Post aus meiner Küche: Sesam-Bagels

Clara, Jeanny und Rike hatten eine Idee – wäre es nicht wunderbar, wenn viele verschiedene Menschen viele kleine und große Köstlichkeiten miteinander teilen könnten? und das nicht nur über den Bildschirm? – Ja das wäre es, und so entstand  «Post aus meiner Küche».
Alle zwei Monate geben die drei Mädels ein neues Thema bekannt, man meldet sich per Mail an, bekommt einen Tauschpartner und tauscht in einer festgelegten Woche seine selbstgemachte Köstlichkeit. Nach den Themen „Schokoladiges“ und „Very Berry“ sind wir nun bei der dritten Tauschrunde angekommen – „Lasst uns picknicken“.

Als ich das Thema erfuhr, kamen mir sofort leckere, erfrischende Limonaden in den Sinn. Zitrone, Melone oder Erdbeere – verpackt in schönen, schlichten Flaschen. Am Montag habe ich mich dann aber spontan umentschieden. Schon seit einiger Zeit standen Sesam-Bagels auf meiner Nachbackliste – und was ist für ein Picknick wohl passender, wenn nicht selbstgemachte Bagels?
Das Rezept habe ich von der wunderbaren Leila Lindholm, aus einem ihrer wirklich sehenswerten Bücher «Noch ein Stück». Lediglich die Mehlmenge und Backzeit habe ich angepasst.

Das Fazit meines ersten Bagel-Versuchs: Sie waren perfekt! Augen zu und man fühlte sich, als säße man in der weltbesten Stadt New York und hätte einen waschechten Bagel vor sich. Die Bagels, die man hier in Deutschland kaufen kann, sind meist wirklich nur billige Kopien dieser amerikanischen Wunderbrötchen mit Loch.
Einfach mit Creamcheese, also Frischkäse – oder aufwendiger mit Bacon, Egg und Cheese. Beides ein Traum!

Zutaten für 12 Bagels:

25 g frische Hefe
500 ml lauwarmes Wasser
1 EL Salz
2 EL flüssiger Honig
800-850 g Weizenmehl (Typ 550)
verquirltes Eiweiß zum Bestreichen
150 g Sesamsamen *

1. Die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln und zusammen mit dem Wasser gut verrühren. Salz und Honig hinzufügen.

2. Nach und nach das Mehl hinzugeben und den fertigen Teig in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten. Er soll weich und geschmeidig sein, aber nicht mehr kleben.

3. Den Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 50 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.

4. Den Teig herausnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht durchkneten. In 12 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einem runden Brötchen formen. In der Mitte mit dem Zeigefinger jeweils ein recht großes Loch drücken und den Teigring auf der Arbeitsfläche so lange kreisend um den Finger bewegen, bis er glatt und das Loch genügend groß ist.

5. Die Teigringe mit einem Küchentuch abdecken und nochmals etwa 45 Minuten gehen lassen.

6. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Jeweils drei Teigringe vorsichtig in das heiße Wasser geben und darin 1-2 Minuten vorgaren (nicht erschrecken, wenn die Bagels etwas zusammenfallen und rissig werden, beim Backen gehen sie auf und die Risse verschwinden). Die Teigringe herausnehmen und auf einem sauberen Küchentuch trocknen lassen. Anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit verquirltem Eiweiß bestreichen und mit den Sesamsamen bestreuen.

7. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 175 Grad) etwa 25 – 30 Minuten goldbraun backen.

* Natürlich könnt ihr die Bagels ganz nach eurem Geschmack bestreuen, ob mit Mohn, verschiedenen Körnern oder Zwiebeln, oder als süße Variante mit Blaubeeren im Teig.

american oreo-cupcakes with nougat-chocolate-frosting

Diese American Cupcakes sind nicht nur wegen den farblich passenden Sternenstreuseln dem Motto «Amerika» angepasst, sie sind auch durch das wirklich mächtige Nougat-Schokoladen-Topping typisch für die amerikanischen Cupcake-Bakerys. Unüblicherweise ist das Topping zwar keine Buttercreme, durch den Doppelrahmfrischkäse in Kombination mit dem Puderzucker werden sie aber trotzdem zur zuckersüßen Kalorienbombe. Mehr als einen schafft man kaum, aber lecker sind sie auf alle Fälle!
Auch optisch machen sie einiges her und eignen sich daher besonders gut als kleines Präsent für Schokoliebhaber, oder auch einfach für einen selbst.

Zutaten für 12 Cupcakes:

100 g Oreo-Kekse
150 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Salz
3 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Milch
225 g Puderzucker
35 g Kakao
400 g Doppelrahmfrischkäse
80 g schnittfester Nussnougat
200 g Zartbitterkuvertüre
Streusel nach Wahl

1. Die Oreo-Kekse mit den Fingern fein zerbröseln.

2. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts etwa 5 Minuten cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen, und zusammen mit der Milch kurz unterrühren. Danach die zerbröselten Kekse unterheben.

3. Teig in die Förmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 °C) etwa 20 – 25 Minuten backen. Die fertigen Muffins herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

4. Für das Nougat-Topping Puderzucker und Kakao vermischen und in eine Schüssel sieben. Den Frischkäse zugeben und alles mit den Schneebesen des Rührgeräts etwa 3 Minuten cremig rühren. Das Nussnougat unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel mit gezackter Lochtülle füllen und spiralförmig auf die Muffins spritzen. Nun die Muffins ungefähr 4 Stunden, besser über Nacht, durchkühlen lassen.

5. Für das Schokoladen-Topping die Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. Dabei zwischendurch immer mal wieder umrühren. Die Muffins mit der Kuvertüre überziehen und mit Streuseln nach Wahl dekorieren.

Quelle: LECKER Bakery – Special 2012 Nr. 1

eatbakelove.de

Hallo meine Lieben,
endlich ist es soweit. Dank vieler Inspirationsposts meines liebsten Food- und Lifestyle-Blogs gutentag.info von Anne und den Überredungskünsten von der lieben Inken geht mein Blog eatbakelove.de nun endlich online.
Hauptsächlich wird es sich hier um meine Liebe zum Backen drehen, aber auch kleine Kochexperimente und anderes rund um die Themen Kochen und Backen, Küche und Foodinspirationen wird es hier zu sehen geben.
Dies ist nicht mein erster Blog in den Weiten des Internets. Zu Teenagerzeiten war ich mit so.rockable.de online und später mit einem eher fashionlastigen Blog unter dem Namen Fanessafahrrad.
Ich hoffe dieser hier hält mindestens genauso lange wie beide zusammen und ich kann euch mit meinen Rezepten, Bildern und Empfehlungen ein wenig Freude bereiten.

Seid gespannt, ich bin es auch :>
Vanessa

P.S.: Bei instagram findet ihr mich unter dem Namen eatbakelove.de.