How to [Summer]? Part I – cherry pie

Es ist Februar und langsam kann ich diese kalten Temperaturen wirklich nicht mehr sehen. So wie jedes Jahr um diese Zeit. Obwohl, was rede ich da? Meine Sommersehnsucht beginnt eigentlich direkt nach der Weihnachtszeit! Egal, auf jeden Fall ist sie da, und was tut man am besten dagegen? Man holt sich etwas Sommer (oder Frühling oder einfach bessere Laune) ins Haus! Wie? Mit verschiedenen Leckereien, die einen durch und durch an den Sommer erinnern.

Mit diesen Gedanken kam ich auf eine Idee, wie ich nicht nur für mich persönlich ein paar Sommergefühle herbeizaubern kann. Warum das ganze nicht als kleine Rezeptstrecke auf dem Blog veröffentlichen? How to bring summer into your life? Heute gibt es Teil 1 mit einem Kirschkuchen. Lasst euch überraschen, was ich noch so auftischen werde! :)

Dieser wunderbar saftige Rührkuchen mit Kirschen schmeckte so himmlisch und saftig, und mhhh (ich übertreibe kein bisschen!), der hat es weit nach oben zu meinen Lieblingskuchen geschafft. Außerdem wurde ich wohl noch nie mit so viel Lob von anderen überschüttet. Aber was bringen euch schon Worte? Backt ihn nach! Und wenn man keinen Sauerkirschbaum im Garten hat, oder dieser eben gerade keine Früchte trägt, verwendet man einfach Kirschen aus dem Glas – bedeutet zwar ein klein bisschen weniger Sommer, aber das sollte definitiv verkraftbar sein :>

Zutaten:

500 – 600 g (frische) Sauerkirschen
150 g Vanillejoghurt
3 Eier
Saft von 1/2 Zitrone
300 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
425 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Handvoll Mandelblättchen

1. Die Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. Die Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

2. Joghurt, Eier, Zitronensaft, Zucker, Vanillezucker und Öl in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Mehl und Backpulver vermischen und portionsweise unterrühren.

3. Den Teig in einer Springform mit dem Durchmesser von 26 cm geben. Die Hälfte der Kirschen auf dem Kuchen verteilen und ca. 1 cm tief eindrücken. Übrige Kirschen darüberstreuen.

4. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 Grad) etwa 1 Stunde backen. Nach etwa 30 Minuten Backzeit mit den Mandelblättchen bestreuen. Nach etwa 50 Minuten eine Stäbchenprobe mache und evtl. mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird. Aus dem Ofen nehmen, vom Rand lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Müsli Müsli mjam mjam mjam

„Oh Schnee, schnell raus Fotos machen!“ – als Foodblogger betrachtet man die aufgehende Sonne, dunkle Wolken oder den wunderbar leuchtenden Schnee auf einmal mit ganz anderen Augen. Der Winter und die damit verbundenen wenigen Sonnenstunden sind mir seit dem Foodblogger-Dasein noch ein größerer Dorn im Auge als schon vorher, da freut man sich umso mehr über gute Lichtverhältnisse.

Früher war ich leidenschaftlicher Fertig-Müsli- und Cornflakes-Esser. Mittlerweile hat sich das geändert. Ich mische mir ein paar Haferflocken mit gehackten Nüssen, etwas Joghurt und gaaanz viel frischem Obst. Das schmeckt gleich drei Mal besser, weil es meine ganz persönliche Mischung ist, und auch nicht Unmengen an Zucker enthält wie der Industriekram (und das auch bei „Light“, „Fitness“ oder anderen Namensgebungen). Letzteres kann mir wirklich gestohlen bleiben!

Haferflocken mit Nüssen, verschiedenen Gewürzen und mit Öl und Honig zu mischen und zu backen war mir neu. Die Idee habe ich von hier, ich habe nur die Zutatenmengen etwas abgeändert und auf deutsches Maß umgeschrieben. Die sogenannten Measuring Cups stehen übrigens auf meiner Will-ich-haben-Liste auch ganz weit oben! Dieses gebackene Müsli schmeckt zwar wirklich gut, mir ist meine übliche Methode aber doch etwas lieber. Obwohl, vielleicht starte ich nochmal einen Versuch mit Cranberries, etwas mehr Nüssen und kleinen Schokodrops ;)

Zutaten:

200 g grobe Haferflocken
100 – 150 g Nüsse oder Samen (z.B.: Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Haselnüsse, Pinienkerne)
50 ml Olivenöl
50 ml Honig
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Ingwer
verschiedene Extras: Kokos-Chips, gehobelte Mandeln oder getrocknete Früchte

1. Haferflocken und Nüsse/Samen vermischen, Öl und Honig dazugeben und gut verrühren.

2. Rest (bis auf die Extras) hinzugeben und wieder gut verrühren.

3. Die Masse auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 150 Grad) 35 – 40 Minuten backen. Alle 15 Minuten wenden.

