Mickey Mouse Cake

Anlässlich des 18. Geburtstages meiner Schwester (hallo Schwesterherz!) und des im April anstehenden Disneyland-Trips mit ihr (ja, ich Disney-Liebhaber fahre nach Paris ins Disneyland!!! Ich freu mich so :>) habe ich diesen wunderbaren Kuchen gebacken. Gleichzeitig ist er sogar noch glutenfrei, d.h. ohne Getreide, da meine Schwester dagegen eine Allergie hat – und man muss sagen, es ist wirklich kompliziert, weil in so vielem kleine Mengen von Weizen oder Weizenspuren enthalten sind, darüber ist man sich gar nicht im Klaren.

Ursprünglich wollte ich bei einem normalen Schokokuchen-Rezept das Weizenmehl einfach durch Maismehl ersetzen, habe aber stattdessen dieses Rezept entdeckt – und es klang auf den ersten Blick so wunderbar, dass ich mich direkt dafür entschieden habe. Nüsse und Schokolade, sowieso eine gute Kombi. Ich habe jediglich etwas mehr Schokolade verwendet.

P.S.: Entschuldigt die nüchternen Bilder. Zum Thema Disney hätte man SO viel machen können :/ aber drinnen waren die Lichtverhältnisse ganz ganz furchtbar und draußen war es einfach nur arschkalt (da habe ich es keine 5 Minuten ausgehalten).

Zutaten:

400 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver (glutenfrei)
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
6 Eier
200 g Butter
200 g Zartbitterschokolade

zusätzlich dunkle und helle Schokolade zur Verzierung

1. 100 g Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, die anderen 100 g hacken.

2. Die Butter schmelzen und zusamen mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eiern verrühren.

3. Die gemahlenen Haselnüsse mit dem Backpulver vermischen und unter die feuchten Zutaten mischen. Ebenso die geschmolzene und gehackte Schokolade unterheben.

4. Den Teig gleichmäßig in eine Springform (Ø 18 cm) und in zwei Dessertringe verteilen und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 175 Grad) etwa 1 Stunde backen. Die Formen nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, sodass der Kuchen nicht schwarz wird.

5. Nach dem Backen 10 Minuten abkühlen lassen und aus den Formen stürzen. Den Kuchen wie gewünscht mit der Glasur bemalen.

How to [Summer]? Part I – cherry pie

Es ist Februar und langsam kann ich diese kalten Temperaturen wirklich nicht mehr sehen. So wie jedes Jahr um diese Zeit. Obwohl, was rede ich da? Meine Sommersehnsucht beginnt eigentlich direkt nach der Weihnachtszeit! Egal, auf jeden Fall ist sie da, und was tut man am besten dagegen? Man holt sich etwas Sommer (oder Frühling oder einfach bessere Laune) ins Haus! Wie? Mit verschiedenen Leckereien, die einen durch und durch an den Sommer erinnern.

Mit diesen Gedanken kam ich auf eine Idee, wie ich nicht nur für mich persönlich ein paar Sommergefühle herbeizaubern kann. Warum das ganze nicht als kleine Rezeptstrecke auf dem Blog veröffentlichen? How to bring summer into your life? Heute gibt es Teil 1 mit einem Kirschkuchen. Lasst euch überraschen, was ich noch so auftischen werde! :)

Dieser wunderbar saftige Rührkuchen mit Kirschen schmeckte so himmlisch und saftig, und mhhh (ich übertreibe kein bisschen!), der hat es weit nach oben zu meinen Lieblingskuchen geschafft. Außerdem wurde ich wohl noch nie mit so viel Lob von anderen überschüttet. Aber was bringen euch schon Worte? Backt ihn nach! Und wenn man keinen Sauerkirschbaum im Garten hat, oder dieser eben gerade keine Früchte trägt, verwendet man einfach Kirschen aus dem Glas – bedeutet zwar ein klein bisschen weniger Sommer, aber das sollte definitiv verkraftbar sein :>

Zutaten:

500 – 600 g (frische) Sauerkirschen
150 g Vanillejoghurt
3 Eier
Saft von 1/2 Zitrone
300 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
425 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Handvoll Mandelblättchen

1. Die Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. Die Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

2. Joghurt, Eier, Zitronensaft, Zucker, Vanillezucker und Öl in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Mehl und Backpulver vermischen und portionsweise unterrühren.

3. Den Teig in einer Springform mit dem Durchmesser von 26 cm geben. Die Hälfte der Kirschen auf dem Kuchen verteilen und ca. 1 cm tief eindrücken. Übrige Kirschen darüberstreuen.

4. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 Grad) etwa 1 Stunde backen. Nach etwa 30 Minuten Backzeit mit den Mandelblättchen bestreuen. Nach etwa 50 Minuten eine Stäbchenprobe mache und evtl. mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird. Aus dem Ofen nehmen, vom Rand lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Müsli Müsli mjam mjam mjam

„Oh Schnee, schnell raus Fotos machen!“ – als Foodblogger betrachtet man die aufgehende Sonne, dunkle Wolken oder den wunderbar leuchtenden Schnee auf einmal mit ganz anderen Augen. Der Winter und die damit verbundenen wenigen Sonnenstunden sind mir seit dem Foodblogger-Dasein noch ein größerer Dorn im Auge als schon vorher, da freut man sich umso mehr über gute Lichtverhältnisse.

Früher war ich leidenschaftlicher Fertig-Müsli- und Cornflakes-Esser. Mittlerweile hat sich das geändert. Ich mische mir ein paar Haferflocken mit gehackten Nüssen, etwas Joghurt und gaaanz viel frischem Obst. Das schmeckt gleich drei Mal besser, weil es meine ganz persönliche Mischung ist, und auch nicht Unmengen an Zucker enthält wie der Industriekram (und das auch bei „Light“, „Fitness“ oder anderen Namensgebungen). Letzteres kann mir wirklich gestohlen bleiben!

Haferflocken mit Nüssen, verschiedenen Gewürzen und mit Öl und Honig zu mischen und zu backen war mir neu. Die Idee habe ich von hier, ich habe nur die Zutatenmengen etwas abgeändert und auf deutsches Maß umgeschrieben. Die sogenannten Measuring Cups stehen übrigens auf meiner Will-ich-haben-Liste auch ganz weit oben! Dieses gebackene Müsli schmeckt zwar wirklich gut, mir ist meine übliche Methode aber doch etwas lieber. Obwohl, vielleicht starte ich nochmal einen Versuch mit Cranberries, etwas mehr Nüssen und kleinen Schokodrops ;)

Zutaten:

200 g grobe Haferflocken
100 – 150 g Nüsse oder Samen (z.B.: Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Haselnüsse, Pinienkerne)
50 ml Olivenöl
50 ml Honig
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Ingwer
verschiedene Extras: Kokos-Chips, gehobelte Mandeln oder getrocknete Früchte

1. Haferflocken und Nüsse/Samen vermischen, Öl und Honig dazugeben und gut verrühren.

2. Rest (bis auf die Extras) hinzugeben und wieder gut verrühren.

3. Die Masse auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 150 Grad) 35 – 40 Minuten backen. Alle 15 Minuten wenden.

4. Die Extras erst relativ am Ende zugeben (gehobelte Mandeln: 10 Minuten vor Ende, Kokos-Chips: 2 – 5 Minuten vor Ende), ansonsten verbrennen sie.

5. Das Müsli auf dem Blech abkühlen lassen, dann in ein Einweck- oder Schraubglas füllen und verschließen.

Hefiger Schokoladen-Nougat-Traum

Hefeteig trifft auf Schokolade und Nougat – mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Dieses leckere Chocolate Swirl Bread versüßte mir den Montag – und das nicht zu wenig. Das Rezept von Anne stand schon lange auf meiner Nachbackliste, und nun war es endlich soweit. Ich habe statt der Trockenhefe nur frische verwendet – die mag ich irgendwie lieber. Noch lauwarm schmeckt dieses schokoladige Brot wirklich wunderbar und man kommt gar nicht mehr aus dem Hmmm’n heraus :) Genug geredet, auf gehts – nachbacken und genießen!

Zutaten:

1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
250 ml lauwarme Milch
1 Ei
50 g weiche Butter
500 g Mehl
40 g Zucker
1/2 TL Salz
1 EL Butter
120 g Nougat
100 g Zartbitterschokolade

1. Die Hefe zerbröseln und in der lauwarmen Milch auflösen. Das Ei und die weiche Butter hinzugeben und verrühren.

2. Das Mehl mit dem Zucker und Salz vermengen, nach und nach hinzugeben und mit dem Knethaken in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig rühren. Mit dem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde aufgehen lassen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 45 x 50 cm großen Rechteck ausrollen.

4. Die Butter und die Schokolade getrennt schmelzen. Den Nougat in kleine Würfel schneiden.

5. Den ausgerollten Teig zuerst mit der Butter, dann mit der Schokolade bestreichen. Danach die Nougatwürfel gleichmäßig darauf verteilen.

6. Von der kürzeren Seite aus aufrollen und die Rolle halbieren. Mit der Naht zueinander in eine Kastenform (Länge 30 cm) legen und nochmal mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 30 Minuten aufgehen lassen.

7. Das Hefebrot im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 Grad) auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten backen. Nach spätestens 10 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird.