Sonntagssüß zum ersten Advent

Einen schönen ersten Advent wünsche ich euch! Heute habe ich als kleines Sonntagssüß ein Mini Cinnamon Pull Apart Bread für euch. Das Rezept für die größere Variante dieser hefigen zimtzuckersüßen Leckerheit gibt es hier auf gutentag.info bei der lieben Anne. Ich habe die Zutaten einfach halbiert, das Zupfbrot in eine kleinere Form gegeben und etwas kürzer gebacken. Et voilà, ein kleines Zimt-Zupfbrot für Zwei.

Passend zum ersten Advent gibt es heute den ersten Schnee hier in der Pfalz. Ich werde den heutigen Sonntag wohl nur im Bett oder auf der Couch verbringen, dennoch lassen sich die kalten Temperaturen mit Schnee doch gleich viel besser aushalten, findet ihr nicht auch?

Basilikum-Pesto

Ein Rezept für Basilikum-Pesto findet man zwar super schnell auch über Google, die Zutaten sind sowieso fast immer gleich: Basilikum, Knoblauch, Pinienkerne, Parmesan und Olivenöl. Dennoch kann man diese einfache und schnelle Pasta-Beilage ganz schön variieren. Ob ganz fein oder grob püriert, viel oder wenig Parmesan, oder oder oder. Ich mag mein Pesto nicht zu fein püriert – man darf ruhig noch ein paar kleine Stückchen Pinienkerne finden, und den Parmesan gebe ich erst nach dem Pürieren hinzu. Dazu esse ich am liebsten Linguine (Linguine sind sowieso die besseren Spaghetti!).

Zutaten:

ein Bund Basilikum
zwei Knoblauchzehen
100 g Pinienkerne
75 g frischer Parmesan (am Stück)
100 – 125 ml Olivenöl

1. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne anrösten (Vorsicht: sie werden schnell braun bzw. schwarz :)). Danach etwas abkühlen lassen.

2. Die Knoblauchzehen schälen und zusammen mit den Pinienkernen und dem Basilikum in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab pürieren. Wenn ihr das Pesto lieber ganz fein und flüssig mögt, benutzt einen Mixer!

3. Den Parmesan in sehr kleine Stückchen schneiden und unterheben.

4. Zum Schluss das Olivenöl unterrühren.

Zum Aufbewahren in ein Schraubglas füllen und etwas mit Öl bedecken, so bleibt das Pesto länger frisch :)

In der Weihnachtsbäckerei: Mürbeteig-Taschen mit Marzipan-Mandel-Füllung

Man kann einfach nicht früh genug mit der Weihnachtsbäckerei beginnen! Die ersten Lebkuchen wurden von mir sowieso schon vor bestimmt einem Monat vertilgt, und an Weihnachten kann man die süßen Plätzchen doch sowieso nicht mehr sehen, egal wann man damit beginnt. Also warum nicht?

Von meiner Oma gibt es fast jedes Jahr das für mich typische Weihnachtsgebäck – Schokoladenbrot, Ischler Plätzchen (Marmeladen-Türmchen mit Schokoüberzug) und Spritzgebäck. Für das Ausprobieren neuer Dinge bin ich dann zuständig. Am Ende werden die Plätzchen munter getauscht, so hat jeder was davon. und komischerweise merke ich dennoch jedes Jahr, Omas Plätzchen sind die besten! und das, obwohl ich sie seit meiner Kindheit Jahr für Jahr esse.
Was sind eure Lieblingsplätzchen?

Zutaten (für etwa 25 Stück):

225 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
2 EL Puderzucker
2 EL gehackte Mandeln
1 TL Rum
1 Eigelb
1 EL Milch
Zartbitter-Schokolade

1. Mehl, Puderzucker und Salz vermischen. Ei und Butter in kleinen Stücken hinzugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Den Teig in Klarsichtfolie eingeschlagen etwa 1 Stunden kalt stellen.

3. Für die Füllung Marzipan, Puderzucker, Mandeln und Rum mit den Händen verkneten.

4. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünne ausrollen und kleine Quadrate (4-5 cm) ausschneiden.

5. Eigelb und Milch verquirlen und die Hälfte der Quadrate damit bestreichen. Die Marzipanmasse gleichmäßig auf die bestrichenen Quadrate verteilen. Die restlichen Quadrate daraufsetzen und die Ränder andrücken.

6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 15 Minuten backen.

7. Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, mit der geschmolzenen Schokolade verzieren. Für solch dünne Linien wie auf meinen, füllt ihr die geschmolzene Schokolade in einen Gefrierbeutel, schneidet eine kleine(!) Ecke ab und überzieht die Plätzchen mit dünnen Linien.

Weihnachtlicher Apfelkuchen

Marzipan, Zimt, verschiedene Nüsse und Äpfel – das schreit förmlich nach Vorweihnachtszeit. und genau dorthin passt dieser Kuchen perfekt! Saftig, leicht schokoladig und zimtig mit einem Hauch Marzipan – mhhh!

Zutaten:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pck. Backpulver
3 Eier
2 EL Kakaopulver
1 EL Zimt
100 g Marzipan
100 g gehackte Walnüsse
100 g gemahlene Mandeln
4 Äpfel
Puderzucker

1. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine schaumig rühren.

2. Das Mehl, das Backpulver, die Eier, den Kakao und Zimt hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

3. Den Marzipan in kleine Würfel zerschneiden und zusammen mit den Walnüssen und Mandeln unterheben.

4. Die Äpfel schälen, ebenfalls in kleine Würfel zerschneiden und unterheben.

5. Den Teig in eine gefettete Springform (Ø 28 cm) geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) etwa 50 Minuten backen.

6. Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

P.S.: Blogging Friends wurde von Stef ins Leben gerufen, um seine liebsten Blogs so wie früher mit kleinen süßen Buttons zu verlinken. Wunderbare Sache! Von daher gibts nun auch endlich ein paar Buttons für meinen Blog :)