Mohnschnecken

Eigentlich hatte ich gestern morgen Zimtschnecken geplant. Doch, wenn einem beim Durchwühlen des Küchenschranks eine Packung Mohn in die Hände fällt, kann man seinen Plan auch gerne mal spontan ändern. Gebacken habe ich zuvor noch nie mit Mohn. Warum? Keine Ahnung. Eigentlich ist es ja total einfach – und lecker sind sie auch! Noch lauwarm vom Backen, mit einem Glas Milch, mhh!

Rezept: (für etwa 20 Mohnschnecken)

Hefeteig:
1/2 Stück (21 g) frische Hefe
100 ml lauwarme Milch
125 g weiche Butter
55 g Zucker
2 TL brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Ei
325 g Mehl

Mohn-Füllung:
250 g feiner Mohn
Milch
1 EL Rum
1 TL Zimt

1. Die Hefe in der warmen Milch auflösen. Alle Zutaten, bis auf das Mehl, hinzugeben und in der Küchenmaschine verrühren.

2. Nach und nach das Mehl hinzugeben und zu einem glatten Tag verrühren.

3. Den Teig zugedeckt etwa 2 – 3 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen.

4. In der Zwischenzeit den Mohn nach Packungsanleitung anrühren, in meinem Fall mit 8 EL Milch. Nach Belieben Rum und Zimt hinzugeben.

5. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 40 x 50 cm großen Rechteck ausrollen. Die Mohnmasse gleichmäßig darauf verstreichen.

6. Den Teig von der Längsseite aus aufrollen und mit einem scharfen Messer etwa 3 cm breite Scheiben abschneiden. Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 190 Grad) 20 – 25 Minuten goldbraun backen.

7. Abkühlen lassen. Wer mag kann die Mohnschnecken noch mit einem Zuckerguss beträufeln (aus Milch und Puderzucker) oder vor dem Backen mit Hagelzucker bestreuen.

halloween cake pops

Einmal und nie wieder – so lautet das Fazit meines Cake Pop Experiments. Die süßen Teile sind ja schon lecker, sehen auch super aus, aber irgendwie lohnt sich die viele Arbeit dann doch nicht. Vor allem, wenn man bedenkt, wie schnell sie gegessen sind. Dann gibt es lieber einen saftigen Rührkuchen, das geht schneller und schmeckt mindestens genauso gut (wenn nicht sogar besser) :)

Dennoch sehen sie ziemlich cool aus. Zuerst habe ich mich an komisch aussehende Gesichter gewagt – zusammen mit Lauras Kreationen würden sie sich sicherlich gut auf der Halloween-Party machen, oder? Bei zwei Cake Pops habe ich mich von ragefaces inspirieren lassen, erkennt ihr sie? Weiter ging es mit dunkler Schokolade und bunten Zuckerperlen. Letzteres habe ich nur gemacht, da mir die weiße Schokolade ausging :D Zum Malen der Gesichter habe ich übrigens diesen Dekorierstift benutzt. Mit ein wenig Übung klappt das wirklich gut!

Zutaten (für 15 – 20 Cake Pops):

Rührkuchenteig:
100 g weiche Butter
90 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
(ihr könnt natürlich auch jedes andere Rezept für einen Rührkuchen nehmen)

50 g Butter
125 g Frischkäse
100 g Puderzucker
Schokolade
Zuckerperlen

1. Die weiche Butter mit dem Zucker und Salz schaumig rühren und die Eier nacheinander hinzugeben.

2. Das Mehl und das Backpulver vermengen und ebenfalls hinzugeben.

3. Den Teig in eine kleine Springform (Ø 18 cm) geben und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 180 Grad) etwa 40 Minuten backen.

4. Den fertigen Kuchen abkühlen lassen. Die Ränder grob abschneiden und das Innere fein zerkrümeln.

5. Die Butter und den Frischkäse mit dem Handrührgerät verrühren, den Puderzucker nach und nach hinzugeben. Am Schluss die Krümel unterheben.

6. Nun kleine Kugeln mit etwa 2 – 3 cm Durchmesser formen und diese für mehrere Stunden kühl stellen.

7. Die Kugeln auf Holzspieße stecken und mit der geschmolzenen Schokolade und Zuckerperlen verzieren. Falls ihr kein Styropor habt, um die Cake Pops zum Trocknen aufzustellen, könnt ihr auch einen Karton nehmen, vorher mit einem Holzspieß Löcher hineinstechen und die Cake Pops dann darin aufstellen.

