Marmor-Muffins

Marmorkuchen hat mich eigentlich noch nie wirklich begeistert. Seit ich aber dann doch mal die Marmor-Muffins von Anne ausprobiert habe, weiß ich, es lag nicht am Marmorkuchen an sich, sondern an den Bäckern. Es muss gar nicht trocken sein, dass es nur so staubt. Saftig, der helle Teig leicht zitronig, der dunkle fluffig und schokoladig. Da sieht die Marmorkuchenwelt doch gleich ganz anders aus! Dementsprechend backe ich sie nun auch schon zum zweiten Mal nach, zwar mit minimalen Änderungen, aber das Grundgerüst bleibt. Ob mit Schokoladenüberzug oder gehackten Mandeln (oder beides!) – sie schmecken herrlich!

Zutaten:

(für 12 Stück)
1 Ei
120 g Butter
120 g Zucker
280 g Buttermilch
280 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Pr. Salz
100 g gehackte oder geraspelte Mandeln
2 EL Kakaopulver
40 g Zartbitter-Schokolade
2 EL Milch
1/2 Bio-Zitrone

1. Die Butter schmelzen. Das Ei mit dem Zucker, dem Butter und der Buttermilch verrühren.

2. Das Mehl, Backpulver, Prise Salz und 80g der Mandeln vermischen.

3. Die Mehlmischung zu der Eimischung geben und verrühren. Anschließend den Teig halbieren.

4. Die Schale der halben Zitrone abreiben und unter die eine Teighälfe mischen.

5. Die Schokolade hacken und zusammen mit dem Kakao und der Milch unter die andere Teigmhälfte rühren.

6. Abwechselnd beide Teige in die Muffinform geben und mit einer Gabel kurz verrühren. Mit den restlichen Mandeln bestreuen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) etwa 20 Minuten backen. Herausnehmen, 5 Minuten in der Form ruhen lassen und danach die Muffins auf ein Gitter zum Abkühlen stellen.

Instagram-Polaroids von Origrami

Hallo ihr Lieben. Heute zeige ich euch hübsche instagram-Polaroids von origrami. Aufmerksam auf die kleine Firma von Jeff und Betsy aus Sydney wurde ich durch Stef, und das natürlich auf keiner anderen Plattform als instagram selbst. Ich war sofort sehr angetan von dieser Idee, von der ganzen Aufmachung und keine 20 Minuten später bestätigte ich auch schon den Bestellvorgang.

Was bekomme ich?
Ganz bequem sucht ihr euch 36 eurer instagram-Bilder aus (was sich doch relativ schwierig gestaltet, weil man sich einfach kaum entscheiden kann :D). Die 10 x 13 cm großen Kärtchen sind auf 250 g/m² satiniertem Papier gedruckt und daher auch wirklich hochwertig. Zum Vergleich: Kopierpapier misst etwa 80 g/m² und Glückwunschkarten etwa 220 g/m².
Auf der Vorderseite ist euer Foto im Polaroid-Stil abgebildet. Falls ihr die Fotokarte in der App aktiviert habt, wird diese auf der Rückseite in schönem Design abgedruckt. Aber keine Sorge, wenn er diese (wie ich) ausgeschaltet habt, wird automatisch aus 12 verschiedenen Hintergründen gewählt, bestehend aus verschiedenen Retro-Kamera-Skizzen und verschiedenen Farben. Auf der Rückseite sind außerdem noch Datum und die Anzahl der Likes vermerkt. Letzteres finde ich nicht ganz so wichtig, aber stört auch nicht!

Die Fotos sind verpackt in einem sehr hochwertigen Karton in Kamera-Optik. Die Idee ist wirklich großartig, mir gefällt die Box wahnsinnig gut!

Der einzige winzig kleine Minuspunkt ist der leichte Nostalgie-Touch, mit dem die Fotos überzogen sind. Soll wahrscheinlich zum Polaroid-Stil passen, in meinem Fall ist es leider nicht bei allen Fotos ganz so schön – betrifft aber nur etwa 5 Fotos. Denn glücklicherweise ist dieser Touch nur ganz leicht. Aber schöner wäre es dennoch, wenn die Fotos nur mit dem von mir gewählten Filter von instagram bestückt wären.

Wann halte ich die Fotos in meinen Händen?
Bestellt hatte ich Mitte März und knapp über drei Wochen später flatterte das kleine Päckchen ins Haus. Ich habe mal nachgezählt, exakt 16 Werktage hat es gedauert. Wenn man bedenkt, dass die Kärtchen zuerst produziert werden und dann noch durch die halbe Welt reisen müssen, finde ich das völlig in Ordnung!

Wieviel kostet es und wie kann ich bezahlen?
Der Preis für die 36 Karten und die Box in Kamera-Optik liegt bei $ 19.95 (Achtung: Hier handelt es sich um Australischen Dollar, der sich aber nur gering vom US-Dollar unterscheidet). Umgerechnet sind dies derzeit € 15,78. Der Versand ist weltweit kostenlos.
Bezahlen könnt ihr via Paypal oder mit Kreditkarte.

Was mache ich damit?
Zurück in die Box packen, immer mal wieder durchblättern, an Freunde verschenken, eine Collage an die Wand zaubern oder andere Sachen daraus basteln. Ich persönlich werde sie mir wahrscheinlich an die Wand hängen, in einem Rechteck angeordnet wirken sie so geballt irgendwie am besten :)

Origrami findet ihr bei instagram übrigens unter @origrami und meine Fotos unter @eatbakelove.de.

