förmchen geben und glatt streichen.

4. Für das Topping die Sahne steif schlagen, auf das Törtchen geben und mit weiteren Oreo-Keksen verzieren.

Nektarinen-Tarte

Wenn sich Nektarinenscheiben und eine Honig-Frischkäse-Mischung auf Mürbeteig betten, kann das ja nur gut schmecken! Und falls ich diese Tarte nochmal backen sollte, möchte ich etwas experimentierfreudiger sein und mische noch Rosmarin oder Thymian zum Frischkäse. Die Kombination aus Früchten, Honig und Kräuter stelle ich mir fantastisch vor!

Das Rezept ist aus der letzten Lecker Bakery und besonders der einfache Mürbeteig hat mich überzeugt! Die Zutaten sind einfach zu merken, vielleicht muss ich bald schon gar nicht mehr nachschlagen? ;) – und der Teig schnell zubereitet. Eine Stunde muss er dann zwar noch im Kühlschrank ausharren, in dieser Zeit kann man ja aber auch schon den Belag der Tarte vorbereiten. Bei den Erdnussbutter-Johannisbeer-Tartelettes hatte ich übrigens das gleiche Rezept für den Mürbeteig verwendet.

Was haltet ihr von Mürbeteig? Oder mögt ihr lieber Früchte wie Pflaumen & Co. auf einem Hefeteig? :)

Zutaten:

300 g Mehl
75 g Zucker
1 Pr. Salz
200 g kalte Butter
800 g reife Nektarinen
½ Bio-Zitrone
200 g Doppelrahmfrischkäse
3 TL flüssiger Honig
(nach Belieben frischer Rosmarin oder Thymian)

1. Das Mehl mit dem Zucker und der in Würfel geschnittenen Butter mit den Knethaken des Handrührers krümelig verrühren. Mit den Händen zu einem Teig verkneten, der gerade so zusammenhält. In Klarsichtfolie einwickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. In der Zwischenzeit eine große Tarte-Form (∅ ca. 28 cm) oder sechs kleine Tartelette-Formen (∅ 12 cm) fetten und mit Mehl bestäuben.

3. Die Nektarinen waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Schale der Zitrone abreiben und unter die Nektarinen mischen.

4. Den Frischkäse mit dem Honig und ggfs. Mit dem gehackten Rosmarin oder Thymian verrühren.

5. Etwa 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Tarte-Form ausrollen. Die Tarte-Form damit auslegen und mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen. Mit der Frischkäse-Mischung bestreichen und mit den Nektarinenspalten auslegen.

6. Den restlichen Teig ausrollen, ein Muster nach eigenem Belieben ausschneiden (z.B. Dreiecke, Rauten, etc.) und auf der Tarte verteilen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) auf der untersten Schiene etwa 35 Minuten backen.

Nektarinen-Trifle

„Wir grillen, du machst das Dessert!“ – klingt nach einem guten Kompromiss. Und für Spare Ribs, die sechs Stunden auf dem Grill verbrachten (oh mein Gott, die besten, die ich jemals gegessen habe <3) lässt man sich natürlich gerne eine leckere Nachspeise einfallen.

Als großer Trifle-Fan wusste ich sofort, was es geben würde. Da ich Löffelbiskuit oder Amarettini nicht so gerne mag, beinhalten meine Trifles so gut wie immer Cantuccini. Dann eine Quark-Sahne-Zitronen-Mischung, die nicht so schwer im Magen liegt wie Mascarpone oder Ähnliches. Dazu Nektarinen, oder natürlich jegliches anderes Obst, da geht ja wirklich alles. Und verfeinert mit gehackter Schokolade. Mhhh himmlisch lecker und auch optisch macht so ein geschichtetes Dessert in einem hübschen Glas einiges her :)

Zutaten:

(für zwei große oder vier kleine Gläser)
125g Sahne
250g Quark
1/2 Zitrone (mit essbarer Schale)
1 – 2 Nektarinen (oder jede andere Frucht, wie z.B. Himbeeren, Blaubeeren,..)
4 Handvoll Cantuccini
1/2 Tafel Zartbitterschokolade

1. Die Sahne steif schlagen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen.

2. Die Nektarinen klein schneiden, die Cantuccini zerbröseln/hacken und die Schokolade hacken.

3. Den Quark mit der Zitronenschale und Saft (Menge je nach Geschmack) vermischen. Die geschlagene Sahne und die Hälfte der Nektarinenstücke unterheben.

