Süße Schneebällchen mit Kokos

Gestern auf der Weihnachtsfeier gab es wieder Kokos-Schneebällchen! Was mich sofort daran erinnerte, dass ich die süßen Teilchen während meiner Blogpause im letzten Jahr gebacken und sogar für euch fotografiert hatte. Auf den Blog kamen sie aber nie. In den Sommer (als ich wieder motiviert war zu bloggen) passten sie nicht wirklich, daher bekommt ihr das Rezept einfach jetzt! :)

Als ich sie zum ersten Mal auf einem Geburtstag probierte, erwartete ich extrem mächtige, süße Teigteile. Dabei sind sie eigentlich recht leicht und einfach so schön fluffig, trotz Creme Fraiche und Sahne! Und da gestern aufgrund eines riesigen Kuchenbuffets noch ein paar übrig waren, stehen zu meiner Freude aktuell drei Stück in meinem Kühlschrank (die nur darauf warten von mir verputzt zu werden :D).

Euch allen einen schönen zweiten Advent!

Zutaten:

(für etwa 20 Stück)
4 Eier
1 Pr. Salz
1 Pck. Vanillezucker
100 + 25 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
125 g Magerquark
75 g Creme Fraiche
50 ml Spekulatius-Likör (oder Amaretto)
200 g Schlagsahne
100 g Kokosraspeln

1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und 2 EL Wasser steif schlagen. Gegen Ende die Hälfte des Vanillezuckers und 100 g Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe einzeln darunterschlagen.

2. Mehl und Backpulver vermischen und auf die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, verstreichen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 Grad) 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen, auf ein angefeuchtetes Tuch stürzen und das Backpapier abziehen.

3. Während der Biskuitteig abkühlt, könnt ihr die Quark-Creme zubereiten: Dazu Quark, Creme Fraiche, Likör, 25 g Zucker und den Rest des Vanillezuckers gut verrühren. Die Sahne gut steif schlagen und unter die Masse heben.

4. Den Biskuitteig mit den Händen in kleine Stücken zupfen und zur Quark-Creme geben. Mit einem Teigschaber unterheben bzw. gut vermischen.

5. Mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen und in den Kokosraspeln wälzen. In Muffinsförmchen setzen und bis zum Servieren kaltstellen.

Das perfekte Dessert für den Sommer: Erdbeertiramisu

Ich muss ja gestehen, mit den Bildern bin ich so gar nicht zufrieden, und auch das Tiramisu an sich sieht etwas zerstört aus. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht doch eher in Gläsern anrichten sollen. Doch heute kommt es auf die inneren Werte an! Und die sind bei diesem leichten Erdbeertiramisu, so ganz ohne Mascarpone, der Knaller. Und genau weil es so lecker war, kommt dieses Rezept eben auch mal mit nicht ganz perfekten Bildern online. Seht es mir nach :)

Und warum mir dieses Tiramisu so viel besser schmeckt als das Original? Cantuccini sind für mich die knusprigere Alternative zu Löffelbiskuits, Erdbeeren passen viel mehr zum Sommer als Kaffee und Amaretto (und sowieso, Erdbeeren halt!), und zur leichteren Quark-Joghurt-Sahne-Mischung muss ich doch erst gar nichts sagen oder?

Was haltet ihr von den Tiramisu-„Alternativen“ oder steht ihr doch eher auf das Original? :)

Zutaten

(für eine kleine Auflaufform)
125 g Quark
100 g Joghurt
200 ml Sahne
1/2 Zitrone
1 Vanilleschote
1 EL Zucker
300 g Cantuccini
etwas Orangensaft
400 g Erdbeeren
75 g Zartbitterschokolade

1. Den Quark mit dem Joghurt verrühren. Die Sahne steif schlagen, währenddessen den Zucker einrieseln lassen und anschließend unterheben. Die halbe Zitrone auspressen, das Mark der Vanilleschote herauskratzen und beides ebenfalls unter die Quarkmasse rühren.

2. Die Cantuccini halbieren und mit etwas Orangensaft beträufeln (nicht ertränken). Die Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Zartbitterschokolade hacken.

3. Die Hälfte aller Zutaten in folgender Reihenfolge schichten: Erst mit den Cantuccini die Form auslegen, dann die Quark-Joghurt-Masse, zum Schluss die Erdbeeren und Zartbitterschokolade. Mit der zweiten Hälfte der Zutaten weiterschichten.

Weitere Rezepte mit Cantuccini findet ihr übrigens hier: Apfel-Mandel-Törtchen und im Nektarinen-Trifle.

Schneewittchentorte

Nahezu keins meiner Bilder bei instagram löste bisher einen solch extremen Schwung an positiven Kommentaren aus als das von dieser Schneewittchentorte. Mir kam es vor als wolle meine halbe Followerschaft dieses Rezept! Na gut, eigentlich waren es knapp 30. Aber ich muss zugeben, ich war doch sehr überwältigt von eurer Begeisterung und eurem Interesse. Und nicht nur überwältigt, auch extrem motiviert euch das Rezept so schnell wie möglich zu zeigen. Eigentlich sollte zuvor noch ein Spargel-Rezept online gehen, das wurde aber nun ganz ohne schlechtes Gewissen nach hinten geschoben. Heute mal kein gesundes Grün, sondern sündhaft leckere Torte aus einem Biskuit-Boden, Himbeermasse, ganz viel Sahne und Butterkeksen. Das wollt ihr doch sowieso viel lieber sehen oder? :>

Ein großes Danke geht übrigens an die Mama von meinem guten Freund T.! Auf seinem Geburtstag durfte ich nämlich gleich vier Stücke Schneewittchentorte verdrücken, und nochmal zwei Stücke mitnehmen inklusive Rezept! Letztendlich habe ich den Biskuitteig und auch die Himbeerschicht etwas verändert, aber im Grunde stammt die Idee ja von ihr. Und sowieso ein großes Danke an alle Mamas da draußen! Denn genau die Torte, die ihr auf den Bildern seht, durfte meine Mama zu ihrem Geburtstag verspeisen <3

Zutaten:

Biskuitteig:
4 Eier
160 g Zucker
100 g Mehl
65 g Speisestärke
1 Msp. Backpulver
Himbeerschicht:
1 Pck. (100 g) Instant-Getränkepulver Himbeere (z.B. Quick oder Fraix)
500 ml Wasser
2 EL Zucker
2 Pck. Vanillepudding
500 g (TK-)Himbeeren
Sahneschicht:
3 Becher Sahne
3 EL Zucker
3 Pck. Sahnesteif

1 Pck. Butterkekse

1. Für den Biskuitteig die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Langsam den Zucker einrieseln lassen, danach das Eigelb unterrühren. Das Mehl, die Stärke und das Backpulver vermischen, sieben und unter das Ei-Zucker-Gemisch heben. In ein tiefes Backblech (ca. 40 x 26 cm) streichen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 175 Grad) etwa 12 Minuten backen.

2. Für die Himbeerschicht das Getränkepulver in einem Topf mit 500 ml Wasser verrühren. Erst Zucker, dann das Puddingpulver unterrühren. Aufkochen lassen bis die Masse andickt. Die Himbeeren unterrühren, abkühlen lassen und auf den ausgekühlten Biskuitboden streichen.

3. Für die Sahneschicht die Sahne mit Zucker und Sahnesteif steif schlagen, auf die Himbeermasse geben und den Kuchen kühl stellen. Mehrere Stunden vor Verzehr mit den Butterkeksen belegen und bei Bedarf mit Puderzucker bestäuben.

Möhren-Walnuss-Mini-Gugl mit Sahne-Tuff

Möhre und Walnuss – was ein passendes Duo! Ich stehe ja wirklich total auf Karottenkuchen, der wird einfach immer saftig und noch dazu versteckt sich neben Zucker & Co. etwas Gesundes darin. Und dann noch zusammen mit Walnuss? Mhh! Ich glaube, all meine zukünftigen Karottenkuchen bekommen von nun an eine Handvoll Walnüsse mit in den Teig! :>

Statt dem Sahne-Tuff könnt ihr die Mini-Gugl (oder Muffins, oder Kuchen, je nachdem wie ihr euch entscheidet) auch einfach mit etwas Zartbitter-Schokolade verzieren, wie zum Beispiel hier. Schmeckt mindestens genauso gut!

Am Wochenende gehts übrigens zusammen mit meiner liebsten Bloggerdame Anne nach München. Habt ihr vielleicht Tipps für nette Cafés, Restaurants oder Bars? :)

Zutaten:

(für etwa 10 Mini-Gugl)
125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
75 Weizenmehl
50 g Weizenvollkornmehl
70 g Walnusskerne
200 g Möhren
1,5 TL Backpulver
130 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
1 Pr. Zimt
1 Pr. Muskatnuss (optional)
2 Eier
Schlagsahne, Physalis und Schokoraspeln oder geschmolzene Schokolade zur Verzierung

1. Die Walnüsse hacken, und die Möhren schälen und raspeln. Beide Mehlsorten mit dem Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz, Zimt und wenn ihr mögt Muskatnuss vermischen.

2. Das Öl unterrühren, danach die Eier dazugeben und unterrühren. Zum Schluss die gehackten Nüsse und die Möhren unterheben.

3. Den Teig in gefettete Gugl-Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 170 Grad) 30 – 35 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit einem Sahnetuff, den Physalis und Schokoraspeln verzieren.

Tipp: Für eine Ø 20 cm Springform einfach die Zutaten verdoppeln.