Zitroniger Couscous mit grünem Spargel, Erdbeeren und Basilikum-Tofu

Schnell, schnell, beeilt euch – die Spargelsaison ist fast vorbei! Aber diese, zugegebenermaßen etwas ungewöhnlichere Kombination, hat es mir so angetan, dass ich sie noch unbedingt mit euch teilen wollte. Grüner Spargel mit Erdbeeren, dazu zitroniger Couscous mit Petersilie und einem Hauch Frische von der Minze, und wer mag noch etwas knusprig angebratenen Tofu dazu. Bei mir gab es Basilikum-Tofu – der schmeckt wahnsinnig lecker und gehört zusammen mit der Mandel-Nuss-Variante zu meinen liebsten Sorten! Besonders der mit Basilikum hat so einen guten Eigengeschmack (nach Basilikum, logisch :D), dass man ihn nicht mal würzen muss.

Die Minze gibt dem ganzen Gericht eine frische Note – aber Vorsicht, wirklich nur wenige Blätter benutzen, ansonsten schmeckt man sie zu sehr heraus.

Zutaten:

(für 2 Portionen)
100 g Couscous
1/2 Bio-Zitronen
Chiliflocken
1/2 Bund Petersilie
ein paar Blätter Minze
300 g grüner Spargel
2 Handvoll Erdbeeren
1/2 Pck. (Basilikum-)Tofu
30 g Pistazien, ungesalzen
Weißer Balsamico-Essig
Olivenöl
Sesamöl
Salz, Pfeffer

1. Den Spargel waschen, die holzigen Enden (etwa 2 – 3 cm) abschneiden und in etwas Olivenöl (am besten in einer Grillpfanne) anbraten.

2. Währenddessen etwas Zitronenschale abreiben, zusammen mit dem Couscous, etwas Salz und ein paar Chiliflocken vermischen. Mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und ein paar Minuten quellen lassen.

3. Die Petersilie und die Minze fein hacken, und die Zitrone auspressen. Den Couscous mit einer Gabel auflockern, und die Petersilie, Minze und den Zitronensaft untermischen.

4. Den Tofu in Würfel schneiden und in etwas Sesamöl rundherum knusprig anbraten.

5. Die Erdbeeren putzen, Strunk entfernen und klein schneiden. Etwas Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren (wer mag kann auch noch ein paar Erdbeeren pürieren und unter das Dressing geben). Die Pistazien hacken.

6. Den Couscous mit dem Spargel, den Erdbeeren und dem Tofu anrichten, mit dem Dressing beträufeln und den Pistazien garnieren.

HAPPY BIRTHDAY! – eatbakelove.de feiert Geburtstag mit dem weltbesten Schokokuchen der Welt

eatbakelove.de feiert seinen 2. Geburtstag! Dass der Schokokuchen in zweifacher Ausgabe eigentlich zu meinem eigenen Geburtstag aufgetischt wurde (was nun schon über zwei Monate her ist) und mein Blog somit keinen eigenen bekam (nicht so wie letztes Jahr) ignorieren wir an dieser Stelle einfach mal. Der weltbeste Schokokuchen von Anne, der eigentlich von Toko bzw. ich glaube sogar von seiner Oma stammte, ist so der beste und einfachste Kuchen ever! Nachbacken ist hier definitiv Pflicht! :>

Schokoladig ist er so oder so, aber diesmal habe ich ihn NOCH schokoladiger gemacht und neben der geschmolzenen noch ein wenig gehackte Zartbitter-Schokolade in den Teig geschmuggelt. Nomnom! <3

Zutaten:

175 g Zartbitterschokolade
150 ml Milch
75 g Margarine
225 g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
2 Eier
175 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Pr. Salz
weitere Schokolade für die Glasur

1. 100 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit der Milch verrühren. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Die restlichen 75 g Schokolade hacken.

2. Die Margarine mit dem Handrührgerät geschmeidig rühren. Den Zucker und Vanille-Zucker unterrühren bis eine gebundene Masse entsteht. Die Eier nacheinander unterrühren.

3. Das Mehl, Backpulver und Salz vermischen und auf mittlerer Stufe unterrühren. Anschließend die geschmolzene sowie gehackte Schokolade unterheben.

4. Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 160°C) etwa 45 Minuten backen. Er ist noch leicht feucht, so muss er aber sein :) In der Form etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen.

5. Zartbitterschokolade (oder Kuvertüre) schmelzen und den Kuchen damit glasieren.

Gemüse-Tarte & das Fernsehen zu Besuch

Der ein oder andere wird es bei Facebook oder instagram gesehen haben – das SWR Fernsehen war vor zwei Wochen bei mir zu Besuch. In der Reihe «Essgeschichten» wird am 24.10. um 18:15 Uhr auf SWR über mich und meinen Blog berichtet. Wir haben verschiedene Sequenzen gedreht, alles rund um mich als Foodblogger. Das Kochen einer Gemüse-Tarte (das Thema ist übrigens Gemüse in der Pfalz), Einkaufen auf dem Markt, das Arbeiten an neuen Blogeinträgen und andere Dinge. Und für alle die kein SWR empfangen werde ich das Video nach der Ausstrahlung hier online stellen (insofern ich mich danach nicht in Grund und Boden schäme, weil ich mich selbst im Fernsehen sehe :D).

