DIY: Monogramm Tassen

Mein allererstes DIY! Zwar klein, aber mit großer Wirkung, wie ich finde. Und da sie meiner Meinung nach echt schön geworden sind, wollte ich sie euch unbedingt zeigen. Mit dem Porzellanstift Tassen & Co. zu bemalen ist ja nicht wirklich eine neue Idee, aber doch immer wieder schön anzusehen. Und der eigenen Fantasie sind in der Hinsicht natürlich keinerlei Grenzen gesetzt. Es muss ja kein Monogramm sein, vielleicht ein ganzer Spruch oder ein kleines Bildchen?

Habt ihr schon mal Tassen oder vielleicht auch anderes Porzellan bemalt? Sogar auf Tellern habe ich jetzt schon einiges Tolles gesehen, das möchte ich demnächst auch unbedingt ausprobieren :)

Was ihr dazu benötigt?

weiße Tassen, z.B. von Ikea
Porzellanstift

Ich habe mir zuerst eine schöne Schriftart herausgesucht. Mit einem Bleistift könnt ihr eure jeweiligen Buchstaben grob auf die Tasse abpausen oder frei Hand aufmalen. Ich habe die Buchstaben freihändig aufgemalt, und es hat sogar echt gut geklappt. Danach die Linien mit dem Porzellanstift nachfahren. Und keine Angst, falls ihr mal daneben malt, die Farbe kann man leicht abwischen. Wenn ihr zufrieden seid, lasst ihr die Farbe austrocknen und danach noch im Backofen einbrennen. Schaut einfach, was auf eurem Stift steht – in meinem Fall musste die Farbe 4 Stunden trocknen und die Tassen danach noch für eine halbe Stunde in den Backofen.

Mit einem goldenen Porzellanstift stelle ich es mir auch sehr schick vor.

Schokokekse mit Erdnussbutter-Marmeladen-Füllung – 100% Homemade

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag damit beginnen, dass es mir zur Zeit etwas an Kreativität und vor allem an Zeit fehlt. Doch gestern habe ich den verregneten und stürmischen Tag genutzt, bin einkaufen gefahren und habe Kekse gebacken. Den Keksstempel wollte ich sowieso schon lange mal ausprobieren und als Füllung hatte ich etwas erdnussbutteriges im Kopf. Letztendlich sind daraus dann Schoko-Kekse mit einer Füllung aus Erdnussbutter und Erdbeermarmelade geworden. Dank der Rankunkeln, die derzeit das Wohnzimmer schmücken, sind die Bilder auch noch schön frühlingshaft. I like <3

Vergangenes Wochenende verbrachte ich übrigens bei der wunderbaren Anne und wir fuhren samstags zusammen nach Köln auf das BLOGST BarCamp. Schöne Veranstaltung mit vielen netten Bloggern und auch das restliche Wochenende war sehr sehr schön. Auf ein baldiges Wiedersehen, liebe Anne :)

Von ihr habe ich übrigens auch das Grundrezept für die Kekse. Ich habe nur noch Kakao in den Teig gegeben und bei ihr nahm eine Füllung aus Marzipan und Schokolade zwischen den Keksen Platz. Zu ihrem Rezept geht es hier.

Zutaten:

(für etwa 40 Stück)
Zutaten (für etwa 40 Stück:)
200 g Mehl
75 g Speisestärke
100 g Zucker
1 Ei
175 g Margarine
50 g gemahlene Mandeln
4 EL Kakao
Erdnussbutter
Erdbeermarmelade

1. Mehl, Speisestärke, Zucker, Ei, Margarine, gemahlene Mandeln und Kakao mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig verkneten.

2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem Keksstempel ein Muster einstempeln und mit einem kleinen Glas ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 Grad) etwa 10 Minuten backen.

3. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Hälfte der Kekse zuerst mit etwas Erdnussbutter, dann mit Erdbeermarmelade bestreichen. Die restlichen Kekshälften daraufsetzen.

Apfel-Mini-Gugl mit einem Hauch Tonkabohne

So läuft es wirklich oft: Ich krame in Backbüchern, klebe gefühlte tausend Post-its hinein – alles Rezepte, die ich gerne nachmachen möchte. Am besten sofort und alle auf einmal. Funktioniert eher schlecht, vor allem nach einem Blick in den Kühl- und Vorratsschrank. Meistens gibt es da ein Rezept, aber Zutat X und Y fehlt. Was bleibt einem also übrig? Rezept umwandeln! Letztendlich kommt dann also etwas ganz anderes bei raus, aber solange es am Ende schmeckt ist alles wunderbar oder nicht? :)

Und genauso ging es mir bei diesem Rezept. Statt Heidelbeeren also Apfel, Vanillejoghurt mag ich sowieso ziemlich gerne im Teig und hier und da noch eine Kleinigkeit geändert. Mit Tonkabohne habe ich zum ersten Mal gebacken – das gibt dem Teig eine leichte Marzipan-Note. Und zusammen mit Apfel harmoniert das ziemlich gut, müsst ihr unbedingt mal ausprobieren!

Zutaten:

(für 6 Mini-Gugl/Muffins)
1 kleiner Apfel
1/2 Zitrone
60 g Butter
50 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Tonkabohne
1 Ei
50 g Vanillejoghurt
110 g Mehl
1 TL Backpulver
Kakao und Puderzucker zum Bestäuben

1. Die Zitronenschale abreiben, den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden.

2. Die Butter schmelzen und mit der Zitronenschale, dem Zucker und der Prise Salz verrühren. 1 Prise geriebene Tonkabohne (ich habe etwa 1/3 mit einer Muskatnussreibe abgerieben) dazugeben und alles schaumig schlagen. Das Ei und den Joghurt unterrühren.

3. Das Mehl und Backpulver sieben und nach und nach unter die Masse rühren. Die Apfelstücke unterheben und die Teigmasse in gebutterte Förmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 200 Grad) etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Kakao und Puderzucker bestäubt genießen.

Asia-Bolognese

„Oma, wann machst du wieder Dampfnudeln?“, „Machen wir mal wieder Flammkuchen selbst?“ oder eben auch „Wann gibt es mal wieder die Glasnudeln mit der Asia-Hackfleischsauce?“. Solche Sätze höre ich, aber vor allem sage ich ziemlich oft. Dampfnudeln von Oma sind sowieso das Beste und könnten wöchentlich auf meinem Speiseplan stehen. Selbstgemachter Flammkuchen oder eben Pizza ist genauso ein Must-Eat für mich. Und die Asia-Bolognese gehört mittlerweile auch fest zu meinen Lieblingsrezepten, die ich alle paar Monate koche (bzw. für mich kochen lassen, thihi).

Asiatische Bolognese sozusagen? Klingt vielleicht erst einmal etwas anders und eher asia-untypisch, schmeckt aber soo lecker! Die Zutaten und das Rezept an sich sind zwar aufwendig, es lohnt sich aber! Also auf in den Asia-Markt, denn Reisnudeln, Garnelenpaste, Kaffirlimettenblätter & Co. gibt es nicht in jedem Supermarkt – und ab in die Küche, nachkochen und schmecken lassen :)

Zutaten:

2 – 3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
50 g Zitronengras
30 g Galgant oder Ingwer
4 Chilischoten
1 Bund Koriander
4 EL Sonnenblumenöl
500 g Schweinehackfleisch
2 EL Tomatenmark
1 Messerspitze Garnelenpaste (optional)
3 EL Zucker
1 Dose geschälte Tomaten
6 Kaffirlimettenblätter
600 ml Geflügel- oder Gemüsefond
6 Stiele Thaibasilikum
Saft einer Limette
ein paar Tropfen Fischsauce
400 g breite Reisnudeln

1. Knoblauch und Schalotten fein würfeln. Zitronengras waschen, die äußeren Blätter entfernen und sehr fein hacken. Den Galgant oder Ingwer in dünne Scheiben schneiden. Die Chilis in Ringe schneiden. Den Koriander grob hacken.

2. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten, Knoblauch, Zitronengras, Chilis und Galgant darin andünsten. Das Hackfleisch dazugeben und anbraten. Tomatenmark und Garnelenpaste kurz mitanrösten. Danach Zucker, Tomaten, Kaffirlimettenblätter und die Hälfte des Korianders dazugeben. Mit dem Geflügelfond auffüllen und etwa 1 Stunde offen garen.

3. Das Thaibasilikum grob hacken und mit dem restlichen Koriander vermengen. Die Sauce mit Limettensaft und Fischsauce. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Nudeln mit der Sauce anrichten und mit den Kräuter bestreuen.