Kirschkuchen mit den knusprigsten Mandel-Streuseln!

Aktuell wechseln sich hier auf meinem Blog die ultra gesunden, am besten noch veganen Rezepte mit den zuckersüßen Kalorienbomben in Form von Kuchen und Torte ab. Schöner Kontrast eigentlich :D Heute gibt es dann mal wieder Letzteres – ein verdammt guter Kirschkuchen mit den knusprigsten Streuseln ever! Nomnom..

Wer möchte kann daraus ganz einfach einen sogenannten Feuerwehrkuchen zaubern. Dazu ein bis zwei Beutel Sahne steif schlagen, auf den abgekühlten Kuchen geben, glattstreichen und mit etwas Kakao bestäuben. Schmeckt auch verdammt gut!

Zutaten:

Mürbeteig
250 g Mehl
90 g Zucker
125 g Margarine
1 Ei
1/2 TL Backpulver
Kirschmasse
1 Pck. Vanillepudding
1 Glas Kirschen
1-2 EL Kirschschnaps/Rum/Spekulatiuslikör
Streusel
90 g Margarine
90 g Zucker
110 g Mehl
100 g gehobelte Mandeln
0,5-1 TL Zimt

1. Die Zutaten für den Mürbeteig in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten. In eine normalgroße (gefettete) Springform drücken und einen kleinen Rand hochziehen.

2. 250 ml von dem Kirschwasser abmessen und mit dem Schnaps/Likör aufkochen. Das Puddingpulver einrühren und unter Rühren aufkochen lassen. Von der Herdplatte ziehen und die Kirschen unterrühren. Nachdem es etwas abgekühlt ist auf dem Mürbeteigboden verteilen.

3. Alle Zutaten für die Streusel ebenfalls in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten (nicht zu viel rühren, ansonsten gibt es eine komplette Masse). Die Streusel auf dem Kuchen verteilen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) etwa 40 Minuten backen.

Tipp: Ihr könnt bei den Streuseln das Mehl auch durch etwas gemahlene Mandeln ersetzen, also zB 60 g Mehl zusammen mit 50 g gemahlene Mandeln :)

Asia-Pasta mit Gemüse und scharfer Erdnusssauce

Dieses Gericht war reine Resteverwertung und eigentlich überhaupt nicht für den Blog gedacht. Da es dann aber doch recht hübsch aussah und vor allem richtig lecker geschmeckt hat, hab ich es schnell fotografiert und gleich das Rezept für euch abgetippt :)

Ich habe für das Gericht glutenfreie Pasta genommen, das mache ich ab und an ganz gerne (gibt es übrigens seit kurzer Zeit bei Aldi Süd dauerhaft im Sortiment!). Man kann natürlich auch ganz normale Nudeln nehmen oder noch besser: Reisnudeln!

Zutaten:

(zwei Portionen)
200 – 250 g Nudeln
daumengroßes Stück Ingwer, fein gehackt
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Paprika, in Stücke
1 Zucchini, in Stücke
8 braune Champignons, in Scheiben
8-10 Pak Choi, in Stücke gerissen (alternativ: frische Spinatblätter oder Mangold)
2 EL Erdnussbutter
3-4 EL Sojasauce
1-2 EL Ajvar (scharf)
3 Frühlingszwiebeln, in dünne Scheiben
frischer Koriander, gehackt
1 EL Sesamöl

1. Die Nudeln kochen. Währenddessen das Sesamöl in einem Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen, Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Das restliche Gemüse (bis auf den Pak Choi) hinzugeben und ein paar Minuten mitbraten. Danach auf mittlere Hitze runterstellen.

2. Erdnussbutter, Sojasauce, Ajvar und etwas Wasser vermengen und zum Gemüse geben. Etwas einköcheln lassen.

3. Ganz zum Schluss den Pak Choi, Frühlingszwiebeln und die Hälfte des Korianders untermischen und nur kurz mitbraten, sodass der Pak Choi leicht zusammenfällt.

