Kleine feine Linzerplätzchen

In den letzten zwei Wochen war es sehr still hier auf eatbakelove.de. Nach fast dreiwöchigem Lernurlaub für meine Abschlussprüfung mit intensiver Back- und Kochaction hat mich die Arbeit wieder voll und ganz wieder, die freien Abende und Wochenenden wurden anderweitig verplant – und so blieb wenig Zeit, und ich muss gestehen, auch etwas weniger Lust für meinen Blog.

Doch das darf auch mal sein! So kurz vor Weihnachten werde ich euch noch ein paar Plätzchen-Rezepte zeigen, in letzter Minute sozusagen. Heute dürft ihr leckere Linzerplätzchen bestaunen – und die kann man auch nach Weihnachten noch wunderbar genießen :> Statt den Preiselbeeren könnt ihr auch jede beliebige Marmelade verwenden. Ich habe noch ein paar der Plätzchen mit Kiwi-Stachelbeer-Marmelade bestrichen und die waren ebenfalls sehr sehr lecker!

Zutaten:

225 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
200 g kalte Butter
1 Ei
ein kleines Glas Wild-Preiselbeeren
2 Eigelb

1. Das Mehl mit den Mandeln, Zucker, Zimt und Salz vermischen. Die kalte Butter in Stückchen und ein Ei hinzugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen verkneten. In Klarsichtfolie eingepackt eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Mit dem Teigrädchen (oder notfalls einfach mit einem Messer) ungefähr 60 5 x 5 cm große Quadrate ausschneiden.
3. Etwa 40 Stück auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Die restlichen Quadrate in 4 Streifen schneiden. Die Quadrate mit den Preiselbeeren bestreichen und jeweils mit 2 oder 3 Streifen belegen.
4. Die Eigelbe mit einem Esslöffel Wasser vermischen und die Streifen damit bestreichen. Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 15 Minuten backen. Abkühlen lassen und wenn ihr mögt, mit Puderzucker bestreichen.

Sonntagssüß zum ersten Advent

Einen schönen ersten Advent wünsche ich euch! Heute habe ich als kleines Sonntagssüß ein Mini Cinnamon Pull Apart Bread für euch. Das Rezept für die größere Variante dieser hefigen zimtzuckersüßen Leckerheit gibt es hier auf gutentag.info bei der lieben Anne. Ich habe die Zutaten einfach halbiert, das Zupfbrot in eine kleinere Form gegeben und etwas kürzer gebacken. Et voilà, ein kleines Zimt-Zupfbrot für Zwei.

Passend zum ersten Advent gibt es heute den ersten Schnee hier in der Pfalz. Ich werde den heutigen Sonntag wohl nur im Bett oder auf der Couch verbringen, dennoch lassen sich die kalten Temperaturen mit Schnee doch gleich viel besser aushalten, findet ihr nicht auch?

In der Weihnachtsbäckerei: Mürbeteig-Taschen mit Marzipan-Mandel-Füllung

Man kann einfach nicht früh genug mit der Weihnachtsbäckerei beginnen! Die ersten Lebkuchen wurden von mir sowieso schon vor bestimmt einem Monat vertilgt, und an Weihnachten kann man die süßen Plätzchen doch sowieso nicht mehr sehen, egal wann man damit beginnt. Also warum nicht?

Von meiner Oma gibt es fast jedes Jahr das für mich typische Weihnachtsgebäck – Schokoladenbrot, Ischler Plätzchen (Marmeladen-Türmchen mit Schokoüberzug) und Spritzgebäck. Für das Ausprobieren neuer Dinge bin ich dann zuständig. Am Ende werden die Plätzchen munter getauscht, so hat jeder was davon. und komischerweise merke ich dennoch jedes Jahr, Omas Plätzchen sind die besten! und das, obwohl ich sie seit meiner Kindheit Jahr für Jahr esse.
Was sind eure Lieblingsplätzchen?

Zutaten (für etwa 25 Stück):

225 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g Butter
100 g Marzipan-Rohmasse
2 EL Puderzucker
2 EL gehackte Mandeln
1 TL Rum
1 Eigelb
1 EL Milch
Zartbitter-Schokolade

1. Mehl, Puderzucker und Salz vermischen. Ei und Butter in kleinen Stücken hinzugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Den Teig in Klarsichtfolie eingeschlagen etwa 1 Stunden kalt stellen.

3. Für die Füllung Marzipan, Puderzucker, Mandeln und Rum mit den Händen verkneten.

4. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünne ausrollen und kleine Quadrate (4-5 cm) ausschneiden.

5. Eigelb und Milch verquirlen und die Hälfte der Quadrate damit bestreichen. Die Marzipanmasse gleichmäßig auf die bestrichenen Quadrate verteilen. Die restlichen Quadrate daraufsetzen und die Ränder andrücken.

6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 15 Minuten backen.

7. Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, mit der geschmolzenen Schokolade verzieren. Für solch dünne Linien wie auf meinen, füllt ihr die geschmolzene Schokolade in einen Gefrierbeutel, schneidet eine kleine(!) Ecke ab und überzieht die Plätzchen mit dünnen Linien.

Weihnachtlicher Apfelkuchen

Marzipan, Zimt, verschiedene Nüsse und Äpfel – das schreit förmlich nach Vorweihnachtszeit. und genau dorthin passt dieser Kuchen perfekt! Saftig, leicht schokoladig und zimtig mit einem Hauch Marzipan – mhhh!

Zutaten:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pck. Backpulver
3 Eier
2 EL Kakaopulver
1 EL Zimt
100 g Marzipan
100 g gehackte Walnüsse
100 g gemahlene Mandeln
4 Äpfel
Puderzucker

1. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine schaumig rühren.

2. Das Mehl, das Backpulver, die Eier, den Kakao und Zimt hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

3. Den Marzipan in kleine Würfel zerschneiden und zusammen mit den Walnüssen und Mandeln unterheben.

4. Die Äpfel schälen, ebenfalls in kleine Würfel zerschneiden und unterheben.

5. Den Teig in eine gefettete Springform (Ø 28 cm) geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) etwa 50 Minuten backen.

6. Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

P.S.: Blogging Friends wurde von Stef ins Leben gerufen, um seine liebsten Blogs so wie früher mit kleinen süßen Buttons zu verlinken. Wunderbare Sache! Von daher gibts nun auch endlich ein paar Buttons für meinen Blog :)