Focaccia-Muffins

Focaccia entdeckte ich erstmals auf dem Blog von Anne, und es dauerte nicht lange und ich stand in der Küche, um ihr Auberginen-Focaccia nachzubacken. und ich muss sagen – ein Traum von Hefeteig! Ich bin ja ein großer Fan von Pizzarand, und somit trifft Focaccia genau meinen Geschmack.

Vor ein paar Tagen entdeckte ich dann ein Rezept für Focaccia-Muffins bei Jessica. Da ich alle Zutaten im Haus hatte, konnte ich sie gestern Abend spontan nachbacken. Sie waren wirklich lecker, und sehr einfach zuzubereiten. Statt Schafskäse und getrockneten Tomaten könnt ihr natürlich auch andere Zutaten verwenden, beispielsweise Parmesan, Parmaschinken oder Oliven.

Zutaten (für 12 Muffins):

Grundteig:
400 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
250 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
1 TL Salz

Marinade:
50 ml Öl
1 EL Rosmarin
1 EL Oregano
getrocknete Tomaten
Schafskäse

1. Das Mehl mit der Trockenhefe vermischen, die restlichen Zutaten hinzugeben und in der Küchenmaschine verkneten. Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

3. In der Zwischenzeit die Marinade zubereiten: Das Öl mit dem Rosmarin und dem Oregano vermischen und ziehen lassen. Die getrockneten Tomaten und den Schafskäse klein schneiden.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, in 12 gleich große Portionen teilen und diese in ein mit Öl gefettetes Muffinblech setzen.

5. Die getrockneten Tomaten und den Schafskäse leicht in die Muffins hineindrücken, danach großzügig mit der Marinade bestreichen.

6. Die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 250 Grad) 10 Minuten backen. Danach den Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und die Muffins nochmals 5 Minuten stehen lassen.

Tipp: Die Muffins noch heiß servieren, so schmecken sie am besten!

Quelle: rainb0wpieces.blogspot.de

Krümelmonster-Muffins

Zu besonderen Anlässen lasse ich mir auch gerne mal etwas Besonderes einfallen. Ob zu Geburtstagen von mir wichtigen Personen, Muttertag oder Weihnachten – jeder Anlass verdient eine passende gebackene Köstlichkeit.

So entschied ich mich am Geburtstag meines Freundes für krümelige Krümelmonster-Muffins. und ganz ehrlich? Ich hatte vorher nicht geglaubt, dass sie mir so gut gelingen. Es war zwar mit viel Arbeit verbunden, aber es lohnt sich! und sie sind nicht nur wunderbar anzusehen, auch geschmacklich sehr sehr lecker.

Zutaten (für 15 Stück):

Muffins:
200 g Butter
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
500 g Mehl
2 Pck. Backpulver
etwas Milch
150 g weiße Schokolade

Dekoration:
100 – 150 g weiße Schokolade
1 Pck. Kokosraspel
1 Pck. Marzipanrohmasse
Puderzucker
Schokolade (30 Schokotropfen)
blaue Lebensmittelfarbe
1 Pck. Kekse (American Cookies)

1. Für die Muffins Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier, Mehl, Backpulver und Milch mit einem Handrührgerät gut vermischen. Die weiße Schokolade hacken und unter den Teig heben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 – 200 Grad etwa 15 – 20 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

2. Für die Augen die Marzipanrohmasse mit ein wenig Puderzucker verkneten, bis die Masse geschmeidig ist und man Kugeln formen kann. Die Schokotropfen als Pupillen in die Kugeln eindrücken. (Hinweis: Ich hatte zu große Schokotropfen und musste diese noch zurechtschneiden)

3. Für das „Fell“ die Kokosraspeln mit der blauen Lebensmittelfarbe einfärben (Achtung: Am besten einen Edelstahltopf benutzen!). Den Blauton der Kokosraspeln könnt ihr natürlich mit der Menge an Lebensmittelfarbe verändern.

4. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe hinzugeben. Hier braucht ihr nicht viel, da die Schokolade nur als „Kleber“ dient und sie später sowieso kaum noch zu sehen ist.

5. Die Muffins kopfüber in die flüssige Schokolade, dann in die Kokosraspeln tauchen. Die Marzipanaugen mit etwas Schokolade festkleben. Den Krümelmonster einen Mund einschneiden und die halbierten Kekse hineinklemmen.


Zwetschgen-Streusel-Kuchen

Es ist September, die ersten Blätter fallen von den Bäumen, man genießt die letzten wärmenden Sonnenstrahlen, die Welt taucht langsam in dunkle Braun- und Grün-Töne. Es wird Herbst – und Herbstzeit bedeutet unter anderem Zwetschgenzeit.