4. Die Nudeln mit der Sauce servieren und mit dem restlichen Koriander bestreuen.

Death by Chocolate Cake II

Knapp über ein halbes Jahr ist es nun her, dass ich diesen Kuchen gebacken habe. Das Rezept ist fast identisch zu meinem ersten Death by Chocolate Cake, den ich euch letztes Jahr gezeigt hatte. Ich habe es nur etwas verfeinert. Eine knackige Zartbitterglasur erschien mir viel besser für den sowieso schon extrem süßen Kuchenteig als das Frischkäse-Frosting, genauso kam diesmal nur Marmelade zwischen die zwei Kuchenschichten. Obendrauf noch etwas Obst und nicht nur Schokolade, ansonsten verklebt es einem nämlich fast die Zähne, so süß ist der Kuchen :D

Das Geburtstagskind, für das der Kuchen bestimmt war, war aber auf jeden Fall sehr begeistert, und das war das Wichtigste! Aber auch ich hätte mal wieder Lust auf diese pappsüße Sünde, aber zu den aktuellen Temperaturen passt es nicht ganz so gut. Aber da hätten wir ja einen Grund, uns auf die bevorstehenden kühleren Tage zu freuen :D

Zutaten:

Teig
75 g Kakao
25 g Margarine
190 g Mehl
2 TL Backpulver
230 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Pr. Salz
1 Ei
60 g Joghurt
Füllung/Deko
3-4 EL Kirschmarmelade
150 – 200 g Zartbitterschokolade
Süßigkeiten (z.B. weiße Ferrero Küsschen, Toffifee, Schokoladenstäbchen)
Obst (z.B. Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren)

1. Kakao und Margarine mit 240 ml kochendem Wasser glatt rühren. Die restlichen trockenen Zutaten miteinander vermengen. Ei und Joghurt mit dem Handrührgerät glatt rühren, danach die restlichen Zutaten zugeben und verrühren.

2. Die Springform (Ø 21 cm) mit etwas Margarine einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Teigmasse hineingeben und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 160 Grad) etwa 45 Minuten backen.

3. Den fertig gebackenen Kuchen etwa 10 Minuten in der Form lassen, dann erst herauslösen. Komplett auskühlen lassen.

4. Den Kuchen mit einem langem Messer quer halbieren. Auf die untere Hälfte eine Schicht Kirschmarmelade geben und gleichmäßig verstreichen. Die obere Hälfte daraufsetzen.

5. Die Zartbitterschokolade schmelzen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Mit Süßigkeiten und Früchten verzieren und bis zum Verzehr kalt stellen.

Koriander-Ingwer-Ofenkürbis mit Rucola, Kichererbsen und Avocado

Letzte Woche feierte eatbakelove.de seinen vierten Geburtstag, seit fast einem Jahr habe ich nicht mehr gebloggt und jetzt, als ich wieder Lust bekomme, zerschieße ich direkt meine WordPress-Datenbank. Na klasse! Panische 30 Minuten, in denen ich schon um meinen Blog trauere und denke, es sei ALLES weg (man nimmt es ja bekanntlich auch nicht so genau mit diesen Backups.. ehem..). Da bekomme ich aber schon direkt Hilfe bei Twitter (großes Danke an Philipp!) und tada, geht wieder. Und vor lauter Dankbarkeit und Erleichterung hab ich mich direkt danach an diesen Blogeintrag gesetzt :)

Und ich dachte schon, ich wüsste nicht was ich neben dem Rezept noch so erzählen könnte… :D

Nun aber zum Rezept: Mein erster Kürbis dieses Jahr, und dann gleich in meiner Lieblingskombi mit Koriander, Ingwer, Knoblauch und Honig. Sonst esse ich ihn genau in dieser Kombination mit Quinoa und ganz viel Zitronensaft. Heute aber mal etwas anders als Salat mit Rucola, Pilzen, Tomaten und Avocado. Nomnomnom!

Zutaten

(zwei Portionen)
1/2 mittelgroßer Hokkaido, in mundgerechte Stücke
2 Handvoll Kichererbsen
1 daumengroßes Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Chilischote, gehackt
1 TL Honig
1 – 2 EL Olivenöl
frischer Koriander, gehackt
2 Handvoll Champignons, in Scheiben
2 Handvoll Cocktailtomaten, geviertelt
1 Avocado, in Würfel
1 Schale Rucola
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Kürbis mit den Kichererbsen, dem Ingwer, Knoblauch, Chili, Honig, Olivenöl und der Hälfte des Korianders vermischen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) 20 – 30 Minuten garen.

2. Nach etwa 20 Minuten die Champignons hinzugeben, vermischen und wieder ab damit in den Backofen.

3. Wenn der Kürbis weich ist, alles herausnehmen und mit den restlichen Zutaten vermengen und nach Geschmack salzen und pfeffern.