Koriander-Ingwer-Ofenkürbis mit Rucola, Kichererbsen und Avocado

Letzte Woche feierte eatbakelove.de seinen vierten Geburtstag, seit fast einem Jahr habe ich nicht mehr gebloggt und jetzt, als ich wieder Lust bekomme, zerschieße ich direkt meine WordPress-Datenbank. Na klasse! Panische 30 Minuten, in denen ich schon um meinen Blog trauere und denke, es sei ALLES weg (man nimmt es ja bekanntlich auch nicht so genau mit diesen Backups.. ehem..). Da bekomme ich aber schon direkt Hilfe bei Twitter (großes Danke an Philipp!) und tada, geht wieder. Und vor lauter Dankbarkeit und Erleichterung hab ich mich direkt danach an diesen Blogeintrag gesetzt :)

Und ich dachte schon, ich wüsste nicht was ich neben dem Rezept noch so erzählen könnte… :D

Nun aber zum Rezept: Mein erster Kürbis dieses Jahr, und dann gleich in meiner Lieblingskombi mit Koriander, Ingwer, Knoblauch und Honig. Sonst esse ich ihn genau in dieser Kombination mit Quinoa und ganz viel Zitronensaft. Heute aber mal etwas anders als Salat mit Rucola, Pilzen, Tomaten und Avocado. Nomnomnom!

Zutaten

(zwei Portionen)
1/2 mittelgroßer Hokkaido, in mundgerechte Stücke
2 Handvoll Kichererbsen
1 daumengroßes Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Chilischote, gehackt
1 TL Honig
1 – 2 EL Olivenöl
frischer Koriander, gehackt
2 Handvoll Champignons, in Scheiben
2 Handvoll Cocktailtomaten, geviertelt
1 Avocado, in Würfel
1 Schale Rucola
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Kürbis mit den Kichererbsen, dem Ingwer, Knoblauch, Chili, Honig, Olivenöl und der Hälfte des Korianders vermischen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 180 Grad) 20 – 30 Minuten garen.

2. Nach etwa 20 Minuten die Champignons hinzugeben, vermischen und wieder ab damit in den Backofen.

3. Wenn der Kürbis weich ist, alles herausnehmen und mit den restlichen Zutaten vermengen und nach Geschmack salzen und pfeffern.

Der perfekte Sommersalat: Bulgur mit Feta, Plattpfirsichen, Koriander und Minze

Überall sehe ich Salat mit Früchten! Gut, passt halt auch perfekt zur Jahreszeit und den jetzigen Temperaturen. Die liebe Anne verbloggte erst vor ein paar Tagen einen feinen Sommersalat mit Kirschen und Aprikosen (den ich auch noch definitiv nachmachen muss) und heute bin dann mal ich dran. Und warum nicht einen Bulgursalat mit Feta, Koriander und Minze, und für die schlussendlich perfekte Geschmacksexplosion mit Pfirsichen kombinieren? Salate sind so vielseitig und viel mehr als nur Blattsalat mit Tomaten & Co. :>

Ein paar Tage später musste(!) ich die Kombi Bulgur, Pfirsich, Koriander und Minze sogar direkt nochmal ausprobieren. Statt Feta und Kichererbsen diesmal mit Rucola und angebratenem Mandel-Nuss-Tofu. Genauso lecker!

Übrigens richte ich natürlich meine Salate nicht immer so an – aber ich glaube, das hattet ihr auch nicht erwartet oder? :)

Zutaten:

(2 große Portionen)
1 Tasse Bulgur (grob)
4 Plattpfirsiche
150 g Feta
1/2 Gurke
4 Frühlingszwiebeln
2 Handvoll Kichererbsen
15 Cocktailtomaten
1/4-1/2 Bund Koriander
ein paar Blätter Minze
Olivenöl
Weißweinessig
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer

1. Den Bulgur in einem Topf mit etwas Öl unter Rühren (kurz) anrösten. Mit 1,5 – 2 Tassen Gemüsebrühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel etwa 6 Minuten kochen lassen. Danach die Herdplatte ausstellen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Pfirsiche entkernen und würfeln, den Feta und Gurke ebenfalls würfeln. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die Cocktailtomaten vierteln oder achteln. Alles zusammen mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben. Koriander (Menge je nach Belieben) und Minze fein hacken und dazugeben.