Meine Oma backt jedes Jahr mindestens einen Zwetschgen-Kuchen mit Streusel – und das seit ich mich erinnern kann. Gab es davon ein Stück, konnte man sicher sein, der Herbst hält Einzug. Dieses Jahr habe ich mich selbst an diese Köstlichkeit gewagt. Die Zubereitung ist nicht schwer – aber das Resultat ist wahnsinnig lecker! Wenn man möchte, kann man dazu einen Klecks Schlagsahne servieren. Ich persönlich esse ihn aber am liebsten pur!

Zutaten:

Knetteig:
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
90 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 – 125 g Butter
1 Ei

1,5 kg Zwetschgen

Streusel:
125 g Mehl
75 g Zucker
80 g Butter
etwas Zimt

1. Alle Zutaten für den Knetteig in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Falls der Teig zu feucht ist, noch etwas Mehl hinzufügen. Den fertigen Teig in eine gebutterte Springform (Ø 32 cm) geben, gleichmäßig auf dem Boden andrücken und einen 2 – 3 cm hohen Rand formen.

2. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und den Kuchen damit belegen.

4. Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und so lange kneten bis Streusel entstehen. Falls die Masse zu feucht ist, noch etwas mehr Mehl hinzufügen. Achtung: Nicht zu lange kneten, ansonsten entsteht eine ganze Masse und keine einzelnen Streusel.

5. Die Streusel gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und etwa 45 Minuten im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 170 Grad) goldbraun backen. Den fertigen Kuchen 10 – 15 Minuten ruhen lassen, danach vorsichtig aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Post aus meiner Küche: Sesam-Bagels

Clara, Jeanny und Rike hatten eine Idee – wäre es nicht wunderbar, wenn viele verschiedene Menschen viele kleine und große Köstlichkeiten miteinander teilen könnten? und das nicht nur über den Bildschirm? – Ja das wäre es, und so entstand  «Post aus meiner Küche».
Alle zwei Monate geben die drei Mädels ein neues Thema bekannt, man meldet sich per Mail an, bekommt einen Tauschpartner und tauscht in einer festgelegten Woche seine selbstgemachte Köstlichkeit. Nach den Themen „Schokoladiges“ und „Very Berry“ sind wir nun bei der dritten Tauschrunde angekommen – „Lasst uns picknicken“.

Als ich das Thema erfuhr, kamen mir sofort leckere, erfrischende Limonaden in den Sinn. Zitrone, Melone oder Erdbeere – verpackt in schönen, schlichten Flaschen. Am Montag habe ich mich dann aber spontan umentschieden. Schon seit einiger Zeit standen Sesam-Bagels auf meiner Nachbackliste – und was ist für ein Picknick wohl passender, wenn nicht selbstgemachte Bagels?
Das Rezept habe ich von der wunderbaren Leila Lindholm, aus einem ihrer wirklich sehenswerten Bücher «Noch ein Stück». Lediglich die Mehlmenge und Backzeit habe ich angepasst.

Das Fazit meines ersten Bagel-Versuchs: Sie waren perfekt! Augen zu und man fühlte sich, als säße man in der weltbesten Stadt New York und hätte einen waschechten Bagel vor sich. Die Bagels, die man hier in Deutschland kaufen kann, sind meist wirklich nur billige Kopien dieser amerikanischen Wunderbrötchen mit Loch.
Einfach mit Creamcheese, also Frischkäse – oder aufwendiger mit Bacon, Egg und Cheese. Beides ein Traum!

Zutaten für 12 Bagels:

25 g frische Hefe
500 ml lauwarmes Wasser
1 EL Salz
2 EL flüssiger Honig
800-850 g Weizenmehl (Typ 550)
verquirltes Eiweiß zum Bestreichen
150 g Sesamsamen *

1. Die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln und zusammen mit dem Wasser gut verrühren. Salz und Honig hinzufügen.

2. Nach und nach das Mehl hinzugeben und den fertigen Teig in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten. Er soll weich und geschmeidig sein, aber nicht mehr kleben.

3. Den Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 50 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.

4. Den Teig herausnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht durchkneten. In 12 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einem runden Brötchen formen. In der Mitte mit dem Zeigefinger jeweils ein recht großes Loch drücken und den Teigring auf der Arbeitsfläche so lange kreisend um den Finger bewegen, bis er glatt und das Loch genügend groß ist.

5. Die Teigringe mit einem Küchentuch abdecken und nochmals etwa 45 Minuten gehen lassen.

6. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Jeweils drei Teigringe vorsichtig in das heiße Wasser geben und darin 1-2 Minuten vorgaren (nicht erschrecken, wenn die Bagels etwas zusammenfallen und rissig werden, beim Backen gehen sie auf und die Risse verschwinden). Die Teigringe herausnehmen und auf einem sauberen Küchentuch trocknen lassen. Anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit verquirltem Eiweiß bestreichen und mit den Sesamsamen bestreuen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 175 Grad) etwa 25 – 30 Minuten goldbraun backen.

* Natürlich könnt ihr die Bagels ganz nach eurem Geschmack bestreuen, ob mit Mohn, verschiedenen Körnern oder Zwiebeln, oder als süße Variante mit Blaubeeren im Teig.