4. Die Extras erst relativ am Ende zugeben (gehobelte Mandeln: 10 Minuten vor Ende, Kokos-Chips: 2 – 5 Minuten vor Ende), ansonsten verbrennen sie.

5. Das Müsli auf dem Blech abkühlen lassen, dann in ein Einweck- oder Schraubglas füllen und verschließen.

Pesto Rucola

Wie ich schon mehrfach erwähnte, bin ich ein großer Pasta-Junkie. Am liebsten ja mit leckerem Pesto oder ganz simpel aglio e olio – aber ganz wichtig, mit viel frischem Parmesan on top. Das Pesto darf auch mal fertig aus dem Glas kommen (hier esse ich am liebsten die von Bertolli), doch habe ich mich wieder an ein selbstgemachtes gewagt, dieses Mal mit Rucola. Selfmade Pesto ist wirklich einfach und schmeckt doppelt so gut, da lohnen sich die paar Minuten in der Küche. Bis das Wasser kocht und die Nudeln fertig sind, steht man doch nur ungeduldig neben dem Topf, da kann man auch ein leckeres Pesto zubereiten :>

Wer den etwas bitteren Rucola mag, dem wird auch dieses Pesto schmecken. Ich fand es wirklich lecker, beim nächsten Mal würde ich aber noch ein paar gehackte Walnüsse hinzufügen. Diese Idee ist mir nur leider erst danach gekommen. Und leider hatten wir auch keine Linguine im Haus – meine Lieblingsnudeln für Pesto – daher mussten Spaghetti herhalten.

Zutaten:

250 g Rucola
1 Knoblauchzehe
75 g frischer Parmesan am Stück
Olivenöl
Salz, Pfeffer

1. Den Rucola waschen und zusammen mit dem Knoblauch mit einem Mixstab (oder im Mixer) pürieren.

2. Den Parmesan in kleine Stückchen schneiden und dazumischen.

2. Nach und nach Olivenöl zugeben bis das Pesto eine gute Konsistenz hat. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und mit gekochten Spaghetti oder Linguine servieren.

Hefiger Schokoladen-Nougat-Traum

Hefeteig trifft auf Schokolade und Nougat – mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Dieses leckere Chocolate Swirl Bread versüßte mir den Montag – und das nicht zu wenig. Das Rezept von Anne stand schon lange auf meiner Nachbackliste, und nun war es endlich soweit. Ich habe statt der Trockenhefe nur frische verwendet – die mag ich irgendwie lieber. Noch lauwarm schmeckt dieses schokoladige Brot wirklich wunderbar und man kommt gar nicht mehr aus dem Hmmm’n heraus :) Genug geredet, auf gehts – nachbacken und genießen!

Zutaten:

1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
250 ml lauwarme Milch
1 Ei
50 g weiche Butter
500 g Mehl
40 g Zucker
1/2 TL Salz
1 EL Butter
120 g Nougat
100 g Zartbitterschokolade

1. Die Hefe zerbröseln und in der lauwarmen Milch auflösen. Das Ei und die weiche Butter hinzugeben und verrühren.

2. Das Mehl mit dem Zucker und Salz vermengen, nach und nach hinzugeben und mit dem Knethaken in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig rühren. Mit dem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde aufgehen lassen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 45 x 50 cm großen Rechteck ausrollen.

4. Die Butter und die Schokolade getrennt schmelzen. Den Nougat in kleine Würfel schneiden.

5. Den ausgerollten Teig zuerst mit der Butter, dann mit der Schokolade bestreichen. Danach die Nougatwürfel gleichmäßig darauf verteilen.

6. Von der kürzeren Seite aus aufrollen und die Rolle halbieren. Mit der Naht zueinander in eine Kastenform (Länge 30 cm) legen und nochmal mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 30 Minuten aufgehen lassen.

7. Das Hefebrot im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 Grad) auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten backen. Nach spätestens 10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird.