Orangen-Rosmarin-Muffins

Es war mal wieder Zeit für ein einfaches Rührteig-Rezept. Alle Zutaten vermischen, in dem Fall in Muffinförmchen füllen und backen – et voilà. Durch die Orange und den Rosmarin – übrigens eine wunderbare Kombi – sind die Muffins auch kein bisschen langweilig!

Ich war anfangs etwas skeptisch, ob das was werden kann mit dem holzigen Rosmarin, welches ich bisher auch nur zum Kochen verwendet habe. Doch es schmeckt wirklich wunderbar – die Orange kommt richtig gut zur Geltung und zusammen mit einer Note Rosmarin – mhh! Dieses Gewürz zählt neben Basilikum und Thymian sowieso zu meinen Lieblingsgewürzen und hat mich auch in diesem Fall nicht enttäuscht.

Zutaten (für 12 Muffins):

3 Eier
175 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Margarine
100 ml Milch
225 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Pr. Salz
1 Bio-Orange
3 Zweige Rosmarin

1. In der Küchenmaschine Eier, Zucker, Vanillezucker, Margarine, Milch, Mehl, Backpulver und Salz nach und nach miteinander verrühren.

2. Die Schale der Orange abreiben, diese auspressen und beides zum Teig hinzugeben. Rosmarin fein hacken und ebenfalls hinzufügen.

3. Den Teig in Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) etwa 20 Minuten backen.

4. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Muffins noch mit einem Zuckerguss verzieren. Ich habe nur noch etwas Orangenabrieb darübergegeben.

Himbeer-Zitronen-Crumble

Die Weihnachtszeit ist vorbei und das neue Jahr hat begonnen – irgendwie nichts mehr da, auf was man sich freuen könnte. Irgendwo ganz weit weg scheint der Sommer zu sein, doch bis wir uns wieder an lauen Sommernächten erfreuen können, dauert es noch ein wenig. und in der tristen Winterzeit holt man sich am besten mit einem fruchtigen Crumble ein klein wenig Sommer ins Haus! Zitronen bekommt man sowieso überall – und für dieses gebackene Süß reichen natürlich auch Tiefkühl-Himbeeren, die frischen Früchte kosten momentan sicherlich ein Vermögen!

Dieser Himbeer-Zitronen-Crumble hat außerdem keine gewöhnlichen Streusel – sondern welche mit Nüssen. Da knackt und knuspert es beim Draufbeißen gleich doppelt so gut!

Zutaten (für 4 Tartelette Formen Ø 12 cm):

Mürbeteig:
75 kalte Butter
125 g Mehl Typ 550
15 g Puderzucker
1/2 Ei
1/2 TL Wasser

Füllung:
225 g TK-Himbeeren
1/2 Zitrone
1/2 EL Zucker
1/2 EL Speisestärke

Streusel:
2 EL Haferflocken
15 g gehackte Walnüsse
15 g gehackte Mandeln
55 g Butter
60 g Mehl
1 TL Vanillezucker
30 g Zucker

1. Für den Mürbeteig die kalte Butter klein würfeln und mit dem Mehl und dem Puderzucker vermischen. Die Butterstücke zwischen den Händen grob verreiben.

2. Das Ei und das Wasser hinzugeben und zu einem Teig zusammenfügen (Achtung: nicht zu viel kneten!). Den fertigen Teig mindestens 30 Minuten kalt stellen.

3. Für die Füllung die Himbeeren etwas auftauen lassen. Die Schale der halben Zitrone abreiben und zusammen mit dem Zucker und der Speisestärke zu den Himbeeren geben und vermischen.

4. Den Mürbeteig in vier Stücke teilen und zwischen zwei Klarsichtfolien zu Kreisen mit etwa 16 cm Durchmesser ausrollen. Die gebutterten Tartelette-Formen damit auslegen und die Himbeer-Zitronen-Masse darauf verteilen.

5. Für die Streusel alle trockenen Zutaten vermengen. Die Butter schmelzen, hinzugeben und mit einem Löffel umrühren (ihr könnt es auch mit den Händen vermengen, aber mit dem Löffel entstehen auch gute Streusel).

6. Die Streusel auf den Tartelettes verteilen und diese im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200°C) etwa 15 – 20 Minuten goldbraun backen. Die fertigen Crumbles herausnehmen und am besten noch warm genießen!

Veganer Tassenkuchen

Über die Weihnachtstage hatte ich viel zu tun – Kochen, Essen, Verwandte besuchen, Essen, Verwandte besuchen und wieder Essen. So ging es wahrscheinlich jedem von euch. Das soll nun auch nicht negativ klingen, ich genieße diese Tage sehr. Man sitzt mit seinen Liebsten zusammen, schlemmt leckeres Essen (en masse!) und hat einfach eine schöne Zeit. Ich hoffe, ihr hattet ebenso schöne Feiertage, genießt die letzten Tage im Jahr 2012 und startet mindestens genauso gut ins neue Jahr! :)

Aber nun zum Thema: Ich esse zwar für mein Leben gerne Fleisch, finde veganes Kochen und vor allem Backen aber wirklich interessant. Eier ersetzen durch reife Bananen und andere Experimente – irgendwie faszinierend! Via Facebook wurde ich auf diesen veganen Tassenkuchen von Lisa aufmerksam – und da Gastbeiträge derzeit sowieso der Renner sind – warum sollte es das nicht auch hier auf meinem Blog geben? Et voilà – hier ein kleiner, feiner Gastbeitrag von Lisa:

Manchmal überkommt mich das Bedürfnis nach einer kleinen Nascherei. Dann muss es schnell gehen und nicht so aufwendig sein. Ich bin nämlich sehr ungeduldig und will alles am liebsten sofort! :D Da kommt ein Tassenkuchen genau richtig. Das Rezept habe ich von meiner Mitbewohnerin. Ziemlich fasziniert habe ich ihr immer zugeschaut, wie innerhalb von 5 Minuten aus einem Brei ein kleiner Kuchen wurde. Höchste Zeit selbst einmal den Rührbesen zu schwingen.


Man nehme:
1/2 überreife Banane
3 TL Wasser
3 EL Vollkornmehl
1-2 EL Zucker (alternativ Agavensirup)
3 EL Backkakao
2-3 EL Sonnenblumenöl
etwas Backpulver
etwas Zimt

Zum Vermischen der Zutaten habe ich einen Suppenteller genommen. Eignet sich auch sehr gut zum Kleindrücken der Banane.

Die fertige Masse füllt man dann in eine relativ hohe Tasse. Nun geht’s für ca. 3 Minuten in die Mikrowelle. Den fertigen Kuchen auf einem kleinen Teller platzieren und nach Wunsch noch mit Kakao und Zimt bestreuen. Und fertig ist die kleine Nascherei für zwischendurch. Guten Appetit!

Omas Schokoladenbrot

Ich erzählte schon hier von meinen Lieblingsplätzchen von Oma, unter anderem dem Schokoladenbrot. Dies ist aber kein einzelnes großes Brot, so wie der Name vielleicht vermuten lässt, sondern vielmehr kleine rechteckige Brötlein. Dieses Gebäck gibt es zur Weihnachtszeit schon seit ich denken kann. Selbst gebacken habe ich es noch nie – warum auch, wenn mir meine Oma jedes Jahr eine ganze Box voll damit vorbeibringt? :)

Zutaten:

(für ein Blech)
250 g Butter
250 g Zucker
6 Eier
250 g geriebene Zartbitter- oder Vollmilch-Schokolade
250 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
1 EL Rum
Kuvertüre
gehackte Mandeln

1. Die zimmerwarme(!) Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine schaumig rühren. Nacheinander die zimmerwarmen(!) Eier hinzugeben und weiter rühren.

2. Die Schokolade mit den Mandeln vermischen und zusammen mit dem Mehl und Rum unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.

3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, dieses noch mit etwas Margarine oder Butter einpinseln und die Masse daraufgeben. Glatt streichen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 160 Grad) etwa 20 Minuten backen.

4. Den noch warmen Teig in 2 x 5 cm große Stücke schneiden. Abkühlen lassen.

5. Die Kuvertüre über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen, die Schokoladenbrot-Rechtecke bepinseln und mit den gehackten Mandeln bestreuen.