Zitronen-Pasta mit Rosmarin

Ich liebe Pasta! Morgens, mittags, abends Pasta – damit hätte ich null Probleme. Am liebsten esse ich entweder selbstgemachte Macaroni oder ganz klassisch Linguine, dazu die beste Tomatensauce der Welt oder Pesto. Falls der Vorratsschrank aber nicht mehr so viel hergibt, serviere ich sie mit aglio e olio oder dieser Zitronensauce. Das Rezept ist übrigens ziemlich variabel, am Ende des Rezeptes habe ich euch noch ein paar Alternativen aufgeschrieben :)

Zutaten:

(für zwei Portionen)
Pasta, zum Beispiel Linguine
1 Handvoll Pinienkerne
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 Zitrone
1-2 Zweige Rosmarin
frischer Parmesan
Salz, Pfeffer

1. Die Pasta kochen. In der Zwischenzeit die Pinienkerne (ohne Fett) in einer Pfanne goldbraun rösten und den Rosmarin hacken.

2. Die Knoblauchzehen fein hacken und im Olivenöl anbraten. Das Knoblauchöl in eine Schüssel geben. Achtung, der Knoblauch wird sehr schnell (dunkel)braun-schwarz ;)

3. Die Zitrone auspressen und mit dem Öl vermischen. Zusammen mit dem Rosmarin und den Pinienkernen unter die Pasta mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

TIPP: Statt der Zitrone könnt ihr auch eine Limette benutzen, und statt dem Rosmarin frischen Basilikum. Ich habe auch schon gehackte Erdnüsse anstelle der Pinienkerne dazu gegessen. Yummy!

Karotten-Mini-Gugls

Der Nikolaus brachte mir letzte Woche sechs süße Silikon-Gugl-Förmchen. Was liegt da also nicht näher, als ein paar leckere Mini-Gugls als heutiges Sonntagssüß? :) Dieses Mal komplett ohne Butter oder Öl, sie werden ganz allein durch die Karotte schön fluffig weich.

Aiaiai, wir haben schon den dritten Advent. So richtig durchgedrungen ist die Weihnachtsstimmung noch nicht bei mir. Wenige Plätzchen und erst zwei Weihnachtsmarkt-Besuche. Das Einzige – ich habe schon fast alle Weihnachtsgeschenke besorgt. Aber vielleicht kommt das alles noch, wenn der Weihnachtsbaum steht. Und spätestens wenn ich mit den ersten Vorbereitungen für das Heiligabend-Menü beginne, wird die Weihnachtsstimmung kommen. Hoffe ich jetzt einfach mal :)

Zutaten:

(für sechs Mini-Gugl- oder Muffin-Formen)
1/2 Zitrone
1 Karotte
1 Ei
1 Eiweiß
60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
1 Pr. Zimt
75 g gemahlene Haselnüsse
35 g Mehl
1,5 TL Backpulver
Zartbitterkuvertüre

1. Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Die Karotte schälen, fein raspeln und mit etwas Saft der Zitrone beträufeln.

2. Das Ei trennen. Die beiden Eiweiße steif schlagen. Das Eigelb mit der Zitronenschale, dem Zucker, dem Vanillezucker, der Prise Salz und Zimt schaumig rühren. Die Karotte und Nüsse unterrühren.

3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, auf die Karotte-Nuss-Mischung sieben und untermengen. Danach das Eiweiß unterheben.

4. Den Teig in die gefetteten Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen (Heißluft: 200 Grad) etwa 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz in den Förmchen abkühlen lassen und dann herausnehmen.

5. Nachdem sie komplett abgekühlt sind noch mit Schokolade verzieren. (Solche dünne Linien bekommt ihr ganz einfach hin, indem ihr die Schokolade auf einem Löffel langsam herunterlaufen lässt und diesen hin und her bewegt).