Eier-Schiffchen

Nicht jedes Wochenende möchte man sich für das Frühstück stundenlang in die Küche stellen, um zahllose Leckereien zuzubereiten, so wie beispielsweise bei meinem Osterbrunch in diesem Jahr. Manchmal soll es schnell gehen (und doch etwas besonders sein), vorzugsweise wenn man noch so lange wie möglich im Bett vor sich hin dösen möchte – gerade im Winter zählt jede Sekunde, die man noch unter der kuscheligen Bettdecke verbringen kann.

Diese Eier-Schiffchen zählen genau zu diesen kleinen Leckereien, die man schnell zubereiten kann, schön anzusehen sind und auch noch total lecker sind! :>

Zutaten:

1 Brötchen
1 Ei
Petersilie oder Schnittlauch
frischer Parmesan
Salz, Pfeffer

1. Dem Brötchen einen kleinen Deckel abschneiden und das Brötchen aushöhlen.

2. Das Ei vorsichtig in das Brötchen geben, sodass das Eigelb nicht beschädigt wird. Mit Petersilie/Schnittlauch und geriebenem Parmesan bestreuen, und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 170 Grad) etwa 20 Minuten backen (Backzeit variiert je nach Größe vom Ei).

P.S.: Während der Backzeit verkriecht man sich entweder nochmal im Bett oder richtet einfach schon mal den Tisch ;)

Selfmade Spaghetti mit Avocado-Sauce

Mein Plan zum Abendessen war eigentlich einfaches Bauernbrot mit Avocado, Zitronenspritzern, Salz und Pfeffer. Ganz simpel und so lecker! Doch irgendwie hatte ich dann doch Lust auf eine warme Mahlzeit. Die halbe Avocado lag schon zwei Tage im Kühlschrank, daher wollte ich sie unbedingt verwerten. Kleiner Tipp: Kern in der angeschnittenen Avocado lassen, dann wird sie nicht so schnell braun! Also was kochen? Ich hatte Lust auf Pasta, wie so oft ;), daher fiel meine Wahl auf eine Portion selbstgemachte Spaghetti mit Avocado-Sauce.

Ja, ihr habt richtig gelesen, selbstgemachte Spaghetti. Meine Mama war so nett (hallo Mama <3) mir aus Amerika einen Pasta-Aufsatz für meine KitchenAid mitzubringen. Und denkt jetzt nicht an diese Presse für Lasagne, Bandnudeln und Spaghetti, nein, sondern so einen hier für Spaghetti, Rigatoni, Spirelli, kleine und große Makkaroni und Bucatini. Seitdem schwebe ich im Pasta-Himmel und habe schon viele verschiedene Rezepte ausprobiert. Der Teig ist ziemlich einfach zuzubereiten, er darf aber nicht zu weich sein, ansonsten fallen insbesondere die Rigatoni zusammen und werden zu kleinen Teigklumpen. Das Rezept von Stef, mit minimalen Änderungen, hat mir bisher am meisten zugesagt, ich werde aber noch weiter probieren :)

Nudeln:

230 g Mehl (normalerweise soll man 00er oder besonderes Pasta-Mehl verwenden, ich habe bisher aber mit dem Standard-450er bessere Erfahrungen gemacht!)
2 Eier
1 TL Öl
lauwarmes Wasser
optional: Kräuter, Knoblauch, Salz

1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde hineinformen.

2. Die Eier in die Mulde geben. Zuerst mit der Gabel etwas verquirlen, immer mehr Mehl dazunehmen und weiter verrühren. Wenn es langsam zu trocken wird, die Gabel weglegen und mit den Händen kneten.

3. Langsam kann man auch das Öl hinzugeben und weiterkneten. Der Teig ist noch sehr trocken. Jetzt kommt das Wasser zum Einsatz: Die Finger etwas(!) nass machen und kneten. Diesen Vorgang wiederholen bis eine homogene Masse enstanden ist. Für meine Pasta-Maschine ist ein eher härterer Teig von Vorteil, dies unterscheidet sich aber wahrscheinlich von Maschine zu Maschine.

4. Optional könnt ihr noch fein gehackte Kräuter, gehackten Knoblauch und/oder Salz hinzufügen.

4. Nun den Teig entsprechend eurer Pasta-Maschine oder -Walze verarbeiten. Zum Trocknen die Nudeln auf einen extra Ständer hängen oder auf Backpapier ausbreiten.

Avocado-Sauce

(für etwa 3 Portionen)
1 reife Hass-Avocado
frische Petersilie
1 Zehe Knoblauch
1/2 unbehandelte Zitrone
1 EL Olivenöl
Parmesan
Salz

1. Das Fruchtfleisch herauskratzen, zusammen mit dem Knoblauch und der Petersilie in ein schmales Gefäß geben. Mit dem Pürierstab pürieren.

2. Die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen. Etwas Parmesan reiben. Zitronenschale und -saft, Parmesan und Olivenöl zur Avocado-Masse geben und verrühren. Mit Salz abschmecken.

3. Die Nudeln kochen. Achtung: Die selbstgemachte Variante benötigt deutlich weniger Zeit.

4. Zur Avocado-Sauce 2 – 3 EL Nudelwasser geben. Die fertigen Nudeln im Sieb abtropfen lassen und mit der Sauce vermengen.