Maulwurfkuchen-Cupcakes

Maulwurf- oder Hügelkuchen, jeder kennt ihn. Doch warum immer als Kuchen? Die kleinen Maulwurf-Cupcakes machen optisch um einiges mehr her, und auch geschmacklich sind sie mindestens so lecker wie die große Variante. Außerdem ist das Rezept wirklich simpel. Was will man mehr?

Genießt das restliche Wochenende, bei diesen fast schon sommerlichen Temperaturen!
Ich werde das schöne Wetter nutzen, um noch einmal den Grill anzuwerfen. Der Herbst hat zwar begonnen und die ersten Lebkuchen stehen schon längst im Supermarkt, aber bei knapp über 20 Grad holt einen der wirklich späte Spätsommer doch noch ein, und was passt da nicht besser als ein leckeres Steak und gegrillter Schafskäse? :)

Zutaten (für 12 Muffins):

3 Eier
90 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
110 g Margarine
1 EL Milch
125 g Mehl
50 g Kakao
1 TL Backpulver

200 g Sahne
½ Pck. Sahnesteif
1 TL Vanillezucker
2-3 Bananen

1. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit 40 g Zucker und der Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Den restlichen Zucker und Vanillezucker zum Eigelb geben und dieses schaumig schlagen.

2. Die Margarine schmelzen und mit dem Eigelb und der Milch verrühren.

3. Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und portionsweise zur Zucker-Margarine-Mischung hinzugeben. Nun das geschlagene Eiweiß untermengen. Die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) etwa 15 Minuten backen.

4. Nachdem die Muffins ausgekühlt sind, diese etwa 1 cm tief aushöhlen. Achtung: Die Krümel nicht wegwerfen!

5. Die Sahne mit dem Sahnesteif und Vanillezucker steifschlagen. Vorsichtig eine fein zerdrückte Banane unterheben und die Masse kalt stellen.

6. Die restlichen Bananen in kleine Stücke schneiden und die Muffins damit belegen. Die Sahne ebenfalls auf den Muffins verteilen. Zum Schluss noch mit den Krümeln dekorieren und vor dem Servieren 1 – 2 Stunden kalt stellen.

Tortano

Tortano – was ist Tortano? Klingt nicht gerade essbar. Tortano ist ein italienisches Hefebrot, ähnlich wie Pizzateig. Dieses wird aber nicht belegt, sondern gefüllt – mit den verschiedensten Zutaten, ob Gemüse, Schinken, Feta, Mozzarella oder anderen Köstlichkeiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Abgebildet seht ihr ein Tortano mit Schinken, Mozzarella und Basilikum. Mein Favorit ist aber die Variante mit Walnüssen, Ziegenkäse und Honig (die genauen Angaben dafür findet ihr am Ende).

Zutaten:

Teig
15 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1 EL Honig
1,5 EL Meersalz
170g Hartweizengries
300 – 350 g Weizenmehl Typ 550

Schinken-Mozzarella-Füllung
250 g Mozzarella
250 g luftgetrockneter Schinken
frisches Basilikum

1. Die Hefe zerbröseln und mit dem Wasser, Olivenöl, Honig und Meersalz in der Rührschüssel der Küchenmaschine verrühren bis die Hefe aufgelöst ist.

2. Portionsweise das Hartweizengries und danach das Mehl hinzugeben, bis ein elastischer Teig entsteht.

3. Die mit einem Küchentuch abgedeckte Schüssel an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck formen. Achtung: Nicht mehr zu stark kneten!

5. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und mit dem Schinken und Basilikum gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

6. Den Teigrand mit Wasser bestreichen und von der Längsseite aus aufrollen. Die Teigrolle zu einem Kranz formen.

7. Den Backofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

8. Den Teigkranz auf ein Backblech legen, mit Mehl bestäuben und nochmals mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

9. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und den Tortano etwa 35 Minuten goldbraun backen.

Für den Tortano mit Ziegenkäse-Honig-Walnuss-Füllung braucht ihr folgende Zutaten:
250 g Ziegenkäse in Salzlake
200 g Walnüsse
2 EL flüssiger Honig

Statt dem Schinken, Mozzarella und Basilikum (Punkt 5) gebt ihr den in Stücke gebrochenen Ziegenkäse, die grob gehackten Walnüsse und den Honig auf den Teig.