Aber jetzt zur Gemüse-Tarte: Das Hobeln und Schichten der Gemüsestreifen hat zwar etwas Zeit in Anspruch genommen, hat sich aber definitiv gelohnt! Ich finde, die Tarte sieht einfach toll aus! Und geschmeckt hat sie auch, da waren sich alle einig, die probiert hatten :) Ich mag Mürbeteig sowieso total gerne, egal ob mit deftigem oder süßem Belag.

Auf dem Bild unten seht ihr mich gerade mit meiner Oma in unserem Garten Tomaten ernten :)

Zutaten:

Mürbeteig
250 g Mehl
150 g kalte Butter
Prise Salz
kaltes Wasser
Füllung
2 Eier
200 g Frischkäse
40 g Parmesan
Salz, Pfeffer, Chili
Gemüse
2 Zucchini
2 kleine Auberginen
4 dicke Karotten
2 EL Olivenöl
Salz

1. Die Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Mehl, dem Salz und etwas Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und in den Kühlschrank legen.

2. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Frischkäse, dem geriebenem Parmesan und Salz, Pfeffer und etwas Chili verrühren.

3. Das Gemüse mit einem Sparschäler in Streifen hobeln. Die Auberginenstreifen sowie die Zucchini (je nachdem wie dick sie sind) nochmal teilen.

4. Den Mürbeteig ausrollen, in eine gebutterte Tarteform (∅ ca. 28 cm) legen und den Rand andrücken. Die Füllung auf dem Mürbeteig verteilen. Nun das Gemüse von außen beginnend in die Tarte schichten. Benutzt die Frischkäsemischung einfach als Kleber und Abstandhalter, so sieht man die verschiedenen Gemüsehobel am Ende am besten.

5. Die Tarte mit Olivenöl bestreichen, mit Salz bestreuen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 200 Grad) etwa 45 Minuten backen.

Quelle: baerenhunger.blogspot.de

Happy 1st Birthday!

Unglaublich – mein Blog feiert Geburtstag! Genau ein Jahr ist es nun her, als ich meinen ersten Blogeintrag hier auf eatbakelove.de veröffentlichte. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig fassen, dass wirklich schon ein Jahr vergangen ist. Es ist so viel passiert. Ich habe hier über 70 Rezepte online gestellt und habe mit jedem einzelnen viel dazugelernt. Ganz besonders fotografisch (Ich freute mich wohl noch nie so(!) sehr auf den Sommer, der größte Feind eines Foodbloggers ist doch wirklich die frühe Dunkelheit im Winter und die damit verbundenen schlechten Lichtverhältnisse :D).

Gleichzeitig kann ich wirklich nur DANKE sagen. Danke, liebe Leser! Eure lieben Kommentare und die steigenden Followerzahlen über Bloglovin & Co. machen mich wirklich stolz! Und ohne diese würde das Bloggen nur halb so viel Spaß machen! <3 Danke für dieses erfolgreiche Blogjahr, mögen noch zahlreiche weitere folgen :)

P.S.: Dieser Rührkuchen ist zwar etwas aufwendiger, die Arbeit lohnt sich aber definitiv! So einen zarten und fluffigen Kuchen habe ich selten gegessen. Dieses Rezept werde ich in anderen Variationen (vielleicht mit dunkler Schokolade?) noch öfter ausprobieren :>

Vanillekuchen:

(für zwei 20 cm, oder eine 18 cm und eine 22 cm Form)
4 große Eiweiß (150 g), Raumtemperatur
1 Ei
240 ml Milch, Raumtemperatur
2 TL Vanille-Extrakt
345 g Mehl, gesiebt
400 g Zucker
1 Pck. Backpulver
große Prise Salz
170 g kalte Butter, in kleine Stücke geschnitten
Schokolade zum Verzieren

1. Die Eiweiß, das ganze Ei, 60 ml Milch und das Vanille-Extrakt in einer Schüssel verrühren und beiseite stellen.

2. Die trockenen Zutaten in einer Küchenmaschine (mit dem Flachrührer) vermischen.

3. Die kalte(!) Butter nach und nach, am besten alle 10 Sekunden ein Stück, dazugeben und bei geringer Geschwindigkeit zu einem krümeligen Teig verrühren lassen.

4. Die restliche Milch zugeben und etwa 5 Minuten weiterrühren.

5. Die Ei-Mischung in drei Portionen dazugeben und etwa 5 weitere Minuten rühren.

6. Zwei Springformen (2x 20 cm; oder 18 cm und 22 cm) fetten und mehlieren. Die Masse halbieren und in die Springformen fühlen. Glatt streichen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) etwa 40 – 45 Minuten backen. Nach etwa 35 Minuten unbedingt eine Stäbchenprobe machen, danach alle paar Minuten bis am Stäbchen nur noch wenige Krümel hängenbleiben.

8. Dann den Kuchen herausnehmen. Nach 10 Minuten den Rand entfernen. Nachdem er abgekühlt ist, kann man auch den Boden entfernen.

9. Je nach Geschmack mit einer Buttercreme, Schokolade und/oder Zuckerguss verzieren – oder einfach pur genießen :)

Quelle: sweetapolita.com