Chocolate Chip Muffins

Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas still. Das liegt wohl ein wenig am einkehrenden Winter und der damit verbundenen frühen Dunkelheit. Man kommt von der Arbeit heim und es ist dunkel, fotografieren ist da nicht mehr drin. Für alle Foodblogger ein echter Graus! Somit bleibt einem nur das Wochenende – und da hat man auch nicht immer Zeit und Lust sich in die Küche zu stellen, um groß zu backen und zu kochen. Ihr kennt das sicherlich ;)

Die Chocolate Chip Muffins sind wunderbar! Schnell zubereitet, sie bekommen durch den Zitronenabrieb und die gehackten Mandeln noch eine besondere Note, und sie sind natürlich herrlich schokoladig. Mhhh!

Zutaten:

(für 12 Muffins)
120 g Butter
1 Ei
120 g Zucker
280 g Buttermilch
280 g Mehl
4 TL Backpulver
1 Pr. Salz
1 Bio-Zitrone
150 g Zartbitter-Schokolade (oder Schokoladen-Drops)
100 g gehackte Mandeln

1. Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Ei, dem Zucker und der Buttermilch verrühren.

2. Das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz vermengen und unter die nassen Zutaten rühren bis alles miteinander vermengt ist.

3. Die Schale der Zitrone abreiben und die Schokolade in grobe Stücke hacken. Beides zusammen mit den Mandeln unter den Teig rühren.

4. Die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 180 Grad) 20 Minuten backen.

5. Die Muffins herausnehmen, 5 Minuten im Blech ruhen lassen und dann auf einem Gitter abkühlen lassen.

Zitronen-Risotto

Die meisten von euch haben sich in ihrer Kindheit sicherlich die Bäuche mit Milchreis vollgeschlagen, zumindest höre ich das immer von Freunden. Bei mir daheim gab es irgendwie nie Milchreis, ich dachte übrigens immer, mir würde das gar nicht schmecken. Ich muss zugeben, dass ich erst mit 20 Jahren zum ersten Mal Milchreis kostete (schlimm oder?). Und die Erkenntnis? Super lecker!

Genauso erging es mir mit Risotto. Ich war noch nie großer Fan von Reis, und das noch in pampiger Version? Kann das schmecken? Im meinem Lieblingsrestaurant wagte ich es vor ein paar Jahren das erste Mal, und mal wieder war ich begeistert. Im vergangenen Jahr kochte ich zum ersten Mal ein Kürbis-Risotto – und seitdem kommt dieser pampige Reis öfters mal auf den heimischen Tisch.

Dieses Zitronen-Risotto kam ganz spontan zustande. Mal wieder überlegte ich, was koche ich heute? Einkaufen wollte ich nicht, so musste ich also mit dem auskommen, was im Haus vorrätig ist. Auf meinem Pinterest-Board hielt ich (wie so oft) Ausschau nach einem passenden Rezept. Glücklicherweise hatte ich ein paar Tage zuvor ein Zitronen-Risotto gesichtet und schnell war klar – das ist es! Risotto-Reis ist immer im Haus, Zitronen sowieso und Petersilie (prima Ersatz zu Kerbel) hatte ich sogar auch noch. Perfekt!

Und geschmacklich? Super lecker! :>

Zutaten:

(für 2 Portionen)
1 Knoblauchzehe
2 kleine Karotten
600 ml Gemüsebrühe
Olivenöl
120 g Risotto-Reis
1 unbehandelte Zitrone
1/2 Bund Petersilie
50 g frischer Parmesan
Salz, Pfeffer

1. Die Knoblauchzehe fein hacken, sowie die Möhren in sehr kleine Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe erhitzen und bei mittlerer Hitze warm halten.

2. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch, die Karotten und den Reis wenige Minuten unter Rühren anrösten. Mit der Hälfte der Brühe ablöschen und unter Rühren so lange kochen bis (fast) die komplette Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde. Restliche Flüssigkeit zugießen und unter Rühren weiterkochen.

3. In der Zwischenzeit die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen, sowie die Petersilie fein hacken und den Parmesan reiben.

4. Wenn der Reis die komplette Flüssigkeit aufgesogen hat, Reis probieren (falls er noch zu hart ist, weitere Brühe zugießen und kochen lassen). Den Topf vom Herd nehmen und den Parmesan, die Petersilie und 1 – 2 TL Zitronenschale unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Quelle: Essen&Trinken