Ein perfektes Sonntagsfrühstück

Ein perfektes Sonntagsfrühstück muss nicht immer am groß gedeckten Tisch mit tausend Leckereien stattfinden. Manchmal reicht einem da auch etwas weniger, aber dafür mal etwas anderes. Diese Bacon & Egg Muffins habt ihr sicherlich schon öfter gesehen – ich kenne sie aber nur mit Toast oder Filoteig. Da ich Toast gar nicht so mag und Filoteig nicht im Haus hatte, dachte ich mir, warum nicht mit ganz normalem Bauernbrot? Geschmeckt hat es super lecker, werde ich also definitiv nochmal backen :)

Ich hatte sie wohl nur ein paar Minuten zu lange im Ofen, darum sieht mein Eigelb auch nicht mehr ganz so appetitlich aus. Lecker wars trotzdem! Dazu dann noch ein Chai Tea Latte – und der Sonntag (oder jeder beliebige andere Tag) startet perfekt! Habt ihr solche Muffins schon einmal ausprobiert, oder was esst ihr am liebsten an einem Sonntag?

Zutaten für zwei Muffins:

2 Scheiben Brot
4 Scheiben Schinken
2 Eier

1. Eine Muffinform buttern und mit dem Brot auslegen.

2. Den Schinken auf das Brot legen.

3. Die Eier vorsichtig hineingeben.

4. Die Muffins im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 Grad) etwa 15 Minuten backen.

Ich habe die Muffins nicht mehr gesalzen oder gepfeffert, da der Schinken ja schon sehr würzig ist.

Müsli Müsli mjam mjam mjam

„Oh Schnee, schnell raus Fotos machen!“ – als Foodblogger betrachtet man die aufgehende Sonne, dunkle Wolken oder den wunderbar leuchtenden Schnee auf einmal mit ganz anderen Augen. Der Winter und die damit verbundenen wenigen Sonnenstunden sind mir seit dem Foodblogger-Dasein noch ein größerer Dorn im Auge als schon vorher, da freut man sich umso mehr über gute Lichtverhältnisse.

Früher war ich leidenschaftlicher Fertig-Müsli- und Cornflakes-Esser. Mittlerweile hat sich das geändert. Ich mische mir ein paar Haferflocken mit gehackten Nüssen, etwas Joghurt und gaaanz viel frischem Obst. Das schmeckt gleich drei Mal besser, weil es meine ganz persönliche Mischung ist, und auch nicht Unmengen an Zucker enthält wie der Industriekram (und das auch bei „Light“, „Fitness“ oder anderen Namensgebungen). Letzteres kann mir wirklich gestohlen bleiben!

Haferflocken mit Nüssen, verschiedenen Gewürzen und mit Öl und Honig zu mischen und zu backen war mir neu. Die Idee habe ich von hier, ich habe nur die Zutatenmengen etwas abgeändert und auf deutsches Maß umgeschrieben. Die sogenannten Measuring Cups stehen übrigens auf meiner Will-ich-haben-Liste auch ganz weit oben! Dieses gebackene Müsli schmeckt zwar wirklich gut, mir ist meine übliche Methode aber doch etwas lieber. Obwohl, vielleicht starte ich nochmal einen Versuch mit Cranberries, etwas mehr Nüssen und kleinen Schokodrops ;)

Zutaten:

200 g grobe Haferflocken
100 – 150 g Nüsse oder Samen (z.B.: Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Haselnüsse, Pinienkerne)
50 ml Olivenöl
50 ml Honig
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Ingwer
verschiedene Extras: Kokos-Chips, gehobelte Mandeln oder getrocknete Früchte

1. Haferflocken und Nüsse/Samen vermischen, Öl und Honig dazugeben und gut verrühren.

2. Rest (bis auf die Extras) hinzugeben und wieder gut verrühren.

3. Die Masse auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 150 Grad) 35 – 40 Minuten backen. Alle 15 Minuten wenden.

4. Die Extras erst relativ am Ende zugeben (gehobelte Mandeln: 10 Minuten vor Ende, Kokos-Chips: 2 – 5 Minuten vor Ende), ansonsten verbrennen sie.

5. Das Müsli auf dem Blech abkühlen lassen, dann in ein Einweck- oder Schraubglas füllen und verschließen.