3. Sobald der Bulgur gar ist, diesen mit einer Gabel auflockern und noch lauwarm unter die restlichen Zutaten mischen. Etwas Olivenöl, Weißweinessig und Zitronensaft dazugeben, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quinoa mit karamellisierten Möhren und Avocado

Diese Rezeptidee hatte ich tagelang im Kopf und ich wusste einfach schon vorher, dass es einfach schmecken MUSS. Dazu inspiriert wurde ich von Elbmadame Jasmin – sie hatte ein paar Tage zuvor ein Bild bei Instagram von Quinoa mit karamellisierten Möhren und Avocado hochgeladen. Sofort fügte ich im Kopf noch ein paar Erbsen, Tahin und Koriander dazu, und fertig war das Gericht, das ihr jetzt heut hier begutachten dürft! Mit Geling- und Geschmacksgarantie!

Kocht ihr auch so gerne mit Quinoa wie ich? Eines meiner Lieblingsrezepte – der cremige Avocado-Quinoa-Salat mit Kokosöl findet ihr hier :)

Zutaten:

(für eine große Portion)
100 g Quinoa (tricolore)
3 Möhren
1-2 EL Olivenöl
1-2 EL Honig (oder Agavendicksaft)
1 Handvoll (TK-)Erbsen
1 TL Tahin (Sesampaste)
1/2 Avocado
ein paar Blätter (vietnamesischer) Koriander
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone

1. Die Möhren schälen, in Scheiben schneiden und mit dem Olivenöl und Honig vermischen. Auf einem Backblech verteilen und im Backofen (Umluft: 200 Grad) etwa 20 Minuten karamellisieren.

2. In der Zwischenzeit den Quinoa heiß abwaschen und nach Packungsanweisung zubereiten. Kurz vor Ende der Garzeit Erbsen und Tahin untermischen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die halbe Avocado in kleine Würfel schneiden und den Koriander hacken. Den fertigen Quinoa mit den Möhren vermengen, mit der Avocado und dem Koriander anrichten und mit Zitronensaft beträufeln.

Tipp: Grüner Spargel passt auch ganz wunderbar dazu (klick)!

Asia-Bolognese

„Oma, wann machst du wieder Dampfnudeln?“, „Machen wir mal wieder Flammkuchen selbst?“ oder eben auch „Wann gibt es mal wieder die Glasnudeln mit der Asia-Hackfleischsauce?“. Solche Sätze höre ich, aber vor allem sage ich ziemlich oft. Dampfnudeln von Oma sind sowieso das Beste und könnten wöchentlich auf meinem Speiseplan stehen. Selbstgemachter Flammkuchen oder eben Pizza ist genauso ein Must-Eat für mich. Und die Asia-Bolognese gehört mittlerweile auch fest zu meinen Lieblingsrezepten, die ich alle paar Monate koche (bzw. für mich kochen lassen, thihi).

Asiatische Bolognese sozusagen? Klingt vielleicht erst einmal etwas anders und eher asia-untypisch, schmeckt aber soo lecker! Die Zutaten und das Rezept an sich sind zwar aufwendig, es lohnt sich aber! Also auf in den Asia-Markt, denn Reisnudeln, Garnelenpaste, Kaffirlimettenblätter & Co. gibt es nicht in jedem Supermarkt – und ab in die Küche, nachkochen und schmecken lassen :)

Zutaten:

2 – 3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
50 g Zitronengras
30 g Galgant oder Ingwer
4 Chilischoten
1 Bund Koriander
4 EL Sonnenblumenöl
500 g Schweinehackfleisch
2 EL Tomatenmark
1 Messerspitze Garnelenpaste (optional)
3 EL Zucker
1 Dose geschälte Tomaten
6 Kaffirlimettenblätter
600 ml Geflügel- oder Gemüsefond
6 Stiele Thaibasilikum
Saft einer Limette
ein paar Tropfen Fischsauce
400 g breite Reisnudeln

1. Knoblauch und Schalotten fein würfeln. Zitronengras waschen, die äußeren Blätter entfernen und sehr fein hacken. Den Galgant oder Ingwer in dünne Scheiben schneiden. Die Chilis in Ringe schneiden. Den Koriander grob hacken.

2. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten, Knoblauch, Zitronengras, Chilis und Galgant darin andünsten. Das Hackfleisch dazugeben und anbraten. Tomatenmark und Garnelenpaste kurz mitanrösten. Danach Zucker, Tomaten, Kaffirlimettenblätter und die Hälfte des Korianders dazugeben. Mit dem Geflügelfond auffüllen und etwa 1 Stunde offen garen.

3. Das Thaibasilikum grob hacken und mit dem restlichen Koriander vermengen. Die Sauce mit Limettensaft und Fischsauce. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Nudeln mit der Sauce anrichten und mit den Kräuter bestreuen.