4. Zuerst eine Schicht Cantuccini in ein Glas geben, dann die Sahne-Quark-Mischung, Nektarinen und zum Schluss die Schokolade. So oft schichten bis das Glas voll ist.

Happy 1st Birthday!

Unglaublich – mein Blog feiert Geburtstag! Genau ein Jahr ist es nun her, als ich meinen ersten Blogeintrag hier auf eatbakelove.de veröffentlichte. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig fassen, dass wirklich schon ein Jahr vergangen ist. Es ist so viel passiert. Ich habe hier über 70 Rezepte online gestellt und habe mit jedem einzelnen viel dazugelernt. Ganz besonders fotografisch (Ich freute mich wohl noch nie so(!) sehr auf den Sommer, der größte Feind eines Foodbloggers ist doch wirklich die frühe Dunkelheit im Winter und die damit verbundenen schlechten Lichtverhältnisse :D).

Gleichzeitig kann ich wirklich nur DANKE sagen. Danke, liebe Leser! Eure lieben Kommentare und die steigenden Followerzahlen über Bloglovin & Co. machen mich wirklich stolz! Und ohne diese würde das Bloggen nur halb so viel Spaß machen! <3 Danke für dieses erfolgreiche Blogjahr, mögen noch zahlreiche weitere folgen :)

P.S.: Dieser Rührkuchen ist zwar etwas aufwendiger, die Arbeit lohnt sich aber definitiv! So einen zarten und fluffigen Kuchen habe ich selten gegessen. Dieses Rezept werde ich in anderen Variationen (vielleicht mit dunkler Schokolade?) noch öfter ausprobieren :>

Vanillekuchen:

(für zwei 20 cm, oder eine 18 cm und eine 22 cm Form)
4 große Eiweiß (150 g), Raumtemperatur
1 Ei
240 ml Milch, Raumtemperatur
2 TL Vanille-Extrakt
345 g Mehl, gesiebt
400 g Zucker
1 Pck. Backpulver
große Prise Salz
170 g kalte Butter, in kleine Stücke geschnitten
Schokolade zum Verzieren

1. Die Eiweiß, das ganze Ei, 60 ml Milch und das Vanille-Extrakt in einer Schüssel verrühren und beiseite stellen.

2. Die trockenen Zutaten in einer Küchenmaschine (mit dem Flachrührer) vermischen.

3. Die kalte(!) Butter nach und nach, am besten alle 10 Sekunden ein Stück, dazugeben und bei geringer Geschwindigkeit zu einem krümeligen Teig verrühren lassen.

4. Die restliche Milch zugeben und etwa 5 Minuten weiterrühren.

5. Die Ei-Mischung in drei Portionen dazugeben und etwa 5 weitere Minuten rühren.

6. Zwei Springformen (2x 20 cm; oder 18 cm und 22 cm) fetten und mehlieren. Die Masse halbieren und in die Springformen fühlen. Glatt streichen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) etwa 40 – 45 Minuten backen. Nach etwa 35 Minuten unbedingt eine Stäbchenprobe machen, danach alle paar Minuten bis am Stäbchen nur noch wenige Krümel hängenbleiben.

8. Dann den Kuchen herausnehmen. Nach 10 Minuten den Rand entfernen. Nachdem er abgekühlt ist, kann man auch den Boden entfernen.

9. Je nach Geschmack mit einer Buttercreme, Schokolade und/oder Zuckerguss verzieren – oder einfach pur genießen :)

Quelle: sweetapolita.com